Literarisches Neujahrsrätsel: Die dunkelste Stunde
13 Werke, ein Lösungssatz: Beim literarischen Neujahrsrätsel der Süddeutschen Zeitung dreht sich dieses Mal alles um die Nacht.
13 Werke, ein Lösungssatz: Beim literarischen Neujahrsrätsel der Süddeutschen Zeitung dreht sich dieses Mal alles um die Nacht.
Die Geologie kann eine trockene Wissenschaft sein. In dem neuen Buch der amerikanischen Geologin Marcia Bjornerud aber wird sie zu einem intellektuellen Erlebnis.
Was bedeutet Exil? Die Bücher der Feuilletonistin Gabriele Tergit werden gerade begeistert wiederentdeckt. Die Zeitschrift „Text + Kritik“ beschäftigt sich mit ihrem Leben nach 1933….
Benjamin Wolbergs‘ Sammlung „New Queer Photography“ zeigt Bilder aus einer Welt, in der es eine Lust, ein Risiko, ein Kampf sein kann, von der heterosexuellen Norm abzuweichen.
Schriftstellerinnen und Intellektuelle beantworten die Frage: Welches Buch war für Sie in diesem Jahr besonders wichtig?
Ein neues Kapitel der Selbsterforschung von John Burnside: Diesmal über das Sterben, die Kunst und die Frage, wie lange man einem Menschen ins Gesicht schauen darf.
In Laurent Binets Roman „Eroberung“ kolonisieren die Inka Europa. Kritiker sprechen von invertiertem Eurozentrismus.
Der französische Schriftsteller Emmanuel Carrère erzählt Geschichten, die sich wirklich zugetragen haben, und macht sich selbst zum Teil der Handlung. Im Interview spricht er über die Probleme, die das mit den übrigen Figuren dieser Bücher mit sich bringt – etwa …
David Szalay beschreibt in seinem Buch „Turbulenzen“ die Epoche der totalen Bereisbarkeit der Welt. Kurz, schwerelos, genial.
Axel Block erzählt von den Kameramännern der Filme von Fritz Lang – also aus der Frühzeit der Kinematografie.
In seiner fulminanten Darstellung der deutschsprachigen Literatur zwischen 1830 und 1870 entzieht Peter Sprengel den Vorurteilen über die Autorinnen und Autoren dieser Zeit den Boden.
Wenn man sich auf die Suche begibt, findet man in der sibirischen Provinz erstaunlich viele erstklassige Klaviere. Die Reisejournalistin Sophy Roberts hat ihre Geschichten recherchiert.
Die leise Tragik der Familienbande: Meg Wolitzers zweiter Roman „Das ist dein Leben“ aus dem Jahr 1989 ist in deutscher Übersetzung erschienen.
Wie der Zweite Weltkrieg als Informationskrieg geführt wurde und die Flakhelfergeneration mit Flugblättern das Lesen lernte.
Es kommt darauf an, was jemand tut, nicht, was er ist, Dummkopf! Der Literaturwissenschaftler Erik Schilling kritisiert unterhaltsam den Echtheitswahn der Gegenwart. Seine Analyse hat nur einen blinden Fleck….
Barockkirchen und Ballonfahrten, Schornsteine und Stehkragen: Ein Prachtband zeigt frühe Fotografien ausgerechnet aus der Maler-Metropole Dresden
Eine große Familiengeschichte und das Taumeln der Ideologien im 20. Jahrhundert von Italien aus gesehen: Der atemberaubende Roman „Die Marschallin“ der Schweizer Schriftstellerin Zora del Buono.
Die Blockade von Leningrad forderte mehr als eine Million Hungertote. Polina Barskovas Buch „Lebende Bilder“ umkreist das Kapitel aus der Perspektive der Nachgeborenen.
Der Künstler Henrik Schrat zeichnet das kollektive Unbewusste.
Nicht alles war schlecht an 2020: Sempé hat einen neuen Bildband herausgebracht.