Literatur: Prosperos Eisenwerk
Albert Wendt findet in „Tok-Tok im Erlengrund“ ein Zauberreich, in dem zwei Frauen leben, die ein Geheimnis hüten, das für die Menschheit wichtig ist.
Albert Wendt findet in „Tok-Tok im Erlengrund“ ein Zauberreich, in dem zwei Frauen leben, die ein Geheimnis hüten, das für die Menschheit wichtig ist.
Viele seiner Erinnerungen an die Zeit beim Bundesnachrichtendienst musste Gerhard Schindler für sich behalten. In seinem neuen Buch „Wer hat Angst vorm BND“ schafft er es trotzdem eindrücklich aus der Welt des BND zu erzählen.
Repräsentation? Grundsätzlich unmöglich. Die Wissenschaftlerin Isabell Lorey schlägt eine neue Form der Demokratie vor….
Drei literarische Versuche über Geschlechtergerechtigkeit scheitern – aus sehr verschiedenen Gründen. Sind große Bücher in Sachen Sexismus und Frauenrechten zur Zeit überhaupt nötig?
Ein altes Ehepaar, eine angenehme Abendgesellschaft und dann schwimmt was im Pool: Richard Russos recht deftige Erzählung über das Leiden der Liberalen an Trump.
In ihrem Debütroman schreibt die israelische Journalistin Liat Elkayam über eine Frühgeburt und beschreibt Mutterschaft als Fegefeuer.
Die Schriftstellerin Olga Tokarczuk spricht über die Spannung zwischen Natur und Kultur und erklärt, warum Zivilisation die Grausamkeit der Menschen nicht nur zügeln, sondern sie auch stärker hervorbringen kann.
Jane Austen wurde gern als herzensgute, sittsame Frau dargestellt. Doch die britische Schriftstellerin war geistreich, scharfzüngig und lebte lieber allein. Ihr Tod aber gibt Rätsel auf: Vergiftete sie sich versehentlich selbst?…
Es ist kein Zufall, dass Louise Glück den Applaus scheut. Und ein Blick auf die Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen Jahre erklärt einiges über die Stockholmer Jury. Oder kann es sein, dass der nimmermüde deutsche Wille zur Ideologiekritik vielleicht gar …
Er sei „einer der letzten Mainstream-Journalisten“, sagt Kolumnist und Buchautor Jan Fleischhauer über sich selbst. Über die Kunst der destruktiven Teilhabe und ein Treffen bei Tartare de Bouef in München.
Schon die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison machte auf das Phänomen aufmerksam: Die meisten Bücher werden mit Blick auf eine weiße Leserschaft geschrieben.
Louise Glück wollte schreiben, dafür tat sie alles. Also quasi. Eine satirische Würdigung….
In Deutschland ist sie nahezu unbekannt, in den USA mit allen wichtigen Auszeichnungen behängt. Louise Glück erhält für ihre konservativen Gedichte jetzt auch den Nobelpreis. Hätte es nicht stärkere Dichterinnen und Dichter gegeben?…
Das Werk des Schriftstellers Günter de Bruyn besteht aus zwei Flügeln, vor und nach der Wende. Aber immer wurde die Fülle von Themen, Formen und Stilen zusammengehalten durch seinen skeptischen, untrüglichen Blick auf die Menschen.