Fleur Jaeggy erhält den Schweizer Grand Prix Literatur 2025
Die italienischsprachige Schweizer Schriftstellerin erhält in diesem Jahr für ihr Gesamtwerk die wichtigste literarische Auszeichnung des Landes.
Die italienischsprachige Schweizer Schriftstellerin erhält in diesem Jahr für ihr Gesamtwerk die wichtigste literarische Auszeichnung des Landes.
Der Roman «Innerstädtischer Tod» von Christoph Peters handelt von sexuellen Übergriffen, die einem Berliner Galeristen vorgeworfen werden. Nun muss ein Gericht entscheiden, ob Ähnlichkeiten mit der Wirklichkeit ein Verbot rechtfertigen.
Etwas mehr als zwei Jahre sind vergangen, seit ein Angreifer 15 Mal mit einem Messer auf den Autor einstach. Beim Prozess in New York erzählt Rushdie erneut von der Messerattacke. Sein Angreifer plädiert auf «nicht schuldig»….
Bauarbeiter, Wäscherinnen, Haushaltsangestellte: Als um 1900 ein Kanal gebaut wird, der Atlantik und Pazifik verbindet, treffen in Panama unterschiedlichste Menschen aufeinander. Cristina Henríquez’ Roman «Der grosse Riss» gibt ihnen eine Stimme.
1814 in Wien geboren, gehört die Schriftstellerin und Journalistin Betty Paoli zu den bemerkenswertesten Figuren ihrer Epoche. Eine Biografie und eine Werkauswahl rufen sie in Erinnerung.
Der Comicautor Reinhard Kleist schildert in «Low», was der britische Pop-Musiker in der deutschen Metropole erlebte. Mehr als biografische Fakten interessieren den Zeichner die künstlerischen Zusammenhänge.
«Vilnius Poker» ist unerschöpflich in seinen Rätseln und schockierend im Wechsel von Hyperrealismus und Phantastik.
In seinem hochgelobten Debüt holt der amerikanischen Schriftsteller seine Figuren mitten aus dem Alltag und zeigt, wie dünn die Wand ist zwischen Wahn und Wirklichkeit.
Die Heldin im Roman «Achtzehnter Stock» möchte zum Film, endet aber in einer Platte. Nun unternimmt sie alles, um wieder wegzukommen.
«Deutschland ist ein Einwanderungsland.» Oder: «Deutschland tut zu wenig für den Klimaschutz.» Es gibt Glaubenssätze, die kaum hinterfragt werden….
Die 56 000 Seelen zählende Bevölkerung von Grönland hat ein Selbstmordproblem. Die Suizidrate war 2019 achtmal so hoch wie jene in Dänemark. Um die Regierung wachzurütteln, verfasste Niviaq Korneliussen auf Dänisch den Roman «Das Tal der Blumen»….
Der Zürcher Literaturkritiker hat ein Lesebuch mit Highlights seiner eigenen Recherchen zusammengestellt. Entstanden ist eine Zauberkiste vergessener Texte.
Wo die Maoisten Pathos forderten, kennt der mutige chinesische Schriftsteller Wang Xiaobo in seinem deftig-burlesken Roman über die Kulturrevolution nur Sarkasmus und Spott. Nach über dreissig Jahren liegt das Buch jetzt endlich auf Deutsch vor.
Künstliche Intelligenz nimmt uns Arbeit ab. Aber sie antwortet auch auf Fragen und geht auf unsere Wünsche ein. Der Philosoph Christian Uhle fragt, was das für die Zukunft bedeutet….
Der Kaiser Roms war der mächtigste Mensch der antiken Welt. Aber was heisst das konkret? Die britische Althistorikerin Mary Beard zeigt, was Macht im Alltag bedeutete….
Die Eltern schickten ihn zum Sozialtherapeuten, später revolutionierte er die Gesellschaft: In der Autobiografie «Source Code» blickt Bill Gates zurück auf seine Anfänge.
Richard Sennetts Essay «Der darstellende Mensch» vergleicht Formen der Selbstdarstellung – vom Alltag über die Politik bis ins Theater. Der Text öffnet den Blick für Phänomene der Gegenwart.
Mit «Le Deuxième Sexe» prägt die französische Existenzialistin das Miteinander der Geschlechter bis heute. Doch in erster Linie war sie weder Feministin noch Freiheitskämpferin: Sie war eine Wandelbare.
Entdecken Sie fünf neue Romane, die der Feuilleton-Redaktion Lesefreude bereitet haben. Werke, die zum Lesen, Nachdenken und Diskutieren anregen.
In seiner Erzählung «Nicht mein Leben» spielt der Schriftsteller mit seinem biografischen Stoff. Es ist eine halb ironische, halb ernste Selbstbetrachtung.
Gesund essen, korrekt reden, richtig denken: Moral werde zum Statussymbol, sagt der deutsche Philosoph Philipp Hübl. Und zur Waffe in politischen Debatten. Besser werde die Welt dadurch nicht….
Die Künstlerin erzählt von ihrem sozialen Aufstieg und verrät, was für sie das gute Leben ist.
Jonas Lüscher zeichnet in seinem neuen Roman ein Panorama des technologischen Wahnsinns. Als autobiografischer Kern figuriert ein Bett auf der Intensivstation, wo Lüscher eine Corona-Infektion überlebt hat.
Die Vergangenheit wirkte im toten Winkel der Welt wohl schon schrullig, als sie noch nicht vergangen war. In der Gegenwart gibt sie schönsten Stoff für die Literatur.
Das Buch «Bumerangfamilie» sprüht vor Funken, ist aber zu filmisch gemacht.