Das Glück des Untüchtigen und das Unglück der Tüchtigen
Dave Eggers’ «Contrapposto» ist eine rasante Geschichte über unerfüllte Liebe und zugleich ein überlanger, wenig ergiebiger Roman über den Kunstbetrieb.
Dave Eggers’ «Contrapposto» ist eine rasante Geschichte über unerfüllte Liebe und zugleich ein überlanger, wenig ergiebiger Roman über den Kunstbetrieb.
Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben?
Was man diese Woche gelesen haben muss
Durch seine Lieder ist er zu einem nationalen Monument geworden. Als Jurist engagierte sich Mani Matter aber auch in der Politik, wo er ideologischem Denken eine Absage erteilte. Am 4….
Die Zürcher Schriftstellerin entwirft in ihrem neuen Roman das dystopische Szenario einer Schweiz, die mit ökologischen Problemen ringt. Die Ausgangslage ist interessant, der Roman krankt aber an einer poetisch überfrachteten Sprache.
Martin Zimmermanns Buch «Versunkene Welten» bietet einen alternativen Blick auf die Zeugnisse der Antike. Romantische Wehmut angesichts untergegangener Kulturen ist ein modernes Phänomen.
Das Beobachten der Vögel ist wieder sehr beliebt. Das neue Hobby der Gen Z führt aus digitalen Zwängen in die freie Natur. Als literarische Einführung in die Ornithologie ist «Das Buch der Vögel» von Robert Macfarlane zu empfehlen….
In seinem neuen Band «Das Ende ist nur ein Anfang» erweist sich der amerikanische Schriftsteller einmal mehr als Meister der kurzen Form. Meistens jedenfalls.
Stanislaw Vincenz hat dem Bergland der Karpaten ein literarisches Denkmal gesetzt. In seinem Werk mischen sich mündliche Sagentradition, epische Fabulierlust und religiöse Weisheit.
Im Gefängnis kommen Menschen zum Lesen, die sonst nie ein Buch in die Hand nehmen würden. Was lesen sie? Eine Reportage aus einer besonderen Bibliothek….
In der Schweiz sterben die Beizen, während wir zu Hause bleiben. Diesem Rückzug ins Digitale setzt Alex Capus die Wärme der Gaststube entgegen. Sein neuer Roman ist eine heitere Antwort auf die derzeitige Sehnsucht nach Gemeinschaft….
Die Romane der in der DDR aufgewachsenen Autorin sind Wunderwerke der Entzauberung. In «Trost» widmet sie sich den Konfliktlinien in Patchworkfamilien.
Europa müsse die Deutung des Islams selbstbewusst mitprägen, statt sie den Radikalen zu überlassen, sagt der algerisch-französische Schriftsteller Kamel Daoud. Er wirft der Linken vor, aus Angst vor Rassismus über Islamismus zu schweigen.
In Szczepan Twardochs neuem Roman «Sehnsucht» geht es im Fahrstuhl durch die Zeiten. Ein Mensch kommt von seiner existenziellen Schuld nicht los. Zwar setzt er auf Phantasie und Zuversicht, doch wird er von der Geschichte heimgesucht….
Erhellendes zur Industriegeschichte, kühle Action und wunderschöne Musik.
Das renommierte ukrainische Literaturfestival Meridian hat sich entschlossen, die Veranstaltungen nicht am Stammsitz Czernowitz, sondern in Frontstädten stattfinden zu lassen. Dieses Jahr in Charkiw und Saporischja. Ein beklemmender Augenschein vor Ort….
Mit «Himmelskörper am Rande der Welt» beweist der isländische Schriftsteller Jón Kalman Stefánsson seine überragenden Qualitäten. Es geht um ein Massaker an spanischen Walfängern, aber noch stärker um haarsträubende intime Verwicklungen und erotische Verfehlungen.
Der Schweizer Schriftsteller machte aus Todesangst grosse Komik – nun erscheint sein wildes und bislang unaufgeführtes Theaterstück als Buch.
Auch Tadeusz Borowski kannte Auschwitz. Der von Imre Kertész hochgeschätzte Pole, der 1951 mit knapp 29 Jahren Hand an sich legte, war auf Deutsch bisher nur als Prosaautor präsent. Nun liegen in dem eindrucksvollen «Hörspiel-Oratorium» Gedichte von ihm vor….
In seinem Roman «Pfingsten» porträtiert der Tscheche Miroslav Hlauco mit Witz und Verve eine Berggemeinde, die sich dem technischen Fortschritt am liebsten verweigern würde. Seine rückwärtsgewandte Utopie verzichtet ganz auf Tragik.
Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben – und was eher nicht?
Mit grosser sprachlicher Kraft erzählt der britische Rapper und Schriftsteller Kae Tempest von einem Transmann, der sich aus den Zuschreibungen seiner Umwelt befreit. Und unterläuft dabei immer wieder die Erwartungen der Leser.
Ein altes Buch, ein neuer Film: wie die Polen immer wieder mit einem scheinbar längst abgeschlossenen Kapitel ihrer Zeitgeschichte konfrontiert werden – der bleiernen Zeit des Kriegsrechts in der Spätphase des ihnen aufgezwungenen Sowjetkommunismus.
Bei sommerlichen Temperaturen und den nahenden Ferien soll es entspannt zugehen. Hundert neue Bücher, die zum Eintauchen einladen.
Das ehemalige Kadermitglied Sarah Wynn-Williams legt all das offen, was Mark Zuckerberg vor der Öffentlichkeit lieber verborgen halten möchte.