Der Schweizer Schriftsteller Giuliano Musio erweckt Pinocchio zu neuem Leben
Was heisst es, ein Mensch zu sein? In dieser modernen Pinocchio-Geschichte steckt mehr Aktualität, als man auf den ersten Blick vermutet.
Was heisst es, ein Mensch zu sein? In dieser modernen Pinocchio-Geschichte steckt mehr Aktualität, als man auf den ersten Blick vermutet.
Joan Didion gilt als Stilvorbild auch bei einer jungen Lesergeneration und wird von Linksliberalen vereinnahmt. Doch ihr Werk war von einem ideologiekritischen Konservativismus geprägt.
Eine literarische Zechtour mit Stefanie Sargnagel, Peter Bichsel, Heinz Strunk und Alex Capus.
Kann ein Erzähler verstören und betören zugleich? Der israelische Autor Mishani erzählt von einem einsamen Witwer, einer grossen Liebe und einem verhängnisvollen Unfall – und führt seine Leser dabei immer tiefer in ein moralisches und erzählerisches Labyrinth.
Der österreichische Schriftsteller verbindet gekonnt Weltgeschichtliches mit Autobiografischem. Auch im neuen Band, in dem es um die Überblendung des Gedächtnisses geht – 25 Jahre nach den Terroranschlägen in Amerika.
Der Schweizer Bestsellerautor ist in Amerika angekommen: Ein junger Mann schreibt wie Thomas Mann! Doch schon manche literarische Blitzkarriere endete im Nichts.
Stephan Mösch hat eine beeindruckende Geschichte der Bayreuther Festspiele geschrieben – sie räumt mit Mythen und etlichen Gewissheiten auf. Das Buch setzt neue Standards im Umgang mit den Höhen und Tiefen des Wagner-Festivals.
Im Roman «Das Wasser im August» schreibt der preisgekrönte Autor über Aufbruchsgefühle vor dem Mauerfall – und darüber, wie es dann wirklich kam. Ein Zusammentreffen in Berlin.
In der «Auster» erzählt die Schriftstellerin Yael Inokai nicht nur eine spannende Geschichte. Ihr Kriminalroman erweist sich auch als ein hoch literarisches Rätsel.
Sie mag Mädchen, doch immer häufiger versteht sie diese nicht mehr: Jana Frey beklagt in ihrem neuen Buch, dass junge Frauen kaum mehr läsen, dafür würden psychische Störungen zur Auszeichnung. Wir täten gut daran, vermehrt in den Austausch zu treten.
Er kritisiert die «Sehnsucht nach einem autoritären Staat»: Die Warnungen des Historikers Ilko-Sascha Kowalczuk sind nicht von der Hand zu weisen. Doch die Grenze zwischen Aufklärung und Agitation ist schmal. Auch in seinem neuen Buch….
Die amerikanische Schriftstellerin gilt als Ikone des neuen Erzählens. Ihr neues Buch handelt von einem erfolgreichen, nun aber dementen Geschäftsmann: ein Abenteuerroman des Alterns – hoch empathisch und doch unsentimental.
Die französische Autorin litt an Brustkrebs, als sie sich in eine Affäre mit dem Fotografen Marc Marie stürzte. Wieder literarisiert Ernaux intimste Erfahrungen, um sich des Lebens zu versichern.
Vor 75 Jahren ist Jerome D. Salingers Roman erstmals erschienen. Noch immer ist er der Klassiker unter den Büchern, in denen es um die Ablehnung der Erwachsenenwelt geht….
In sechs Kurzgeschichten erzählt der Schriftsteller Tony Tulathimutte von der sexuellen Verzweiflung in Zeiten des Internets. Das tut weh, aber weglegen kann man das Buch trotzdem nicht.
In seinem neuen Buch «Der verlorene Schlaf» verwebt der deutsche Schriftsteller raffiniert zwei Figuren: einen genialischen Mathematiker aus dem revolutionären Paris des 19. Jahrhunderts und einen prokrastinierenden Filmemacher aus dem Berlin der Gegenwart.
Die Autorin will die nahe Zukunft in einen literarischen Fiebertraum verwandeln. Darin ist bekanntermassen alles möglich.
Der routinierte amerikanische Biograf Bob Spitz erzählt die Geschichte der Rolling Stones zwar kompetent. Er interessiert sich allerdings mehr für die Musiker als für die Musik.
Die österreichische Autorin schrieb über Familie, Erinnerung und Verlust – und über Menschen, die einander zugleich nah und fremd bleiben. Mit «Die Bagage» gelang ihr 2020 der späte Durchbruch. Jetzt ist Helfer im Alter von 79 Jahren plötzlich gestorben….
In seinem neuen Roman «Memories of Heidelberg» gerät ein entfremdetes Ehepaar immer tiefer in einen Strudel aus Missverständnissen, Demütigungen und Absurditäten.
Die Metropole ist im vergangenen Jahrzehnt zu einem Tourismus-Hotspot geworden. Das hat viel mit ihren Autorinnen und Autoren zu tun, allen voran Elena Ferrante, deren «Meine geniale Freundin» zum Welterfolg wurde.
Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben?
Was man diese Woche gelesen haben muss
Soviel Selbstironie muss man erst mal aufbringen: Der Schweizer Schriftsteller legt Studierenden einen eigenen und einen KI-generierten Text «im Stil von Franz Hohler» vor. Sie sollen herausfinden, welches das Original ist. Und was sagen Sie?…
Der Harvard-Professor hat sich auf historische Spurensuche gemacht. Und beleuchtet nicht nur das gefährliche Leben des revolutionären Literaten Marlowe, sondern ein ganzes Zeitalter.