Niemandszeit – Neue Bücher über das Kriegsende vor 80 Jahren
Das Ende des Zweiten Weltkrieges wird oft als „Stunde Null“ bezeichnet. Diese erweist sich 80 Jahre nach Kriegsende jedoch als ein Mythos.Voss, Sabine…
Das Ende des Zweiten Weltkrieges wird oft als „Stunde Null“ bezeichnet. Diese erweist sich 80 Jahre nach Kriegsende jedoch als ein Mythos.Voss, Sabine…
Das erste Treffen mit seinem heutigen Verleger sei extrem peinlich verlaufen, erzählt Martin Suter. Davon und warum sein neuer Roman von starken Frauen und schwachen Männern geprägt ist, spricht der Schweizer Erfolgsautor in unserem Interview.Suter, Martin…
Bankiers-Nachfahre Heinrich von Berenberg gründete vor 20 Jahren mit seiner Frau den Berenberg-Verlag. Ein Gespräch über die Faszination für Autoren, die Schwäche für schlanke Bücher und das Privileg aus einer wohlhabenden Familie zu stammen.Berenberg, Heinrich von…
Kulturgeschichte ist für Martin Puchner immer auch eine Geschichte der Zerstörung. Doch gerade dadurch auch die Geschichte einer neu entstehenden Vielfalt. So will Puchner uns vor dem Irrtum bewahren, dass mit der Kultur etwas nicht stimmt….
Die Nominierten für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 stehen fest. Die Themenbandbreite reicht von Technologie über Krieg bis hin zur Klimakrise. Um in die engere Auswahl zu kommen, mussten die Titel gesellschaftlich wichtige Impulse setzen….
Abenteurer, Prager Lokalpatriot und Weltreisender: Egon Erwin Kisch nahm in seinen legendären Reportagen die Leser mit zu Moldau-Schiffern, Zuhältern und Fabrikarbeitern. Und er gehörte zum „Prager Kreis“ von Franz Kafka, Max Brod und Franz Werfel.Kirchgeßner, Kilian…
Die TV-Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ war in Österreich Kult. Im Dialekt einer Wiener Arbeiterfamilie fing sie die Aufbruchsstimmung der 1970er Jahre ein. Bert Rebhandl zeigt im Buch zur Serie, welchem experimentellen Geist sie entsprang….
In seinem Buch „Souveräne Entscheidungen“ blickt der Politikwissenschaftler Philipp Lepenies auf jene revolutionären Momente zurück, in denen das Volk die fundamentalste aller Entscheidungen getroffen hat: die Entscheidung für die Demokratie.Von Thekla Dannenberg
Jonas Theresia erzählt in seinem Roman „Toyboy“ vordergründig von einem jungen Mann, der Sex gegen Geld hat. Eigentlich aber geht es dem Autor nicht um eine Milieustudie unter Callboys, sondern um die Suche nach Sinn und Sinnlichkeit in unserer Zeit….
Vom Induktionsherd bis zum Kaffeevollautomaten: Neue Geräte suggerieren ständigen Fortschritt. Doch warum glauben wir das? Und woran machen wir das überhaupt fest?…
Florence Brokowski-Shekete, Deutschlands erste schwarze Schulamtsdirektorin, kämpft seit Jahren gegen Rassismus und für Diversität im Bildungssystem. Mit ihren Büchern und dem Podcast „Schwarz-Weiss“ setzt sie sich für Aufklärung und Empathie ein.Heise, Katrin…
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs sollte es auch in der Kinder- und Jugendliteratur einen Neuanfang geben. Engagierte Autoren wie Erich Kästner versuchten demokratische Werte zu vermitteln. Zudem wurden zahlreiche Werke aus anderen Ländern übersetzt….
In ihrem ersten Roman „Nebel und Feuer“ verwurstet die Schauspielerin Katja Riemann alles mit allem: Während die Apokalypse tobt, ziehen sich einige Freundinnen in ein Haus zurück – und reden über Tarot, Queerness, Musik und die Macken der Männer.Von …
In diesen Frühlingsnächten zieht der Große Bär durch den Zenit. Seine sieben hellsten Sterne bilden den berühmten Großen Wagen, doch der Bär ist viel größer. Die Lyrikerin Ingeborg Bachmann feiert ihn in einem wunderbaren Gedicht….
Lange hat der Vietnamkrieg die Literatur des Landes geprägt. 50 Jahre nach seinem Ende sind die Traumata, die er hinterlässt, noch präsent. Aber neuere Werke handeln auch von wiederentdeckten Traditionen und Lebensentwürfen der Nachkriegszeit….
Moderator Tobias Schlegl begleitete seine 73-jährige Mutter Sieglinde auf dem Jakobsweg. Der Weg wird zur intensiven Reise zueinander. Wie sich das Verhältnis zu seiner Mutter änderte, beschreibt er in seinem Buch „Leichtes Herz und schwere Beine“….
20 Jahre lang prägte Rainer Moritz das Literaturhaus Hamburg. Nun übergibt er die Leitung an Antje Flemming. In seiner Amtszeit hat er das Haus für Genre-Literatur, neue Formate und junge Besucher geöffnet….
Lena Schätte hat 15 Jahre gebraucht, bis ihr autofiktionaler Roman fertig war. Das Besondere: In „Das Schwarze an den Händen meines Vaters“ geht es nicht um ihre eigene Familiengeschichte. Die Autorin erzählt, was sie zum Schreiben bewogen hat….
Der Schweizer Germanist Peter von Matt galt als großer Wünschelrutengänger der Literatur. Von ihm stammen einige der prägenden Bücher der Literaturgeschichte. Nun ist er im Alter von 87 Jahren in Zürich gestorben….
Die Dorfbewohner in Westdeutschland treibt in den 90er-Jahren die Angst um – gegen die es gilt, sich zu versichern. Kathrin Bach erzählt, warum sie für ihr tragisch-komisches Romandebüt ausgerechnet das Thema Lebensversicherung gewählt hat.Bach, Kathrin…
In seinen berühmtesten Werken erzählte Mark Twain von unbändigen Kindern wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Er nahm dabei die amerikanische Gesellschaft aufs Korn – und zeigte, wie man Rassismus verlernt. Vor 115 Jahren starb der Schriftsteller….
Rolf Dieter Brinkmann gilt als Deutschlands erster Popliterat und wütender Provokateur. Vor 50 Jahren starb er mit 35 und wurde Kult. Seine schonungslosen, radikalen Gedichte faszinieren bis heute und begeistern seine Leserschaft….
Der junge Künstler Noah und die bittere Witwe Betty sind zwei der Hauptfiguren in Martin Suters neuem Roman „Wut und Liebe“. Noah kämpft um seine Liebe, Betty hat ihre längst verloren. Und dann gehen die beiden einen Pakt ein….
Mord, eine Affäre und die Abgründe der „guten Gesellschaft“ Malaysias zur Kolonialzeit: Tan Twan Eng verwebt in seinem Roman Fakten mit Fiktivem. Im Zentrum seines meisterhaften Romans steht der Schriftsteller William Somerset Maugham.Von Marko Martin…
Die evangelische Kirche steckt in der Krise. Die Journalistin Hannah Bethke fühlt sich ihrer Kirche weiterhin verbunden. Gerade deshalb leidet sie an deren Defiziten….