„Die Shitstorm-Republik“: Empörungsmaschinen
Die Journalistin Nicole Diekmann hat einen so massiven Shitstorm erlebt, dass sie ein Buch darüber geschrieben hat.
Die Journalistin Nicole Diekmann hat einen so massiven Shitstorm erlebt, dass sie ein Buch darüber geschrieben hat.
Es ist das Ende einer Ära: Nach elf Jahren verabschiedet sich der Kritiker Hubert Winkels aus der Bachmann-Jury. Zeit für ein paar Fragen zum Stand der Kritik.
Stephan Kimmig weiß wohl selbst nicht genau, warum er Ibsens „Wildente“ am Deutschen Theater Berlin inszeniert.
Was kommt, ist wirklich schwer zu sagen. In der Literatur ist das anders, die endet wenigstens zuverlässig. Ein Blick auf letzte Sätze….
Optimisten gelten oft als realitätsfern. Zu Unrecht.
Wenn das Unbewusste keine Bilder mehr liefert: Volker Brauns neue Gedichte sind durchsetzt von pandemischer Not.
Der Berliner Wohnungsmarkt ist Kampfzone geworden: Eine Runde durch ihr Viertel mit Anke Stelling, die genau darüber ihre Romane schreibt. Und die Frage, was Literatur da ausrichten kann.
Ein Leipziger Think Tank skizziert eine linke Utopie für die Mitte des 21. Jahrhunderts.
In einer ostdeutschen Kleinstadt eröffnet ein Asylbewerberheim: Christoph Heins neuer Roman „Guldenberg“ hätte aus seiner Versuchsanordnung sehr viel mehr machen können.
Star einer untergegangenen Ära: Noch heute ist Wien voller Geschichten über den Lebemann und Dichter HC Artmann. Ein paar Erinnerungen zu seinem 100. Geburtstag….
Am Horizont die Zeitenwende: Der dritte Band von Simon Ravens Romanzyklus „Almosen fürs Vergessen“ führt nach Indien.
Die Geimpften werden täglich mehr, die Infektionskurve der Erregung bricht in sich zusammen. Den Impfstoffen ist etwas beigemischt: Keine Mikrochips, sondern Optimismus.
Toon Horsten hat die abenteuerliche Geschichte der Rettung des Nachlasses des Philosophen Edmund Husserl vor den Nazis recherchiert.
Frauenhass, Homophobie, Rassismus, Spott gegen Behinderte: „Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber hat eine Fiktion geschrieben, die vor Feindbildern nur so wimmelt. Sagen wir mal so: Der neue Houellebecq ist der Autor nicht.
Das Tempelhofer Feld bot vielen in der Pandemie Zuflucht. Statt es zu verkleinern, sollte es vergrößert werden, und zwar so richtig. Anderes hingegen kann ruhig kleiner werden….
Die französische Anthropologin Nastassja Martin wurde in der sibirischen Wildnis von einem Bären schwer verletzt. Ihr Buch über den Angriff und seine Folgen ist eine beeindruckende Studie zum Verhältnis von Mensch und Natur.
Wo Edward Burtynsky, Fotograf der großen Naturzerstörung, doch noch menschenleere Landschaften fand.