Luke Dittrich: „Der Patient H.M.“ – Ein Versuchskaninchen der Gedächtnisforschung
„Gedächtnisverlust“ lautet die Diagnose für Henry Gustav Molaison im Jahr 1953. Als „Patient H.M….
„Gedächtnisverlust“ lautet die Diagnose für Henry Gustav Molaison im Jahr 1953. Als „Patient H.M….
Zidrou erzählt in „Das unabwendbare Altern der Gefühle“ über die Liebe, das Alter und die Liebe im Alter. Die Schriftstellerin Ulrike Draesner, die sich selbst mit dem Altern einer Frau beschäftigt hat, erklärt, warum sie von dem Comic angetan ist….
Das Legespiel „Tangram“ diente als Vorlage für das neue Kinderbilderbuch von Maranke Rinck und Martijn van der Linden. Mit Hilfe von einfachen geometrischen Formen erschafft ein Junge darin eine eigene Welt aus Tieren, Pflanzen und Gebäuden.Deutschlandfunk Kultur, Lesart…
Offenbar berauscht von seiner neuen Rolle als intellektueller Retter des Europa-Gedankens habe Robert Menasse jeden Maßstab verloren, sagt der Literaturkritiker Rainer Moritz. Dennoch sei es „erfreulich“, dass er die Zuckmayer-Medaille verliehen bekomme.Deutschlandfunk Kultur, KommentarDirekter Link zur Audiodatei…
Kaffeehausliteraten gab es viele, aber Peter Altenberg war ihr König. Umgeben von den Größen des Wiener Künstlerlebens residierte er im Café Central. Heute erinnert dort ein Pappmaschee-Denkmal an den Dichter und stadtbekannten Sonderling….
Zu früh für seine Zeit: Günther Birkenfeld zeichnete bereits in den 1950er-Jahren in „Wolken – Orkan – und Staub“ ein differenziertes Bild der deutschen Gesellschaft zur NS-Zeit. Jetzt wird die Trilogie neu entdeckt.Deutschlandfunk Kultur, BuchkritikDirekter Link zur Audiodatei…
In den letzten Jahren lässt sich eine Verschärfung des Strafrechts und ein Anstieg der Gefangenenzahlen beobachten. In seinem Buch „Der Wille zum Strafen“ zeigt Didier Fassin auf, dass im neoliberalen Kapitalismus eine populistische Kriminalpolitik verbreitet ist.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter …
Mit ihrer Erzählung „Die gelbe Tapete“ schrieb Charlotte Perkins Gilman 1892 einen Schlüsseltext des Feminismus. Das Werk sei noch heute ein Zeugnis weiblicher Ermächtigung, sagt unsere Kritikerin. Und das habe enorme soziale Sprengkraft….
Prophet, Seher, Gesellschaftsanalytiker? Die deutsche Presseresonanz zum neuen Roman „Serotonin“ des französischen Autors Michel Houellebecq sei sehr stark mit der PR-Politik seines Verlages verknüpft, kritisiert der Romanist Markus Messling.Deutschlandfunk Kultur, InterviewDirekter Link zur Audiodatei…
Jeden Montagabend schenkt Alex Capus selbst aus. Und im Geschoss über seiner Bar „Galizia“ in Olten entstehen die Romane des Schweizers. Seit mehr als einem halben Jahrhundert lebt der Schriftsteller in der Kleinstadt zwischen Zürich und Basel….
In der Beziehung des Journalisten Hajo Schumacher kriselte es und er beschloss, sein Männerbild zu hinterfragen. Er ging mit seiner Frau zum Paarseminar, machte Rollenspiele und zog sich ein Kleid an. Daraus ist das Buch „Männerspagat“ geworden….
50 Jahre nachdem Frauen ihre BHs verbrannten, fordert die US-Amerikanerin Jessa Crispin in „Warum ich keine Feministin bin“ eine neue, alte Radikalität. Allzu harmlosen Feministinnen und etlichen Männern zeigt sie mit ihrem Manifest den Mittelfinger.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link …
In „Serotonin“ von Michel Houellebecq ist ein alter Mann in der Krise. Er fährt einen Diesel und schluckt ein Antidepressivum, um das Elend der Welt zu ertragen. Ein „echter“ Houellebecq, der an manchen Stellen wie eine Vorlage für eine Bewegung …
„Der endlose Sommer“ machte die Autorin Madame Nielsen in Dänemark berühmt. Als er erschien, war aus Claus Beck Nielsen gerade Madame Nielsen geworden. Das Annehmen verschiedener Identitäten zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Kunst….
Simone Perotti mixt in seinem „Atlas“ die Geschichten seiner Reisen mit der aktuellen Politik, Mythen, kleinen Kulturverweisen, Geographie und geschichtlichen Abhandlungen. Dabei entsteht ein einzigartiges, umfassendes Panorama des Mittelmeerraumes.Deutschlandfunk Kultur, BuchkritikDirekter Link zur Audiodatei…
Theodor Fontane war nicht nur Romancier und Dichter, sondern auch ein talentierter Journalist, der seine Romane gründlich recherchierte. Heute wäre er vermutlich ein erfolgreicher TV-Serienautor, glaubt Literaturwissenschaftler Peer Trilcke.Deutschlandfunk Kultur, InterviewDirekter Link zur Audiodatei…
Sollen Büchereien die Werke rechtslastiger Autoren aus ihren Beständen entfernen? Der Kommunikationswissenschaftler Hermann Rösch hält davon wenig. Denn dann müsste auch Richard Wagner aus den Bibliotheken raus: „Der war Antisemit….
Eine überbordende Fantasie zeichnen die Geschichten von Helen Oyeyemi aus. Auch in ihrem Erzählungsband „Was du nicht hast, das brauchst du nicht“ passieren sonderbare Dinge zwischen Komik und Magie. Die Wirklichkeit wird zum schwankenden Boden….
Für die Entwicklung von Kindern ist Vorlesen sehr wichtig – da sind sich Experten einig. Was aber ist mit Jungen und Mädchen, die nicht hören können? Einmal im Monat veranstaltet die Berliner Landesbibliothek eine Vorlesestunde für hörgeschädigte Kinder….
Gleich drei Kinofilme widmen sich derzeit schreibenden Frauen in der Vergangenheit. Literaturagentin Elisabeth Ruge findet, heute stünden Autorinnen schon viel stärker im Licht als früher.Deutschlandfunk Kultur, Studio 9 – Der Tag mit ……
Der bedeutendste Romancier Brandenburgs wird uns durch das Jahr 2019 begleiten – denn Ende Dezember ist Theodor Fontanes 200. Geburtstag. Mit digitalen Technologien versucht das Museum Neuruppin, neue Perspektiven auf sein Werk zu eröffnen….
Warum nicht die Homepage von Elfriede Jelinek oder Literatur von einem Algorithmus ins Museum holen? Die neue Leiterin Sandra Richter will das Marbacher Literaturarchiv für die digitale Welt öffnen. Sogar Computerspiele kann sie sich dort vorstellen….
Der Autor und Regisseur Andrea Camilleri erzählt in seinem neuen Buch berührende Anekdoten aus seinem Leben. Doch nicht sich selbst will er ein Denkmal setzen – sondern den Menschen, die ihn beeinflusst, gelenkt, unterstützt und manchmal auch behindert haben.Deutschlandfunk …
Mit „Mary Shelley“, „Colette“ und „Die Frau des Nobelpreisträgers“ starten gleich drei Filme in den Kinos, die vom Leben von Schriftstellerinnen erzählen. Sie zeigen, dass sich die Probleme für schreibende Frauen kaum verändert haben.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur …
Der in Leipzig geborene jüdische Schriftsteller Edgar Hilsenrath überlebte den Holocaust. Dieser spielte eine zentrale Rolle in seinem Werk – bekannt wurde er etwa mit „Nacht“ und „Der Nazi & der Friseur“. Am Montag ist der Autor mit 92 Jahren …