Mirko Bonnés Roman „Seeland Schneeland“: Vorbei ist nicht vorbei
Ein paar Heimatlose und Trunkenbolde auf einem britischen Dampfschiff unter schweren Wettern: Das ist die Lebensmetapher von Mirko Bonnés Roman „Seeland Schneeland“.
Ein paar Heimatlose und Trunkenbolde auf einem britischen Dampfschiff unter schweren Wettern: Das ist die Lebensmetapher von Mirko Bonnés Roman „Seeland Schneeland“.
Die Lektorin, Schriftstellerin und Übersetzerin von Lewis Carroll, Marguerite Duras und Gustave Flaubert wurde 100 Jahre alt.
Verena Keßler erzählt in ihrem Debütroman „Die Gespenster von Demmin“ von einer deutschen Erinnerungslandschaft, in der die Zeitzeugen verschwinden.
Alles ist mittelmäßig an Marco Missirolis Roman „Treue“. Genau deshalb ist er symptomatisch für eine Literatur, die sich im Moment international vermarkten lässt.
Die „Wissenschaft der Logik“ gilt als schwierigstes Werk Hegels. Der Berliner Literaturwissenschaftler Patrick Eiden-Offe hat sich ohne Anleitung an die Lektüre gewagt.
Der „Black History Month“ feiert schwarze Kultur. Passend dazu empfehlen wir Romane von Sharon Dodua Otoo, Chimamanda Ngozi Adichie und Zadie Smith.
Der Designer Michele De Lucchi gestaltet die italienischen Harry-Potter-Bücher neu. Ohne Nickelbrille. Mit Architektur….
Der Lyriker Christian Lehnert schreibt illusionslose Prosa über das unzeitgemäße Wissen von den Engeln – und die Wohlfühlspiritualität von heute.
T. C. Boyle erzählt in „Sprich mit mir“ von dem Versuch der Menschen, den Affen ihre Sprache beizubringen….
Die preisgekrönten amerikanischen Autoren Rachel Kushner und Ben Lerner sprachen über ihre Verehrung der Bücher der gerade wiederentdeckten dänischen Schriftstellerin Tove Ditlevsen.
Von zwei Schwestern aus einer schwarzen Familie entscheidet eine sich für ein Leben als Weiße. Wird es ein besseres sein? In ihrem Roman „Die verschwindende Hälfte“ spielt Brit Bennett die Idee durch….
Rückblickend kann man immer sagen: alles nicht so dramatisch. Das schnelle Buch des Historikers Volker Reinhardt über die Folgen der Pest von 1348 und die Parallelen zur Pandemie heute.
Bei Ottessa Moshfegh denkt man automatisch an Dostojewski, Volker Reinhardt versammelt Erinnerungen an die Pest und Robert Habeck liefert eine Gesellschaftsanalyse mit Tiefgang. Das sind die Bücher des Monats.
Schluss mit den Kürzungen: Elf deutsche Verlegerinnen und Verleger fordern, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Kulturauftrag gerecht wird.
Zuvor war der Termin für die Messe bereits von März auf Mai verschoben worden. Als Grund nennt der Veranstalter „die pandemische Entwicklung“.