A.L. Kennedy über ihr Buch „Süßer Ernst“ – „Die größte erogene Zone ist das Gehirn“
Auch das neue Werk der schottischen Schriftstellerin A.L. Kennedy spart nicht mit bösen Sätzen….
Auch das neue Werk der schottischen Schriftstellerin A.L. Kennedy spart nicht mit bösen Sätzen….
Mit dem Roman „Middlesex“ wurde der amerikanische Schriftsteller Jeffrey Eugenides bekannt. Der jetzt erscheinende Erzählungsband „Das große Experiment“ liest sich wie ein Skizzenbuch zu seinen Werken. Eugenides zeigt sich hier in seiner zweitbesten Form….
Über Jahre beobachtet der Erzähler in Klaus Johannes Thies‘ Buch den Parkplatz vor seinem Fenster: Automodelle, Werbeplakate, Menschen. Es geht aber auch um die Angst vor dem Sterben oder feuilletonistische Betrachtungen. Ein spannendes und sinnliches Spektakel….
Mauern zementieren Ungleichheit, sagt der Journalist Marc Engelhardt. Er ist für sein Buch „Ausgeschlossen“ entlang von Mauern gereist. Auch die in der DDR aufgewachsene Schriftstellerin Kathrin Aehnlich denkt in „Grenzgänge“ darüber nach….
Schönheit sei nicht nur ein Luxus, sondern ein elementares menschliches Bedürfnis, schreibt Alan Moore. Jeder Mensch trage die Fähigkeit in sich, sie zu erkennen. Verraten wird auch, was die Kardinaltugenden guter Designer sind − zur Nachahmung empfohlen….
Den frühen Kritikern zum Trotz wurde die abenteuerliche und phantastische Geschichte des Arthur Gordon Pym zu einem wikungsmächtigen Beispiel symbolistischer Literatur und beeinflusste Generationen von Schriftstellern.Deutschlandfunk Kultur, HörspielDirekter Link zur Audiodatei
Der Schöpfer von „Herr der Ringe“ ist seit fast 50 Jahren tot, nun erscheint mit „Der Fall von Gondolin“ der 20. Band seiner Geschichten posthum. Ein gängiges Verfahren mit dem Nachlass von Bestseller-Autoren, beklagt Sigrid Löffler….
Der Erzähler des Romans „Der Kadaverräumer“ ist ein gebrochener Überlebender der Jugoslawien-Kriege. Er ist Opfer und Täter zugleich: Er mordete und vergewaltigte ist aber traumatisiert. Zoltan Danyi schildert das drastisch und raffiniert….
50 Jahre Gewalt und Leid – in seinem neuem Roman „Die Gestalt der Ruinen“ erzählt Juan Gabriel Vásquez von der Ermordung des kolumbianischen Präsidentschaftskandidaten Gaitán 1948. Ein Mord mit verheerenden Folgen für ein ganzes Land.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link …
Kathleen Collins‘ Texte waren jahrzehntelang vergessen. Jetzt kann man die Kurzgeschichten der afroamerikanischen Schriftstellerin endlich auch auf Deutsch lesen. Einfühlsam erzählt sie von Menschen während der Bürgerrechtsbewegung der 1960er-Jahre….
Martin Walser ist im hohen Alter produktiver denn je. Literarische Kriterien spielen da nur noch eine untergeordnete Rolle. Sein neues Buch versammelt Notate zwischen Wut und Verzweiflung – und das Feuilleton ist immer noch Walsers Lieblingsgegner….
Deutschland wurde über lange Zeit vor allem eins – gefürchtet. Der Historiker Andreas Rödder geht dieser Angstgeschichte nach: Er verflicht das jeweilige Bild, das Deutschland von sich hatte, mit den Ressentiments und Missverständnissen seiner Nachbarn.Deutschlandfunk Kultur, BuchkritikDirekter Link …
Beim Open Mike-Wettbewerb 2018 waren auch mehrsprachige Autoren siegreich, zum Beispiel Yade Yasemin Önder. Die Jurorin Katja Lange-Müller sagt, die Literatur profitiere davon, dass die Menschen in Deutschland kosmopolitischer werden.Deutschlandfunk Kultur, FazitDirekter Link zur Audiodatei…
Auch junge Wilde werden älter. Der Schriftsteller Michael Wildenhain galt als Chronist des Berliner Häuserkampfes, in diesem Jahr wurde er 60. Das Berliner Literaturforum widmete ihm ein Symposium….
Arno Geiger erhält den mit 25.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis 2019 für seinen Roman „Unter der Drachenwand“. Stabile materielle Verhältnisse führten dazu, dass er sich theoretisch auch ein Scheitern leisten könne, erklärt der Autor….
Was geschieht mit unserem Körper, wenn wir sterben? Wie wird man um uns trauern? Und was sind die letzten Wünsche Sterbender?…
Vor fast drei Jahrzehnten entdeckte man durch Zufall die Tagebücher des Schriftstellers Lion Feuchtwanger. Dabei hatte er zu Lebzeiten behauptet, kein Tagebuch zu führen. Seine Notizen sind Zeugnis seines exzessiven Schreibens und seines rauschhaften Lebens….
Für ihre unkonventionelle Erzählung „Der größere Teil der Welt“ erhielt Jennifer Egan den Pulitzer-Preis. Uns erzählt sie, warum sie nun statt eines neuen unkonventionellen Werkes einen konventionellen Historienroman schrieb. Deutschlandfunk Kultur, ZeitfragenDirekter Link zur Audiodatei…
„Nennt mich nicht Flüchtling“, schrieb Nather Henafe Alali in einem Essay. Denn hinter dieser Bezeichnung stehen Menschen mit Zweifeln, Ängsten und Hoffnungen, wie der aus Syrien stammende Autor in „Raum ohne Fenster“ auf eindrückliche Weise zeigt.Deutschlandfunk Kultur, Lesart…
Sie schreibt Romane, singt Lieder und tanzt Ballett – doch Madame Nielsen ist der Welt nicht abgewandt. Sie versucht, hinter die Vorstellungen von Menschen zu gucken und ihr Wesen zu ergründen. Zuletzt traf sie Rechtsextreme und den AfD-Philosophen Marc Jongen….
In ihren Arbeit widmet sich Judith Schalansky häufig zwei Themen, dem Verlust und der Natur. Letztere, so sagt sie, „haben wir den Naturwisschenschaftlern leichtfertig überlassen“. Das will die Schriftstellerin nicht länger hinnehmen – mit Erfolg….
In „Die Klarheit“ beschreibt Leslie Jamison die Flucht in und aus ihrer Alkoholsucht. Dabei räumt sie mit dem populären Bild des trunkenen Talents auf – und mit ihrer eigenen Verklärung von dem Rausch verfallenen Schriftstellern.Deutschlandfunk Kultur, BuchkritikDirekter Link …
In „Das Jahr der Katze“ von Christoph Peters kämpft ein japanischer Auftragskiller darum, die guten, alten Rituale des organisierten Verbrechens in das 21. Jahrhundert zu überführen. Dabei schwankt er zwischen Samurai-Tradition und Grausamkeit….
In vier Bänden auf fast 2000 Seiten zeichnet Wolfgang Kraushaar nach, was die 68er-Bewegung war. Er beschränkt seine Arbeit dabei nicht mehr nur auf Deutschland und zeigt so, dass 1968 ein internationales Phänomen war.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur …
128 Texte, 106 Autoren, 650 Seiten – und ein Thema: die Ostsee. Klaus-Jürgen Liedtke hat eine der umfassendsten Kulturgeschichten der Ostsee verfasst. Damit will er die grenzüberschreitende Gemeinschaft fördern und die Kulturen zusammenbringen….