Literatur: Frankfurter Buchmesse 2022 ist eröffnet
Rund 4.000 Aussteller aus 95 Staaten, ein hoher Gast aus Spanien – und ein Plädoyer gegen vergiftete Debatten: In Frankfurt startet die größte Literaturmesse der Welt.
Rund 4.000 Aussteller aus 95 Staaten, ein hoher Gast aus Spanien – und ein Plädoyer gegen vergiftete Debatten: In Frankfurt startet die größte Literaturmesse der Welt.
Jeder Satz eine norddeutsche Songzeile: Im neuen Roman der großen Anti-Idyllikerin Dörte Hansen prallen Städter und Einheimische auf einer Nordseeinsel aufeinander.
Kim de l’Horizons „Blutbuch“ ist ein komplexer, kunstvoller Roman. Die Entscheidung der Buchpreisjury nur gesellschaftspolitisch zu betrachten, wäre ein Fehlschluss.
Am Mittwoch beginnt die Frankfurter Buchmesse. Über diese zwanzig Bücher wird gerade geredet und gestritten: eine Handreichung für Ihren intellektuellen Small Talk.
Kim de l’Horizon hat den Deutschen Buchpreis gewonnen und sich bei der Dankesrede den Kopf rasiert. „Blutbuch“ heißt der ausgezeichnete Debütroman.
Die Jury des Literaturpreises lobt unter anderem den Humor in Karunatilakas Roman „The Seven Moons Of Maali Almeida“. Den zeigte der Autor auch in seiner Dankesrede.
Die Kabarettistin Lisa Eckhart hat nach ihrem Debüt „Omama“ gleich ein zweites Buch verfasst. „Boum“ ist ein wilder Paris-Roman und beim besten Willen nicht zu verstehen.
Mehr als ein Viertel aller Bücher haben Verbraucher 2021 im Internet gekauft. Stationäre Buchhandlungen erwirtschaften aber weiterhin den meisten Umsatz.
Rebecca Solnit, eine der originellsten Denkerinnen der USA, erzählt in ihrem neuen Buch von George Orwells Garten. Sie sucht da, was im Schrecken der Welt nicht aufgeht.
In Erinnerungsruinen: Ian McEwan hat in seinem großen Roman „Lektionen“ sowohl sein literarisches Werk als auch sein Leben gebündelt.
Noch einmal hat Isabel Allende einen großen Schmöker vorgelegt. Sie führt ihre Heldin tapfer durch die Krisen als Gattin und Geliebte, als Mutter und Geschäftsfrau.
Was tun wir eigentlich, wenn wir wohnen? Das ergründet der Philosoph Emanuele Coccia in seinem neuen Buch. Dabei liefert er Gedankenblitze, verpasst aber eine Chance….
Der große ungarische Schriftsteller Péter Nádas hat mit „Schauergeschichten“ ein fabelhaftes neues Buch über seine Heimat geschrieben. Nun wird er 80 Jahre alt.
Ein Roman über Sisi, kann das nur Kitsch sein? Nein, die Schriftstellerin Karen Duve beschreibt sie als kühle Frau. Zu Besuch bei der Autorin auf ihrem Bauernhof
Der PEN Deutschland möchte über die Aufnahme prominenter Autorinnen abstimmen, die aber gar nicht mehr hineinwollen. Das kommentiert natürlich gern: der neue PEN Berlin.
Viele zerknirschte Gratulanten: Kann man das linkspopulistische Engagement der neuen Literatur-Nobelpreisträgerin Annie Ernaux von ihrem großartigen Werk trennen?
Francis Fukuyama erklärt in seinem Buch „Der Liberalismus und seine Feinde“ die dramatischen Konflikte heutiger Demokratien. Ein Gespräch
María Isabel Sánchez Vegara hat mit ihrer Bilderbuchreihe „Little People, Big Dreams“ weltweit Erfolg. Ein Gespräch über starke Frauen – und Vorbilder für Kinder
Wieso war Nits noch nie bei Mischa zu Hause? Stefanie Höfler erzählt in ihrem Kinderbuch „Feuerwanzen lügen nicht“ ohne Kitsch von Kinderarmut im reichen Deutschland.
Manchmal lässt uns eine Lektüre nie mehr los. Hier erzählen die Schriftstellerin Mithu Sanyal und der Autor Florian Illies von Literatur, die sie persönlich geprägt hat.
Zwischen Bad Fallingbostel, Steinhude und Hannover tut man gern so, als sei man schon am Meer. Oder in den Alpen. Ist es überhaupt real dort?…
In Stephen Kings neuem Roman brechen ein Junge und sein Hund auf zu einer Reise. Die führt sie quer durch die Welt der Horrorgeschichten und der fantastischen Literatur.
Die baden-württembergische Metropole gilt vielen als langweilig. Der Autor Florian Werner erklärt sie in seinem neuen Buch jedoch zur Blaupause der Gegenwart. Wie das?…
In Annie Ernauxs Literatur entsteht aus persönlicher Erinnerungsarbeit eine kollektive Autobiografie, ein totaler Roman. Der Nobelpreis ist eine wunderbare Nachricht.
Das Nobelkomitee zeichnet die Französin Annie Ernaux für „ihren Mut und klinischen Scharfblick“ aus. Sie führe Marcel Prousts Tradition der Erinnerungsarbeit fort.