Roman „Abschied“ – Wenn Zeit sich komisch anfühlt
Sebastian Haffner ist einer der bedeutendsten Publizisten des 20. Jahrhunderts. Nun ist sein 1932 geschriebener Roman „Abschied“ erschienen….
Sebastian Haffner ist einer der bedeutendsten Publizisten des 20. Jahrhunderts. Nun ist sein 1932 geschriebener Roman „Abschied“ erschienen….
Die Dokumentarfilme von Eric Bergkraut über die Opposition in Russland sind preisgekrönt. Als Buchautor arbeitet er vorwiegend autobiografisch. Sein jüngstes Buch beschäftigt sich mit dem Abschied von seiner krebskranken Frau….
Thomas Mann gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Trotzdem wurde lange nicht wahrgenommen, wie doppelbödig die bürgerliche Fassade war….
Hans Castorp, Tonio Kröger, Felix Krull: Thomas Manns Romanhelden sind immer noch im kulturellen Gedächtnis lebendig. Zum 150. Geburtstag des Nobelpreisträgers stellen wir sie alphabetisch vor – inklusive einer Überraschung….
Thomas Manns BBC-Reden zwischen 1940 und 1945 sind ein kraftvolles Zeugnis des Widerstands gegen den Nationalsozialismus und ein Appell für Demokratie. Zum 150. Geburtstag reflektieren heutige Stimmen ihre Botschaft und Warnungen für unsere Zeit….
Flüsse sind keine bloßen Ressourcen, sondern lebendige Gebilde mit einer eigenen, komplexen Integrität, schreibt der Essayist Robert Macfarlane in seinem neuen Buch. Sie verdienen Dankbarkeit, Respekt, Schutz – und vielleicht sogar Rechte.Von Susanne Billig…
KI wird oft unter Ausbeutung menschlicher und natürlicher Ressourcen geschaffen. Das beschreiben die Forscher James Muldoon, Mark Graham und Callum Cant in ihrem Buch „Feeding the Machine“ – und machen Vorschläge, wie das sich ändern ließe.Von Vera Linß…
Austerität, also „Sparpolitik“, wird oft als notwendiges gemeinsames Opfer dargestellt, als Ausweis finanzpolitischer Verantwortung. Aber eigentlich ist sie Klassenkampf von oben, zeigt die Ökonomin Clara E. Mattei….
Das Werk von Ngũgĩ wa Thiong’o kreist um den Kolonialismus in Afrika und dessen Folgen. Eine eigene Sprache war für ihn ein Akt der Befreiung. So schrieb er in Kikuyu – und übersetzte sich dann ins Englische….
Nach ihrem Bestseller über die Menopause befasst sich Miriam Yung Min Stein mit „weisen Frauen“ und der Bedeutung weiblichen Wissens. Bekannt wurde sie mit Texten über ihre eigene Geschichte: Als Baby kam sie aus Korea in eine deutsche Adoptivfamilie.Timm, …
In Daniel Kehlmanns Roman „Lichtspiel“ geht es um die Gleichschaltung der Kultur in der NS-Zeit. Viele Amerikaner sehen darin Parallelen zur aktuellen Situation der USA unter Donald Trump. Der Autor selbst betrachtet den Hype mit gemischten Gefühlen….
Horst Beseler war einer der erfolgreichsten Kinderbuchautoren der DDR. Sein Roman „Käuzchenkuhle“ von 1965 avancierte zum Klassiker. In der DDR gehörte das Buch zur Schullektüre – und wurde dennoch mit Begeisterung gelesen….
Beim Indoeuropäischen handelt es sich um eine riesige Sprachfamilie, die mehr als drei Milliarden Menschen auf der Welt sprechen. Welchen Anteil Migration an ihrer Entwicklung hat, zeigt Laura Spinney in „Der Urknall unserer Sprache“….
Sechs Werke stehen auf der Shortlist zum Internationalen Literaturpreis. Ein wichtiges Kriterium ist für Jurymitglied Hannes Langendöfer eine Dringlichkeit, die beim Lesen zu spüren ist. Das trifft etwa auf „Trauriger Tiger“ von Neige Sinno zu….
Bücher mit regierungskritischem Inhalt gab es lange Zeit in Syrien nicht zu kaufen. Die Übergangsregierung hat diese Zensur nun abgeschafft. Die Euphorie darüber erfasst aber nicht die ganze Kulturszene….
Autorin Marlene Streeruwitz hat gern Zeit in New York verbracht. Ihr neuer Roman „Auflösungen“ ist ein wehmütiger Rückblick auf das, was einst so großartig war. Als Gastprofessorin erlebt ihre Hauptfigur den Abstieg der USA kurz vor Trumps Wiederwahl….
Rachel Kushner überrascht mit einem Spionage-Roman. Die US-Autorin schickt eine Geheimagentin nach Südfrankreich, um eine Öko-Kommune zu infiltrieren. Dabei hat sie sich von einem ganz Großen der französischen Kriminalliteratur inspirieren lassen….
Christoph Hein war einer der wichtigen Schriftsteller der DDR, er ist einer der wichtigsten der Bundesrepublik. Sein neuer Roman „Das Narrenschiff“ erzählt vom Schicksal der Hoffnungen und Wünsche, mit denen die DDR gegründet wurde und unterging.Drees, Jan…
Wie der Mensch bestehen auch Flüsse größtenteils aus Wasser – und sind ständig im Wandel. In „Zeitströme. Über Flüsse und Menschen“ erkundet Autor Carsten Kluth, welche tiefen Fragen Flüsse über das Leben beantworten können….
Gut, böse, richtig, falsch: Der Wertekanon ist in Australien tief verankert, denn viele der ersten Europäer waren Sträflinge. Sind deshalb Kriminalromane Down Under so beliebt? Die Abgründe der Multikulti-Gesellschaft faszinieren viele Leser….
Verletzungen, Liebeskummer, Krankheit, Tod – jeder braucht einmal Trost. Trostspenden aber gelingt nicht immer. Es ist ein Thema, das die Menschen schon immer beschäftigt hat, wie auch der Blick in die aktuellen literarischen Neuerscheinungen zeigt….
Florentine Anders begegnet ihrem 1995 verstorbenen Großvater, DDR-Architekt Hermann Henselmann, noch immer täglich. Mit ihm sind viele Bauten in Berlin eng verbunden. Über ihren Großvater hat die Journalistin nun einen Roman geschrieben….
Die norwegische Publizistin Erika Fatland war unterwegs auf den Spuren der portugiesischen Seefahrer. Im 15. und 16….
Der Sci-Fi-Comic „Metropolia“ zeigt ein Berlin, das zu einer Stadt der Fußgänger geworden ist. Schritte sammeln bringt pures Geld im Jahr 2099. Aufgezeigt werden in der Detektiv-Geschichte aber nicht zuletzt die möglichen Auswüchse von KI….
Hausbesetzer, Senatoren, High Society: Florian Opitz lässt sie alle zu Wort kommen. In seinem Buch „Capital B. – zwischen Anarchie und Ausverkauf“ blickt er auf die Geschichte Berlins seit 1989….