»Goldstrand« gewinnt den Preis der Leipziger Buchmesse
Die Berliner Schriftstellerin Katerina Poladjan hat den Preis der Leipziger Buchmesse für den besten literarischen Titel gewonnen. Das Buch »Balkan-Odyssee. 1933–1941….
Die Berliner Schriftstellerin Katerina Poladjan hat den Preis der Leipziger Buchmesse für den besten literarischen Titel gewonnen. Das Buch »Balkan-Odyssee. 1933–1941….
Der in Berlin lebende Israeli Tomer Gardi legt mit »Liefern« einen vibrierenden Gegenwartsroman vor. Er erzählt von Menschen, die gleichermaßen im Zentrum unserer Dienstleistungsgesellschaft und am unteren Ende der kapitalistischen Nahrungskette stehen.
Der magische Realismus scheint in Zeiten des Hyperrealismus in der deutschsprachigen Literatur eher ins Hintertreffen zu geraten. Die realistische Autofiktion dominiert hierzulande die Literatur. In der internationalen Literatur wird weiterhin gern auf fantastische Elemente zurückgegriffen, wie aktuelle Übersetzungen der Romane …
Die in Österreich aufgewachsene Comiczeichnerin UIIi Lust stellt In Ihrer preisgekrönten Comic-Erzählung »Die Frau als Mensch« die Geschichte der Eiszeitmenschen in ein neues, magisches Licht. Nachdem der erste Band mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet wurde, ist der die Geschichte abschließende …
Die Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse sind da. In den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung sind jeweils fünf Titel nominiert. Nominiert sind Autor:innen wie Anja Kampmann, Katerina Poladjan, Norbert Gstrein oder Ines Geipel….
Steffen Mau bezeichnete Ostdeutschland kürzlich als Laboratorium der Demokratie. Angesichts der anstehenden Wahlen in diesem Jahr lohnt es sich, auf das gesellschaftliche Klima zu schauen. Der Sammelband »Extremwetterlagen« versucht das als offene Feldforschung im Osten Deutschlands, der Essay »Mentalitäten« scheitert …
Die 76. Berlinale geht heute mit dem Publikumstag zu Ende, mit Ilker Çatak hat seit 22 Jahren erstmals wieder ein Filmemacher aus Deutschland den Goldenen Bären gewonnen. Begleitet wurde das Festival von einer politischen Kontroverse, bei der das Wesentliche aus …
Das gesellschaftspolitische Porträt »Gelbe Briefe« von Ilker Çatak ist der beste Film der Berlinale 2026. Dies entschied die Jury um den deutschen Filmemacher Wim Wenders. Sandra Hüller erhielt zwanzig Jahre nach ihrer Auszeichnung für »Requiem« zum zweiten Mal den Silbernen …
Auch in der zweiten Hälfte der Berliner Filmfestspiele zeigt der Wettbewerb vorwiegend Filme, die den Mikrokosmos Familie erkunden. Das deutschsprachige Kino hat einen guten Eindruck in einer nur durchschnittlichen Konkurrenz hinterlassen.
Die amerikanische Filmemacherin Anna Fitch war 24 Jahre alt, als sie die fast fünfzig Jahre ältere Yo kennenlernte. In ihrer berührenden Dokumentation erzählt sie mit allen Mitteln der (Film-)Kunst von ihrer tiefen Freundschaft und Yos faszinierendem Leben.
Während außerhalb der Kinosäle auf der Berlinale rege über die politische Leisetreterei der Festivalleitung in Sachen Gaza diskutiert wird, laufen im Programm einige Filme mit Bezug zum Nahostkonflikt. Es lohnt sich, diese unabhängig von der Debatte zu beleuchten.
Der Blues-Musiker Al Cook ist der letzte Mieter in seinem Wiener Wohnhaus. Nun muss er raus und sich von all dem verabschieden, was sein Leben ausgemacht hat. Tizza Covi und Rainer Frimmel ist mit ihrem melancholischen Porträt eines Mannes aus …
Mit Humor und einem Videospiel knackt der neunjährige Cris das erkaltete Herz der allein lebenden Olga. Der mexikanische Schwarz-Weiß-Film »Moscas« von Fernando Eimbcke erzählt die Geschichte einer unwahrscheinlichen Begegnung.
Zwei Silberne Bären hat sie schon gewonnen. Nun konkurriert Angela Schanelec mit »Meine Frau weint« erneut um eine der begehrten Trophäen. Darin erzählt sie von der unerträglichen Gleichzeitigkeit der Welt und der Schwierigkeit, dafür Worte zu finden….
Juliette Binoche und Tom Courtenay brillieren in Lance Hammers Demenz-Drama »Queen at Sea«. Der Film folgt der Tochter und dem Ehemann der demenzkranken Leslie, die sich über den verantwortungsvollen Umgang mit der Krankheit streiten.
Der australische Filmemacher Warwick Thornton präsentiert im Wettbewerb seinen Outback-Western »Wolfram«. Er erzählt darin von der Gewalt der weißen Kolonialisten und dem Überlebenskampf der Aborigines.
Zur Halbzeit der 76. Berliner Filmfestspiele dominiert im Kinosaal das übergreifende Thema Familie. Vor den Kinos tobt eine politische Debatte….
Der deutsche Anglist Manfred Pfister ermöglicht mit seinem Prachtband »Englische Renaissance« etwas selten gewordenes: einen Raum zum Selberdenken. Auf 480 verspielt gesetzten Seiten führt er eindrucksvoll und facettenreich vor Augen, wie die britische Nationwerdung, die Reiseliteratur, der Religionsstreit und der …
Das Ende des dreißigjährigen Krieges bildet den Hintergrund von Markus Schleinzers historisches Gender-Drama »Rose«. Sandra Hüller spielt darin eine Frau, die sich nach dem Krieg als Mann ausgibt und in einem deutschen Dorf niederlässt. Eine queere historische Geschichte erzählt auch …
Der türkische Regisseur Emin Alper ist nach »The Tale of Three Sisters« wieder im Berlinale-Wettbewerb vertreten. In »Kurtulus« erzählt er von die geradezu biblische Geschichte eines eskalierenden Clankonflikts in den türkischen Bergen.
Der britische Filmemacher ist mit seinem Biopic »Everybody Digs Bill Evans« im Wettbewerb zu sehen. Der technisch brillante Film folgt der Krisengeschichte des Jazz-Pianisten, kommt beim Erzählen allerdings nicht so richtig vom Fleck.
Eine Hochzeit und ein Todesfall führen in Alain Gomis »Dao« zu einem Reigen aus Liebe, Leben, Sterben und Trauer zwischen Frankreich und Guinea-Bissau.
Leyla Bouzids tunesisches Familiendrama »À voix basse« ist ein Film voller Leben und Zärtlichkeit, der sich nicht vor gesellschaftlichen Tabus und dem Schmerz der persönlichen Enttäuschung drückt.
Mit »Das Lehrerzimmer« hat es der deutsch-türkische Filmemacher Ilker Çatak bis zu den Oscars geschafft. Auf der diesjährigen Berlinale stellt er seinen neuen Film »Gelbe Briefe« vor, der schon im März in die Kinos kommt. Er handelt von einem Künstlerpaar …
Mit dem politischen Drama »No Good Men« der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat startete am Donnerstagabend die 76. Berlinale. Im Mittelpunkt steht eine Kamerafrau, die in der patriarchalen Gesellschaft ihren Weg geht….