Wladimir Putin: Das russische Rätsel
Seit dem Ukraine-Krieg fragen sich alle, warum Putins Reich so aggressiv nach außen agiert – in jahrhundertelanger Tradition. Welche Antworten geben Historiker?
Seit dem Ukraine-Krieg fragen sich alle, warum Putins Reich so aggressiv nach außen agiert – in jahrhundertelanger Tradition. Welche Antworten geben Historiker?
Wie die Zeit sich am Sterbebett aufstaut: Unsentimental, aber ergreifend erzählt Helga Schubert in ihrem neuen Buch vom Alltag mit ihrem pflegebedürftigen Mann.
Die deutsche Debatte über Israel, epistemische Ungerechtigkeit und das Verschwinden des bäuerlichen Lebens. Das sind die Empfehlungen für den kommenden Monat.
Auch der größten Liebe geht irgendwann die Luft aus: Die Schriftstellerin Julia Schoch erzählt in ihrem neuen Roman sprachmächtig davon, wie eine Beziehung endet.
Silvia Ferrara geht in ihrem neuen Buch der Frage nach, wie Menschen einst die ersten Zeichen erschufen. Dabei räumt sie mit Klischees über unsere Vorfahren auf.
Der US-Philosoph Richard Rorty ist 2007 gestorben. Nun erst erscheinen seine bedeutenden Vorlesungen aus dem Jahr 1996 in dem Buch „Pragmatismus als Antiautoritarismus“.
Malcolm Harris hat eine Biografie von Palo Alto vorgelegt. Schon lange vor den Techkonzernen sei in der Hauptstadt des Silicon Valley die Welteroberung geplant worden.
Ulrike Draesner hat mit „Die Verwandelten“ einen großartigen Frauenroman über das 20. Jahrhundert geschrieben. Nun wurde er für den Leipziger Buchpreis nominiert….
Bitte nicht noch mehr Aussteiger: Der Philosoph Axel Honneth verteidigt in seinem Buch „Der arbeitende Souverän“ die Erwerbsarbeit – ohne sie gibt es keine Demokratie.
Jan Philipp Reemtsma hat eine Biografie über Christoph Martin Wieland geschrieben. Was ist heute an diesem lange vergessenen Autor des 18. Jahrhunderts so faszinierend?…
Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse hat ihre Shortlist bekannt gegeben. Mit Clemens J. Setz ist unter anderem ein ehemaliger Preisträger nominiert….
Brigitte Reimanns 1963 veröffentlichter Roman „Die Geschwister“ galt als Chiffre für die deutsche Teilung. Nun erscheint er in der Urfassung, bereinigt von DDR-Zensur.
Teresa Präauer erzählt in ihrem neuen Roman ein zeitgenössisches Abendessen unter Freunden. Da soll nicht nur genossen, es darf auch politisiert werden. Riskante Sache!…
Der Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow hat während des Lockdowns ein fulminantes Tagebuch geschrieben, das nun erscheint: „Ich tauche auf“. Eine Begegnung mit dem Autor
In ihrem Werk setzte Ugrešić sich mit dem Zerfall Jugoslawiens und dem darauffolgenden Nationalismus auseinander. Nun ist die Autorin im Alter von 73 Jahren gestorben.
Der Schotte Douglas Stuart hat mit seinem Debütroman „Shuggie Bain“ den Booker Prize gewonnen. Stuarts Folgeroman „Young Mungo“ verliert sich nun in schiefen Metaphern.
Der Schriftsteller Tonio Schachinger hat in seinem großartigen Roman „Echtzeitalter“ dem schlimmsten und schönsten Lebensabschnitt ein Denkmal gesetzt: der Schulzeit.
Judith Hermann veröffentlicht ihre Frankfurter Poetikvorlesungen als Buch. Darin erzählt sie von den Abgründen ihrer Familiengeschichte. Ein Treffen mit der Autorin
Von spannungsreicher Schönheit: Nico Bleutges Gedichte sind eine Schule der Wahrnehmung. In seinem neuen Buch kann man sie wunderbar betreten.
Erstmals auf Deutsch: Alphonse Daudets bezaubernder satirischer Roman „Jack“ über die fatale Beziehung einer falschen Gräfin zu ihrem illegitimen Sohn
Nancy Fraser liefert mit ihrem neuen Buch eine systematische Kapitalismuskritik. Das liest sich zunächst einleuchtend, enthält aber Widersprüche und gefühlte Wahrheiten.
Der Nobelpreisträger Kenzaburo Oe versuchte, dem Nachkriegsjapan literarisch gerecht zu werden. Auch der Verwicklung von Vergangenheit und Moderne. Ein Nachruf
Österreich ist Gastland auf der Leipziger Buchmesse im April. Die Literaturkritikerin Katja Gasser leitet den Auftritt. Wie betrachtet sie die österreichische Literatur?…
Kenzaburo Oe gilt als einer der wichtigsten Autoren der japanischen Nachkriegszeit. Jetzt ist der Nobelpreisträger mit 88 Jahren gestorben.
Worin liegen die Probleme des deutschen Ostens? Im Westen, behauptet das neue Buch des Leipziger Germanisten Dirk Oschmann. Und übersieht dabei etwas Entscheidendes….