Hunde sollten nicht sprechen. Es sei denn, der Schriftsteller Linus Reichlin bringt sie dazu
Der Schweizer Autor hat einen Roman veröffentlicht, in dem ein Hund ein gepflegtes Englisch spricht. Das bringt einen alten, einsamen Herrn ins Grübeln.
Der Schweizer Autor hat einen Roman veröffentlicht, in dem ein Hund ein gepflegtes Englisch spricht. Das bringt einen alten, einsamen Herrn ins Grübeln.
Charlotte Gneuss wurde erst nach der Wende geboren. Trotzdem hat sie nun einen Roman über den SED-Staat geschrieben. Das kommt nicht überall gut an….
Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas hat sich zum Ersatzgedächtnis seiner dementen Mutter gemacht. Nun könnte sie ihre Lebensgeschichte in einem bewegenden autobiografischen Roman nachlesen.
Der amerikanische Schriftsteller schreibt an einem grossen Harlem-Epos. Er schildert darin die Geschichte von der Rückseite der amerikanischen Gesellschaft her – ein Schwarzer zählt da wenig bis nichts.
Anekdoten wurden erzählt, Bewunderung geäussert und an einen Freund erinnert: In einer Gedenkveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart würdigten Freunde und Kritiker am Samstag den Schriftsteller Martin Walser und sein Werk.
Attilio Tamaro vertrat das faschistische Italien von 1935 bis 1943 als Botschafter in der Schweiz. In seinem Tagebuch berichtet er vom «lächerlichen» General Guisan und von mediokren Bundesräten. Seine Schreckensvision aber war: die Deutschen auf dem Gotthard….
Wir haben alles und wollen noch mehr. Nur kann das kaum so bleiben. Umweltprobleme, Krieg, Flüchtlingskrise und Energieknappheit dürften uns zu Einschränkungen zwingen….
Eine neue Biografie erzählt das Leben des Tech-Unternehmers als Raketenstart. Von der Kindheit in Südafrika über die Anfänge im Silicon Valley bis zur geplanten Eroberung des Mars. Das Unbehagen wächst von Seite zu Seite….
«Links ist nicht woke» lautet der Titel von Susan Neimans neuem Buch. Die amerikanische Philosophin ruft die Linke zur Ordnung, die sie nicht mehr als links anerkennt. Weil sie ihre eigenen Ansprüche verraten habe, sagt sie….
Der englische Schriftsteller R. C. Sherriffs hat 1931 einen grossartigen Roman über eine Familie in ihrem Sommerrefugium geschrieben….
In Schweden wird ein Lenin-Preis nicht nur vergeben, sondern angenommen. Die Auszeichnung wurde einst von Jan Myrdal, einem Bannerträger der Linksextremen, gestiftet. Karl Ove Knausgård findet Gründe, sich die Ehrung gefallen zu lassen….
Der Liberalismus? Eine Fehlkonstruktion, sagt der britisch-amerikanische Philosoph Raymond Geuss. Schon das sich selbst verstehende Individuum, von dem Liberale ausgehen, gebe es nicht….
Kolonialismus, Kaiserreich, Holocaust, DDR – ein Sammelband trägt Positionen zu den grossen deutschen Geschichtsdebatten der Gegenwart zusammen. Der Herausgeber Jürgen Zimmerer mischt konservative mit provokativen postkolonialen Positionen. Im Zentrum: der Historiker A….
Der ehemalige französische Staatspräsident veröffentlicht Band zwei seiner Lebenserinnerungen: viel Pathos, ein bisschen Common Sense und persönliche Betrachtungen, die an Trivialität nicht zu überbieten sind.
Die britische Schriftstellerin Deborah Levy verbindet in ihrem Roman «Augustblau» die Lebenskrise einer jungen Frau mit den Erschütterungen des Corona-Lockdowns.
Sergei Gerasimow befindet sich noch immer in Charkiw und führt sein Kriegstagebuch weiter. Auch wenn die Raketenangriffe nachgelassen haben, der Schrecken des Krieges mit seinen seelischen Abgründen und absurden Situationen bleibt in drängender Weise präsent.
Immanuel Kant ist alt, krank, müde. Er fühlt sich einsam und streitet mit seinem Diener: Felix Heidenreichs Roman «Der Diener des Philosophen» ist ein raffiniertes Kammerspiel über die letzten Jahre des grossen Aufklärers.
Vor zehn Jahren ist der Autor und Künstler in Berlin durch Suizid aus dem Leben geschieden. Eine grosse Biografie zeichnet das kurze, intensive Leben nach.
Die Pressegrafik fokussiert auf das Wesentliche und stellt dieses prägnant dar. Dabei bewegen sich Karikaturen zwischen Kunst und Agitation. Selbst für Vincent van Gogh waren sie ein Vorbild….
Breitbart, Vice, «Huffington Post», Buzzfeed – digitale Medien erlebten einen Boom und erzielten Milliarden an der Börse. Doch dann folgte ihr Absturz. Wie es dazu gekommen ist, zeigt der ehemalige Buzzfeed-Chef Ben Smith in einem Buch….
In Tadeusz Borowski Erzählungen vermischen sich Lakonie und Zynismus mit scheinbarer Akzeptanz der Zustände im Lager. Aus dem hochtalentierten Schriftsteller wurde ein stalinistischer Schreiberling mit Hang zur völligen Selbstaufgabe.
Vor fünf Jahren ist der russische Dichter Oleg Jurjew gestorben. In ihrem kurz darauf begonnenen Tagebuch versucht seine Ehefrau, die Schriftstellerin Olga Martynova, dem Schmerz eine Gestalt zu geben.
Der französische Schriftsteller Emmanuel Carrère hat den Prozess gegen die Bataclan-Attentäter während zehn Monaten verfolgt. Sein Buch «V13» gibt Zeugnis von grosser Menschlichkeit im Angesicht grösster Unmenschlichkeit.
Der russische Überfall auf die Ukraine zeigt, wie prekär die politisch-historische Tektonik im Osten Europas immer noch ist. Volha Hapeyeva, Polina Barskova und Yevgeniy Breyger verleihen der Not ihres Exils gültigen Ausdruck.
In der dänischen Metropole Kopenhagen ballen sich Geist und Kultur wie an wenigen Orten. Ein intellektueller Spaziergang durch eine lebensbejahende Stadt am Meer, in der einstmals Raum und Zeit zu Grabe getragen wurden.