Berlinale 2026: Wolfram
Der australische Filmemacher Warwick Thornton präsentiert im Wettbewerb seinen Outback-Western »Wolfram«. Er erzählt darin von der Gewalt der weißen Kolonialisten und dem Überlebenskampf der Aborigines.
Der australische Filmemacher Warwick Thornton präsentiert im Wettbewerb seinen Outback-Western »Wolfram«. Er erzählt darin von der Gewalt der weißen Kolonialisten und dem Überlebenskampf der Aborigines.
Das meist besprochene Buch ist heute Gisèle Pelicots Erinnerungsband „Eine Hymne an das Leben“. Die Rezensenten sind stark beeindruckt von ihrem Willen glücklich zu sein und ihrer Weigerung, sich zum Opfer machen zu lassen. Die FR liest Norbert Gstreins Roman …
Eine Enkelin steigt in die Abgründe ihrer FamiliengeschichteRezension von Dirk Kaesler zuChristina Strunck: Die Aufsteiger. Deutscher Mittelstand unter Hitler: Eine FamiliengeschichteRowohlt Verlag, Hamburg 2025
Markus Kügle möchte in „Audio-Visuelle Tropen“ mittels Bezug auf sprachliche Figuren die Rhetorik von Dokumentarfilmen über Ernährung offenlegen, scheitert dabei jedoch an eigenen rhetorischen SchwächenRezension von Martin Janda zuMarkus Kügle: Audio-visuelle Tropen. Die Rhetorik von ‚Nahrungs-Aufnahmen‘ im Dokumentarischen…
Mit dem Renteneintritt beginnt eine Phase der Neuorientierung, die vielen schwer fällt – auch dem Romanhelden in Jens Sparschuhs neuem Buch „Der Waldmeister“. Doch dann wechselt der ehemals pingelige Gastro-Kritiker die Seiten.Sparschuh, Jens…
Heimat und Exil: Oroppa von Safae el Khannoussi ist ein wild wuchernder Roman über die Möglichkeit einer neuen Heimat in der Fremde, hier von nordafrikanischen Menschen in den Niederlanden. Salomé Abergel ist weg….
Im Ganzkörperanzug, mit Maske und vielen Muskeln kämpft der US-amerikanische Held aus dem Dschungel seit 90 Jahren für Frieden und Freiheit. „Das Phantom“ gilt als Prototyp des Superhelden. Ein Comic-Klassiker für den Traum von einer besseren Welt….
Besprochen werden Gisèle Pelicots Memoir „Eine Hymne an das Leben“ (FR, NZZ, Standard), Norbert Gstreins „Im ersten Licht“ (FR), Manfred Pfisters „Englische Renaissance“ (Intellectures) und Kristof Magnussons „Die Reise ans Ende der Geschichte“ (SZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.
Félicité kann mit den Geistern sprechen, lebt in Nizza und verdient ihr Geld dort mit Geisterkommunikation und Teemagie.… Der Beitrag Chris Vuklisevic – Tee für die Geister (Buch) erschien zuerst auf booknerds….
Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt von Bodo Kirchhoff. Spiegel Belletristik-Bestseller 2026. In seinem neuesten Roman Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt beschäftigt sich Bodo Kirchhoff mit der zunehmenden Desintegration des Leben- und Liebesraumes einer siebzigjährigen Psychotherapeutin auf ehelichen Abwegen….
177 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Werner Schreib…
In ihren Memoiren schreibt Gisèle Pelicot über den Mann, den sie 50 Jahre lang liebte. Und der ihr das Leben zur Hölle machte. Das Buch ist kein Trost, es ist eine Herausforderung….
Eine Sekte, obskure Lehren und haltlose Gerüchte: Der «Muckerprozess» in Königsberg 1835 führte zu einem Aufruhr, der über Preussen hinaus Wellen schlug.
Klára Hůrková stellt an jedem 17. des Monats interessante lyrische Funde aus ihren beiden Heimatländern Tschechien und Deutschland vor. Sie übersetzt ausgewählte Texte in die [……
Zur Halbzeit der 76. Berliner Filmfestspiele dominiert im Kinosaal das übergreifende Thema Familie. Vor den Kinos tobt eine politische Debatte….
Der deutsche Anglist Manfred Pfister ermöglicht mit seinem Prachtband »Englische Renaissance« etwas selten gewordenes: einen Raum zum Selberdenken. Auf 480 verspielt gesetzten Seiten führt er eindrucksvoll und facettenreich vor Augen, wie die britische Nationwerdung, die Reiseliteratur, der Religionsstreit und der …
Die FAZ ergründet mit der Hörbuch-Version von Safae el Khannoussis Roman „Oroppa“ das rätselhafte Verschwinden und Wiederauftauchen einer jüdisch-marokkanischen Künstlerin. Weniger allein fühlt sie sich, wenn bei Liza Muzur 33 Frauen von ihren Problemen erzählen. Die FR amüsiert sich prächtig …
Gisèle Pelicot wurde von ihrem Mann fremden Männern zum Missbrauch überlassen. In ihrer Autobiografie schreibt sie über den Prozess und den Riss in ihrer Familie. Und wie sie sich als gezeichnete Frau allmählich die Lebensfreude zurückholt….
Von Colette wollte ich schon länger mal das ein oder andere lesen, aber die deutschen Übersetzungen, die mittlerweile übrigens ebenso gemeinfrei verfügbar sind wie das französische Original, lesen sich katastrophal. Als ich kürzlich mal wieder in eine Sammlung für Kindle …
„Sturmhöhe“, „Harry Potter“ oder „Der Fremde“: Romane werden oft verfilmt. Der Grund: Die Filmbranche ist in der Krise und hofft, durch die Verfilmung erfolgreicher Bücher profitieren zu können. Auch auf der Berlinale ist der Trend klar erkennbar….
Nach rund 850 Jahren hat Helga Köhler das „Megalogicon“ Johannes’ von Salisbury als Erste ins Deutsche übersetztRezension von Rolf Löchel zuJohannes von Salisbury: MetalogiconHiersemann Verlag, Stuttgart 2025
Anne Enrights „Vogelkind“ erzählt in wunderschöner Sprache von schrecklichen, toxischen Verhältnissen Rezension von Armin König zuAnne Enright: Vogelkind. RomanPenguin Verlag, München 2025
Bestellen Sie bei eichendorff21!“Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt Orhan Pamuk im SZ-Gespräch zur Netflix-Serienadaption seines Romans „Das Museum der Unschuld“. Vor ein paar Jahren hat sich der Schriftsteller noch erfolgreich aus einem Hollywood-Vertrag herausgeklagt, weil das …
Das Ende des dreißigjährigen Krieges bildet den Hintergrund von Markus Schleinzers historisches Gender-Drama »Rose«. Sandra Hüller spielt darin eine Frau, die sich nach dem Krieg als Mann ausgibt und in einem deutschen Dorf niederlässt. Eine queere historische Geschichte erzählt auch …
Harte Kämpfe um den Schwarzmarkt Berlin im November 1947. Captain Matthew Wallet von der U.S….