VORWORTE: Aufsteiger auf Höllenfahrt
Darf die das? Die eine Hand nach Dante recken, mit der anderen die Elite der eigenen, afroamerikanischen Community in dessen „Inferno“ schubsen? O ja….
Darf die das? Die eine Hand nach Dante recken, mit der anderen die Elite der eigenen, afroamerikanischen Community in dessen „Inferno“ schubsen? O ja….
Die FAZ bewundert den Realitätsgehalt in Uwe Dicks „Sauwaldprosa“. Und von Holger Stromberg lernt sie „Zukunft kochen“ mit klimafreundlichen Rezepten. Die FR erliegt dem Thrill von Dorothy Hughes Noir-Klassiker „Ein einsamer Ort“….
Die NZZ folgt Werner Herzog freudig durch das große Abenteuer seines Lebens, um von ihm das Staunen und Schreiben zu lernen. Die FAZ liest vergnügt Zakiya Dalila Harris‘ Roman „The Other Black Girl“ über eine stockende Verlagskarriere. Der SZ …
Der Dlf versinkt mit Andrea Giovenes „Autobiografie des Giuliano di Sansevero“ freudig in der Melancholie Süditaliens. Die taz schwärmt von der programmatischen Offenheit in den Entwürfen des Gestalters Otl Aicher. Der DlfKultur feiert dreißig Jahre nach ihrem Erscheinen Ruth Klügers …
Die NZZ fand Existenzphilosophie nie unterhaltsamer als in Charles Lewinskys historischem Roman „Sein Sohn“. Die FAZ empfiehlt Leila Aboulelas Erzählungen „anderswo, daheim“, die von der Spannung zwischen Privilegien und Benachteiligung, Fremd- und Zuhausesein berichten. Die SZ taucht mit Behzad …
Die FAZ entdeckt in Klaus Englerts Architekturführer Düsseldorf die Zukunft der Stadt, die taz blickt in die Vergangenheit schwuler Architekten. Der Dlf liest Theresia Enzensbergers Roman „Auf See“ als Plädoyer für „weibliche Zukunftsentwürfe“. Dlf Kultur stellt sich beim Kiffen mit …
FAZ und Dlf Kultur sind nach Lektüre von Daniela Dröschers „Lügen über meine Mutter“ fassungslos, wie tyrannisch das deutsche Patriarchat in den 90ern noch war. SZ und FAZ schwärmen vom Witz und der Kunst der Karikaturistin Marie Marcks, die …
Das Jahrbuch der Lyrik 2022 sammelt wie jedes Jahr exemplarische Gedichte der Zeit: magisch, klagend, hoffend und manchmal am Rande des Schweigens. Einige werden hier kurz vorgestellt.
Ein bisschen rätselhaft ist schon, wie Elina Brotherus mit ihren Selbstproträts, derzeit im Fotografie Forum Frankfurt zu besichtigen, so bekannt werden konnte. Geschätzt wird sie auch als feministisches Vorbild. Doch ihr Spiel mit Rollen – auch wenn es durchaus Witz …
Die FAZ nimmt ein wenig teil am Boheme-Leben der Meret Oppenheim mit deren Album von 1958: Ein visuelles Fest, meint sie. Mit Erik Fosnes Hansens Goldmachern macht sie Brandenburg unsicher. Die FR birgt einen spanischen Klassiker mit Miguel de Unamunos …
Die SZ hat ein wenig Mühe mit Norbert Gstreins neuem Roman „Vier Tage, drei Nächte“, in dem es nur Worte, aber keine Tatsachen gebe. Dem DlfKultur eröffneten sich immerhin beim zweiten Lesen die Subtilitäten dieser Liebesgeschichte um Macht und Unterwerfung. …
Der Dlf liest verfällt Anthony Burgess‘ Malaya-Trilogie: Tolle Literatur, wenn auch in fast allen Punkten der postkolonialen Anklage schuldig. Der DlfKultur erinnert mit Miroslaw Wlekly an den britischen Journalisten Gareth Jones, der vom Holodomor in der Ukraine berichtete. …
Groß und kraftvoll findet die FAZ Giulia Caminitos Roman „Das Wasser des Sees ist niemals süß“, der vom Aufwachsen an den Rändern Roms erzählt. Die SZ mutet sich gern die Härten in Linda Boström Knausgards Roman „Oktoberkind“ zu, in dem …
Die FAZ geht mit Pawel Salzmans Aufzeichnungen aus der Zeit der Belagerung Leningrads in eine Zone des Daseins, wo das Menschsein sich auf Hunger, Kälte, Erschöpfung reduziert. Die SZ reist mit Daniela Dröscher zurück in die Achtziger und lauscht den …
FAZ und FR lernen mit Doris Runges Gedichten den Gang einer Wasserfrau verstehen. Lob gibts in der FAZ auch für Steffen Schroeders gut recherchierten Roman über Max Planck. Die SZ lernt mit Alex Capus die Schweizer Künstlerin Caroline Welden alias …
Dlf Kultur schaut in die Kristallkugel mit David Christians „Zukunft denken“, und sucht mit Julie Völk ein stilles Örtchen für einen Drachen. Die FAZ vergnügt sich mit der Lektüre der Liedtexte von Carsten Friedrich. Die NZZ überblickt mit dem Historiker …
Die FAZ lernt etwas widerstrebend vom Ornithologen Richard Prum, dass auch die Schönheit in der Evolution eine Rolle spielt. Außerdem verbringt sie mit J.M….
Die taz feiert den britischen Comic-Autor Andi Watson, der in der „Lesereise“ kafkaesken Krimi und Literaturbetriebssatire vereint. Der DlfKultur blickt mit Natalie Amiri auf die unbesiegten Verlierer von Afghanistan. Mit Hans-Hermann Klares „Auerbach“ verzweifelt er am guten Gewissen der …
Warum ist Wolfgang Pohrt, dessen Analysen in den Siebziger und Achtzigern so scharf waren, heute so unbekannt, fragt die FAS und empfiehlt Klaus Bittermanns große Biografie. Von Houstons East End hält man sich lieber fern, lernt die SZ aus …
Keine leichte Bettlektüre, aber ein Standardwerk, lobt die FAZ Anne Chengs „Geschichte des chinesischen Denkens“. Die FR liest mit Franziska Gänslers „Ewig Sommer“ originelle feministische climate fiction. Die SZ ist hin und weg von Nils Mohls Liebesgeschichte zweier Teenager …
Die FAZ staunt, wie James Baldwin in seinen Essays Persönliches zu etwas Exemplarischem verdichtet. In Gerhard Wiechmanns Studie über Nazi-UFOs erfährt sie, wie langlebig Verschwörungstheorien sind. Die SZ macht sich mit Marica Bodrozic auf und folgt Walter Benjamins …
Als „lachphilosophisches Untergangsepos“ liest die FAZ Thomas Hürlimanns neuen Roman „Der rote Diamant“. Außerdem empfiehlt sie den von Jan Eckel und Daniel Stahl herausgegebenen Band zur Entwicklung der Menschenrechte. Die FR fragt mit dem Historiker Julius H….
Georgi Gospodinov nimmt in „Zeitzuflucht“ scharfsinnig und burlesk populistische Sehnsüchte aufs Korn, Ralf Rothmann fordert uns in „Die Nacht unterm Schnee“ moralisch und stilistisch heraus, Louise Nealon blickt mit ungefiltertem Witz auf die Scham in der irischen Kultur und Michael …
Die FR rast mit Hanna Bervoets durch eine toxische Arbeitswelt. Die SZ erfährt von den polnischen Historikern Andrzej Friszke und Antoni Dudek, wie die polnische Gesellschaft das wurde, was sie ist. Der Dlf Kultur lernt mit dem Erfahrungsbericht des …
Für ein technisches Meisterwerk hält die SZ Hernan Diaz’ Geschichte eines Wall-Steet-Milliardärs, aber ein wenig Herzenswärme hätte sie sich gewünscht. Auch die Welt lobt vor allem Diaz’ perfekte Sprache. Die FAZ schöpft dank Mojib Latif Hoffnung, dass wir den …