Bosnische Literatur: Die Fee und die Soldaten
„Ein Haus für die Müden“ – in seinen neuen Erzählungen zeigt der große bosnische Schriftsteller Dževad Karahasan seine ganze Kunst der Widersprüche und Paradoxien.
„Ein Haus für die Müden“ – in seinen neuen Erzählungen zeigt der große bosnische Schriftsteller Dževad Karahasan seine ganze Kunst der Widersprüche und Paradoxien.
Masha Gessen liefert die aktuell düstersten Analysen zu Russland. Kein Wunder: Für eine lesbische, jüdische Journalistin hatte das Land bislang in keiner Phase viel Toleranz übrig. Ein Besuch in Harlem….
Wolfgang Schivelbusch meint, das Zurückweichen vor überlegenen Mächten sei seit dem 20. Jahrhundert unglaubwürdig geworden. Mit solchen Thesen lassen sich vielleicht Begriffsjongleure animieren….
Um Twitter, Facebook, Amazon und Google bilden sich neue Clans, behauptet der Philosoph Christoph Türcke. Unter dem Titel „Die neue Stammesgesellschaft“ liest er dem „global village“ die Leviten – und übersieht manches.
Nicht zu fassen – Sherlock Holmes hat eine kleine Schwester, die ihm in ihren Ermittlungen in nichts nachsteht.
Lotte kommt direkt vom Land nach Kreuzberg – ein Schock für sie. Doch bald lernt sie in der alternativen Szene einen wunderbaren Jungen kennen, erste Liebe inbegriffen, der ihr hilft, ihre ehrgeizigen Eltern zu überstehen.
Sophia ist ein Mathegenie. Sie hat deshalb viele Panikattacken und keine Freunde. Und da ist Joshua in ihrer Klasse, er kennt viele Zaubertricks und kann sich ein Leben ohne Sophia nicht vorstellen….
Sabina Radeva erklärt Charles Darwins „Entstehung der Arten“ auf eine sehr unangestrengte aber trotzdem sehr präzise und sachliche Weise für junge Leser.
Die Norwegerin Linde Hagerup erzählt von Sara, die sich in einen besten Bruder verwandelt, um den kleinen Steinar anzunehmen.
In ihrem letzten Buch erzählt Mirjam Pressler die Geschichte zweier jüdischer Familien, eine lebt im Mittelalter, eine in der Gegenwart und zeigt, wie die zwei Heldinnen, die im Mittelpunkt stehen, ihr Schicksal bewältigen.
Das erste Abenteuer der gewitzten Blaubeerdetektive auf ihrer kleinen Insel.
Christoph Hein weiß ganz genau, was man braucht im Leben, das erzählt er in 20 kleinen Kapiteln, zu denen Rotraut Susanne Berner treffende Bilder gemalt hat.
Was der Körper will und was der Mensch: Die Ich-Erzählerin in Isabelle Lehns Roman „Frühlingserwachen“ heißt Isabelle Lehn. Ohne Kinder kann sie nicht leben, mit ihnen aber wohl auch nicht.
Auf nach Leipzig! Die Bücher des Frühjahrs zur Buchmesse. Mit Bildern der Berliner Fotografin Franziska Strauss, die eine Tanzkompanie aus Brooklyn begleitet hat….
An die Elbe mit Saša Stanišić, der sein bislang persönlichstes Buch geschrieben hat. Es heißt „Herkunft“ und erzählt von Menschen, die er liebt, einem Land, das es nicht mehr gibt. Nominiert für den Deutschen Buchpreis….
Juan S. Guses „Miami Punk“ ist fast ein neues „Unendlicher Spaß“ – nur mit Computerspielen. Im Zentrum: eine Gesellschaft, die ihre Bürger in digitale Räume treibt….
Was passiert mit den kommunistischen Dissidenten, wenn es gar keinen Kommunismus mehr gibt? In Jáchym Topols pessimistischer Roadnovel „Ein empfindsamer Mensch“ gehen sie ganz einfach vor die Hunde.
Von melancholischer Erfahrenheit und der Liebe zwischen Männern unterschiedlicher Generationen: Alan Hollinghurst ist ein Stilist auf der Höhe von Henry James. Jetzt hat er seinen ersten Altersroman geschrieben.
Die „Charlie-Hebdo“-Zeichnerin Catherine Meurisse erzählt von ihrer Kindheit im „weiten Land“. Die französische Provinz, wo sie aufgewachsen ist, erscheint in ihrem Comic mal nicht als Heimat der Gelbwesten, sondern als Projektionsfläche für Träume.
Jiří Hájícek erzählt in seinem Roman „Der Regenstab“ elegant von Heimat, Identität und Vergangenheit.
Noch Komposition oder schon Kompost? Der zweite Roman des israelischen Autors Tomer Gardi ist mit seinen unverfrorenen, respektlosen Witz eine Geduldsprobe und eine direkte, universell gültige Publikumsbeschimpfung, die schon im Titel beginnt.
Wenn Frauen in der Inneneinrichtung verschwinden: „Im Schrank“, das Debüt von Tereza Semotamová.
„Die Irrenanstalt als Naherholungsgebiet“: Angela Lehners beeindruckendes Debüt „Vater unser“.
Bautzen/Leipzig (dpa/sn) – Frischgedrucktes aus der Oberlausitz: Mit ihren Neuerscheinungen fahren vier Verleger aus dem Osten Sachsens zur Leipziger Buchmesse. In ihrem Gepäck haben sie Regionalliteratur vom Krimi bis zu Geschichten aus der Heimat. So wird der Domowina-Verlag aus Bautzen …
San Francisco (dpa) – Die Sehkraft hat stark nachgelassen, er trägt ein Hörgerät, doch mit fast 100 Jahren ist der Beatnik-Dichter Lawrence Ferlinghetti unverblümt, scharfsinnig und humorvoll. Und er teilt gegen Donald Trump aus. „Wir haben einen barbarischen Präsidenten“, sagt …