Warum der moderne Staat zur Überregulierung neigt
Die Zahl neuer Gesetze steigt und steigt. Warum kommt es zu dieser Flut an Regulierungen, und was könnte man dagegen tun? Eine Publikation des Liberalen Instituts liefert anregende Antworten….
Die Zahl neuer Gesetze steigt und steigt. Warum kommt es zu dieser Flut an Regulierungen, und was könnte man dagegen tun? Eine Publikation des Liberalen Instituts liefert anregende Antworten….
In seinem hochkomischen und zugleich tief verzweifelten neuen Roman zieht der Doyen der serbischen Literatur die selbstironische Bilanz seines Schriftstellerlebens. Zugleich rechnet er à la Thomas Bernhard mit der «strunzdummen Welt» und den «Schmuddelbrüdern» in seiner einstigen jugoslawischen Heimat ab.
In ihrem dritten Roman entwirft die Berliner Schriftstellerin Helene Hegemann ein düsteres gesellschaftliches Szenario. Und trotzdem ist er ein beglückendes Ereignis.
Kann man ein Buch gleichzeitig hören und lesen? Der Band «Musik!» mit postum zusammengestellten Texten von Roger Willemsen lädt dazu ein – mit Gewinn….
Zweiundzwanzig war er und Student, als Iran den Schah ins Exil schickte und Khomeiny im Triumph zurückholte. Nun hat der Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan seine Erinnerungen an die Zeit des Umbruchs notiert.
Deutschlands beliebtester Grünen-Politiker ist auch Schriftsteller. Soll man seine Bücher unter den Weihnachtsbaum legen? Und wenn ja: wie viele?…
Wo Menschen zusammenleben, kommt es zu Konflikten. Der Philosoph Isaiah Berlin plädierte für individuelle Freiheit und für Toleranz – für einen unspektakulären, humanen Liberalismus.
Vielleicht besteht das Wesen der Philosophie darin, nicht recht haben zu wollen. Der Frankfurter Philosoph Martin Seel zeigt, was geschieht, wenn man es versucht.
Kriege sind Gleichmacher. Wenn dagegen die Menschen ökonomische Ungleichheit beseitigen wollen, ändert sich nicht viel, schreibt der Historiker Walter Scheidel. Doch eine wichtige Frage bleibt in seiner global angelegten Wirtschaftsgeschichte ausgeklammert….
Christopher Clark beleuchtet vier prominente Akteure der letzten 400 Jahre, die ihr Wirken auf ganz unterschiedliche Weise in die Zeitläufe einordneten – und damit auch verschiedene Geschichtsbilder prägten.
Peter Waterhouse findet in Kleist seinen grossen Lehrmeister. Sein Gang durch dessen Werk und zurück zu frühen Spracherfahrungen ist ein Abenteuer im verwunschenen Textgelände.
Sie bestimmt unser Dasein von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Der Zeit können wir uns nicht entziehen. Oder doch?…
Lemberg war jahrhundertelang Spielball zwischen den Mächten. In einem kraftvollen subtilen Roman zeigt Zanna Sloniowska an vier Frauen aus vier Generationen einer Familie den Einfluss der Geschichte auf das Leben des Einzelnen: Man glaubt, sich ihr entziehen zu können – doch irgendwann holt sie einen …
Ein IS-Kämpfer ist aus westlicher Sicht die Inkarnation des Bösen. Aber was, wenn einer seine Verirrung erkennt und ihm der Weg zurück verwehrt wird? Kamila Shamsie gibt ihm eine Schwester zur Seite, die so mutig und hartnäckig ist wie einst …
Frederick Douglass ist eine Ikone des amerikanischen Kampfes gegen die Sklaverei. Der Historiker David Blight widmet dem facettenreichen Mann ein episches Porträt – und vergisst dabei auch die Frauen nicht.
Der renommierte Entwicklungsökonom Paul Collier untersucht in seinem jüngsten Buch, was im Kapitalismus falsch gelaufen ist und wie dieser repariert werden kann. Der leidenschaftliche Pragmatiker teilt gegen links und rechts aus.
Der Westschweizer Schriftsteller und Zeichner Frédéric Pajak arbeitet seit längerem an dem Monumentalwerk «Ungewisses Manifest». Darin denkt er in Wort und Bild über das Dasein und seine Lebensgeschichte nach.
Die soziale Kluft, die ihre Eltern trennte, war zu tief; so wuchs die indonesische Autorin Laksmi Pamuntjak als Adoptivkind auf. An das für sie existenzielle Thema hat sie sich mit zwei umfangreichen Romanen herangetastet – und scheint ihm doch nicht ganz …
Was lässt sich aus wenigen Aktenstücken lesen? Und was bedeutet das Schweigen in der Familie? Die Autorin Susanne Fritz sucht nach den Bruchstücken einer Kriegsvergangenheit….
Als Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien hat Zoltán Danyi eine ganz eigene Sicht auf die Desaster des Jugoslawienkriegs. Sein Debüt ist eine zornige Suada im Stile Thomas Bernhards und ein literarisches Ereignis über die Grenzen Ungarns hinaus.
Kann man über Ludwig van Beethoven noch etwas Originelles schreiben? Man kann, wie Eleonore Büning mit ihrem «Musikverführer» furios unter Beweis stellt.
Vor 100 Jahren schrieb Ernst Bloch den «Geist der Utopie». Eine lohnende Lektüre. Gerade heute, wo negative Utopien Konjunktur haben….
Hannah Arendts Denken ist präsenter denn je, auch vier Jahrzehnte nach ihrem Tod. Eine kritische Gesamtausgabe soll ihr Werk neu erschliessen.
Derzeit feiert in den USA ein 1965 erschienener Roman fröhliche Urständ. Sein Autor, zuvor langjähriger Korrespondent in Washington, griff damit eine aktuelle Debatte auf: Es ging – freilich unter anderen Prämissen als heute – um die Frage nach der geistigen Gesundheit …
1615 wurde in Württemberg eine alte Frau beschuldigt, ihr Dorf verhext zu haben. Das war kein unüblicher Vorwurf – doch die Frau hatte einen aussergewöhnlich klugen Sohn: Johannes Kepler übernahm die Verteidigung seiner Mutter. Anhand dieses Falls entfaltet Ulinka Rublack …