André Kieserling, Jürgen Kaube: „Die gespaltene Gesellschaft“: Im Bann der Angstlust
Die Soziologen André Kieserling und Jürgen Kaube haben die populäre Diagnose von der Spaltung der Gesellschaft geprüft – und verworfen.
Die Soziologen André Kieserling und Jürgen Kaube haben die populäre Diagnose von der Spaltung der Gesellschaft geprüft – und verworfen.
Wenn wir unsere sozialen Probleme lösen wollen, müssen wir den Takt unseres Alltags ändern, schreibt die Publizistin Teresa Bücker. Eine überfällige Intervention.
Helmut Lethen hat ein Buch über die Skrupellosigkeit geschrieben. Man liest es angesichts der Gegenwart mit Schaudern.
Philipp Staab hat die Generation „Fridays for Future“ erforscht – und eine extrem beunruhigende Entdeckung gemacht.
Sinthujan Varatharajah schreibt in einem essayistischen Memoir eindrucksvoll gegen das Einebnen aller Unterschiede jenseits des Europäischen an.
Ein spanisches Bilderbuch erkundet die Welt der Körpergase.
Die Menschen haben so viel freie Gehirnzeit wie nie. Der Soziologe Gérald Bronner hat untersucht, was sie damit anstellen – und was nicht.
Peter Schäfers originelles Buch „Die Schlange war klug“ über jüdische, christliche und philosophische Deutungen der Schöpfung.
Der Cartoonist Tom Gauld hat sein erstes Kinderbuch geschrieben: „Der kleine Holzroboter und die Baumstumpfprinzessin“ ist ein Märchen – aber ein besonderes.
Das Sachbuch „Rassismus, Antirassismus und du“ kommt weniger als Argumentationshilfe daher denn als Predigt. Und es vergisst die Frauen.
Was ist mit Russland passiert? Dmitry Glukhovsky sucht Antworten in seinen „Geschichten aus der Heimat“.
Chantal-Fleur Sandjons „Die Sonne, so strahlend und Schwarz“ ist ein Versroman für Jugendliche. Seine harten Themen vermittelt er elegant und, ja, leichtfüßig.
Christoph Maria Herbst und Matthias Matschke haben zwei Geschichten von Roald Dahl neu eingelesen. In denen geht es heftig zur Sache.
Die Hamburger Zeichnerin Marjipol lotet in ihrem Comic „Hort“ die Grenzen der Body Positivity aus.
Thomas von Steinaecker und David von Bassewitz erzählen von Karlheinz Stockhausen – und visualisieren seine Musik.
Vom jüngsten Spross einer Familie des neapolitanischen Hochadels erzählt Andrea Giovene in ganzen fünf Bänden: die Geschichte einer sterbenden Klasse.
Große Erinnerungsoper: Manuel Vilas‘ Roman „Was bleibt, ist die Freude“ verwandelt das Verlorene in melancholische Schönheit.
Die Dolmetscherin und der Kriegsverbrecher: Katie Kitamuras Roman „Intimitäten“ erzählt subtil von erzwungener Nähe.
In der großen Epoche des türkischen Kinos war Sedef Ecer ein Kinderstar. Jetzt hat sie ihren ersten Roman geschrieben, eine kraftvolle, zärtliche Hommage an eine untergegangene Türkei.
Fernando Aramburu erzählt in „Die Mauersegler“ von einem mittelmäßigen Mann, der sich monatelang auf seinen Freitod vorbereitet. Eine grandiose Feier des Lebens.
Die Prosa der verlorenen Generation: In Spanien schreiben jetzt die Kinder der Finanzkrise, groß geworden im Bewusstsein, dass niemand auf sie gewartet hat.
Beobachtungen, Miniatur-Essays, Notizen, hinreißend hingetupft von Michael Maar.
Achim Bogdahn hat die höchsten Berge aller deutschen Bundesländer bestiegen. Ohne prominente Sherpas hätte er das niemals gewagt.
Im Bilderbuch „Als der Krieg nach Rondo kam“ widmet sich ein ukrainisches Autorenpaar fantasievoll dem schwierigen Thema.
Eine Version aus afroamerikanischer Perspektive war überfällig: Das Hörspiel „Vom Wind verweht – Die Prissy-Edition“ hat dafür die nötige Wucht.