Efeu – Die Kulturrundschau vom 13.02.2026 – Literatur
Cees Nooteboom, 2015. (Bild: Mikel López González, CC BY-SA 2.0)“Wer war Cees Nooteboom“, fragt sich Paul Jandl in seinem NZZ-Nachruf auf den großen niederländischen Reise-Schriftsteller….
Cees Nooteboom, 2015. (Bild: Mikel López González, CC BY-SA 2.0)“Wer war Cees Nooteboom“, fragt sich Paul Jandl in seinem NZZ-Nachruf auf den großen niederländischen Reise-Schriftsteller….
Cees Nooteboom hat die Literatur, auch in Deutschland, seit den siebziger Jahren mitgeprägt. Die Nachrufe in den Zeitungen werden erst morgen folgen. „Abschied“ hieß einer seiner letzten Bände mit Gedichten aus der Corona-Zeit….
Bestellen Sie bei eichendorff21!Eberhard Spree, Anna-Magdalena-Bach-Experte mit entsprechender Webpräsenz, listet in der FAZ penibel auf, an welchen Stellen Christoph Hein in seinem aktuellen Buch mit Bach-Novellen über die Grenzen des faktisch Belegbaren hinaus fabuliert. Dass Johann Sebastian Bach – …
Larissa Kunert stellt in der FAZ das literarische Schaffen von Alexander Estis vor. Einen Roman hat er bislang nicht vorgelegt und er hat dies wohl auch nicht vor, wenn man einer satirischen „Miniatur“ in der Zeitschrift Sinn und Form glauben …
Besprochen werden unter anderem Margaret Atwoods Memoiren (taz), Barbara Honigmanns „Mischka“ (NZZ), Leon Englers „Botanik des Wahnsinns“ (Standard), neue Comics aus Südkorea (Tsp), Steffen Martus‘ „Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, 1989 bis heute“ (Standard), Felix Philipp Ingolds „Paris als Exil. Die Einwanderung aus …
Die Schriftstellerin Marica Bodrožić denkt in „Bilder und Zeiten“ der FAZ über verschiedende Reden von Václav Havel und dessen Appelle an Freiheit und Mitmenschlichkeit nach und fragt sich: „Wo sind heute Menschen seines Formats?“ Und welche Schriftsteller halten den …
Bestellen Sie bei eichendorff21!Leonie C. Wagner porträtiert in der NZZ die Schriftstellerin Elisa Shua Despin, deren autobiografisch geprägter Debütroman „Winter in Sokcho“ gerade aktuell fürs Kino adaptiert wurde (unsere Kritik)….
Robert Mießner berichtet in der taz von seinem Besuch in der Akademie der Künste, wo Vor- und Nachlass des 2023 verstorbenen DDR-Underground-Dichters und Anarchisten Bert Papenfuß eingelagert sind und in den morgen Nachmittag der Öffentlichkeit ein Einblick gewährt wird. Besprochen …
„Klassiker zu vereinfachen, ist kein Frevel an der Literatur“, wenngleich es auch nicht schaden könne, wenn Texte auch mal zu „Knobelaufgaben“ werden. So lautet der versöhnliche Befund, den Thomas Ribi aus der neutralen Schweiz in der NZZ zur deutschen Kontroverse …
Sonja Zekri porträtiert in der SZ Dory Manor und Moshe Sakal, die entgegen allen ungünstigen Gegenwartszeichen in Berlin mit Altneuland einen Verlag für hebräische Literatur gegründet haben. „Die Wahl des Druckorts ist mehr als eine logistische Entscheidung, es ist eine …
Bestellen Sie bei eichendorff21!Matthias Heine empfiehlt in der Welt Marjane Satrapis Comicklassiker „Persepolis“, um die Revolten im Iran in den letzten Jahren besser zu verstehen. Mit Margaret Atwoods Science-Fiction-Klassiker „Der Report der Magd“ lässt sich nachvollziehen, wie in den …
Was geschieht mit der hebräischen Sprache, wenn auch immer mehr israelische Autorinnen und Autoren auswandern, fragt sich der Schriftsteller Moshe Sakal in „Bilder und Zeiten“ der FAZ. In Israel sind viele der Ansicht, dass Hebräisch nur dort seine Heimat habe. …
Eben darbte er noch in den Verliesen des algerischen Regimes, nun wird Boualem Sansal unsterblich, weil er von französischen Kollegen in die Académie française gewählt worden ist, und muss sich einen Frack grün besticken und ein Schwert anfertigen lassen. Kamel …
Bestellen Sie bei eichendorff21!Mit seinem neuen Roman „Bambino“ schildert Marco Balzano anhand eines Jungen, der bei den Schwarzhemden Karriere als Schläger macht, den Aufstieg des historischen Faschismus in Italien. Dass er dabei keinen politischen Player porträtiert, sondern eine völlig …
Alexander Menden resümiert in der SZ das Kölner Lyrikfestival Poetica. Im Standard schreibt Alexandra Millner zum Tod der Lyrikerin Emily Artmann, die nur 50 Jahre alt wurde. In der FAZ kann sich Tilman Spreckelsen gut vorstellen, dass Joachim Kaufmann als …
Bestellen Sie bei eichendorff21!Zum Holocaust-Gedenktag erinnert Dirk Schümer in der Welt an Imre Kértesz‘ Roman „Kaddisch für ein nicht geborenes Kind“: „Das Großartig-Niederschmetternde dieses 1990 erschienenen Buches liegt in der Schrift gewordenen Erkenntnis des Autors, dass sich nicht mehr …
Fürs Literatur-Feature von Dlf Kultur hat sich Miriam Zeh in die Welt von BookTok begeben. Michael Schmitt erinnert in der FAZ an die Kinderbücher von James Krüss, der vor bald hundert Jahren geboren wurde. Besprochen werden unter anderem Eli Sharabis …
Bestellen Sie bei eichendorff21!Im Literaturfeature von Dlf Kultur porträtiert Wiebke Porombka den Schriftsteller Kaleb Erdmann, der mit seinem Roman „Die Ausweichschule“ den Erfurter Amoklauf von 2002 verarbeitet, den er selbst überlebt hat. In „Bilder und Zeiten“ der FAZ denkt …
Julia Encke schreibt in der FAZ über Leben und Werk der Schriftstellerin Leïla Slimani. Gregor Dotzauer blickt im Tagesspiegel auf 250 Jahre E.T….
Gegen die Seelenlosigkeit der KI-Text-Schwemme hilft nur der Rückzug in die Lyrik, ist Jens Ulrich Eckard in der Welt überzeugt. Das wird die KI zwar nicht aufhalten, schafft aber Resilienz: „Generative KI macht uns einmal mehr klar: Der Mensch ist …
Alexander Schimmelbusch antwortet in der Welt auf Mladen Gladic, der ihn dort mit teils eher raunenden Argumenten für einen in der FAZ veröffentlichten Text über Peter Handke kritisiert hat. Schimmelbusch hatte Handke als eine Art Vorreiter heutiger Diskursstrategien von Populisten …
Dass Literaturklassiker in einfacher Sprache auch an Gymnasien Einzug halten, wo sie doch ursprünglich für den Deutschunterricht an anderen Schulen (Grundschule, Hauptschule etc.) gedacht waren (mehr dazu hier), hat nach Ansicht von Heike Schmoll in der FAZ auch damit …
Der Schriftsteller Hermann Peter Piwitt ist im Alter von 90 Jahren gestorben. „In den Siebzigerjahren zählte er zu den Autoren der Neuen Subjektivität, die nach den Erfahrungen der Studentenrevolte eine andere, an Herbert Marcuses Schlagwort von der ‚Neuen Sensibilität‘ orientierte …
Bestellen Sie bei eichendorff21!Nach vielen Jahrzehnten, in denen der Roman ungelesen im Regal stand, ist es dem Schriftsteller Burkhard Spinnen doch noch gelungen, ans Ende von Flauberts „Bouvard und Pécuchet“ zu gelangen. In der WamS rät er uns eindringlich, …
Bestellen Sie bei eichendorff21!Petra Schellen spricht für die taz mit der nach Deutschland ausgewanderten russischen Schriftstellerin Marija Stepanova, die in ihrem neuen Roman „Der Absprung“ von einer Russin im Exil erzählt, die sich zunehmend Selbstvorwürfe macht aufgrund einer „subjektiv …