Der Action-Star Keanu Reeves hat einen existenzialistischen Fantasy-Roman schreiben lassen
«Das Buch Anderswo» soll dem Schauspieler selbst die Frage nach dem Sinn des Lebens beantworten. Ob 500 Seiten dafür ausreichen?
«Das Buch Anderswo» soll dem Schauspieler selbst die Frage nach dem Sinn des Lebens beantworten. Ob 500 Seiten dafür ausreichen?
In seinen Essays von klirrender Klarheit zeigte sich der Schriftsteller als hellsichtiger Chronist des brüchig gewordenen Vertrauens im 20. Jahrhundert.
So viele Bücher, so wenig Zeit zum Lesen. Da fällt die Auswahl schwer. Hier sind die Titel, die den Redaktorinnen und Redaktoren des NZZ-Feuilletons besonders aufgefallen sind….
Die Soziologin Anja Glover hat ein Buch über Rassismus in der Schweiz geschrieben. In «Was ich dir nicht sage» erklärt sie etwa, warum gerade Menschen, die besonders vorbildlich sein wollen, ihr grösstes Problem sind.
Jede Zeit ringt aufs Neue darum, wo die Grenze zwischen Dulden und Anerkennen verläuft. Der Philosoph Heinrich Schmidinger folgt den Spuren einer grossen Idee.
«Der Zauberberg» gilt als einer der grossen Romane des 20. Jahrhunderts. Die Schwedische Akademie allerdings konnte mit dem Buch nicht viel anfangen….
«Im Land der Wölfe» ist eine Satire, bei der am Ende heilsame Verwirrung entsteht.
Nach siebzig Jahren endlich auf Deutsch erhältlich: «Kaltes Krematorium» von József Debreczeni.
Botho Strauss ist der Häretiker unter den Intellektuellen. Jedes Dogma lehnt er ab. Diese innere Freiheit macht ihn für viele suspekt….
Europa hat viel zu bewahren. Doch das sei in Vergessenheit geraten, sagt der Philosoph Peter Sloterdijk. In seinen Vorlesungen am Collège de France entwirft er Perspektiven für Europas Zukunft….
«Freiheit» lautet der Titel von Angela Merkels Erinnerungsbuch. Von Freiheit ist wenig die Rede. Putins Machtanspruch will sie früh erkannt haben….
Stefan Mey fragt, ob man sich Big Tech widersetzen könne. So wie es etwa Wikipedia, Firefox oder Linux tun. Sein neues Buch «Der Kampf um das Internet» ist allerdings nicht allzu optimistisch….
Tezer Özlü hat zu Beginn der 1980er Jahre «Suche nach den Spuren eines Selbstmordes» auf Deutsch geschrieben. Das Buch wurde damals jedoch nur auf Türkisch veröffentlicht. Vierzig Jahre später erscheint es nun auf Deutsch….
In «Beteigeuze» folgt Barbara Zeman der inneren Welt einer Frau, die aus einer Klinik flüchtet und ihre Medikamente absetzt. Man weiss bei diesem finster funkelnden Roman nie genau, ob man Zeuge eines Unglücks oder eines grossen Glücks wird.
Seit dreissig Jahren widmet sich Miljenko Jergović den Abgründen seiner Heimat Bosnien. Nun hat er «Sarajevo Marlboro» nochmals geschrieben, die Erzählung, die ihn einst berühmt machte. Derselbe Stoff kommt in gleicher Komposition nun völlig anders daher….
Trump hat gesiegt. So klar, wie es niemand erwartet hätte. Was heisst das?…
Mit seinem DDR-Roman «In Zeiten des abnehmenden Lichts» ist Eugen Ruge berühmt geworden. Den Konformitätsdruck, vor dem er einst geflüchtet ist, spürt er heute wieder – vor allem im Umgang mit abweichenden Meinungen.
Achtzigjährig war die italienische Autorin Dolores Prato, als sie ihren monumentalen Roman schrieb. Nun erscheint das grandiose Buch erstmals in deutscher Übersetzung.
«Alles . . ….
Alles bezweifeln, intuitiv entscheiden und auf Vorwürfe, die man nicht stichhaltig findet, gar nicht eintreten: Alain Berset erklärt, wie man resilient wird. Das klingt wie im Führungsseminar eines begnadeten Selbstdarstellers.
Die Frankfurter Institut für Sozialforschung ist aus der Geschichte Deutschlands nicht wegzudenken. Der Historiker Philipp Lenhard zeigt, wie es zur Gründung kam. Und dass das «Café Marx» nicht nur aus Horkheimer und Adorno bestand….
In ihrem zweiten Roman, «Vierundsiebzig», schreibt Ronya Othmann über das Schicksal ihres Vatervolks, der Jesiden. Und warnt vor dem langen Arm Erdogans, der sich im Westen durch eine Boykottkultur und Streitangst zeigt.
Seit einem Sturz vor zwei Jahren ist der britische Schriftsteller Hanif Kureishi vom Hals abwärts gelähmt. Sein Buch über das Unglück ist kein Elendsbericht, sondern zeugt von seiner Liebe zum Leben. Und seinem grimmigen Humor….
Der Universalgelehrte Dieter Borchmeyer präsentiert eine musikliterarische Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte.
Im Roman gehe es auch um ein indigenes Mädchen, das Stereotype wiedergebe, kritisieren Aborigines. Oliver zeigt Reue und versöhnt sich bei einer Reise durch Australien mit den Indigenen.