Der Zweifel am Schweigen
Ein Kartäusermönch muss nach Jahrzehnten des Rückzugs seine selbst gewählte Isolation verlassen. Zurück in der Welt keimen Zweifel an seinem klösterlichen Dasein auf.
Ein Kartäusermönch muss nach Jahrzehnten des Rückzugs seine selbst gewählte Isolation verlassen. Zurück in der Welt keimen Zweifel an seinem klösterlichen Dasein auf.
Sharon Dodua Otoos Debütroman »Adas Raum« ist ein Meisterwerk des magischen Realismus, dem die in Berlin lebende Autorin einen postkolonialen und feministischen Anstrich verpasst.
Christoph Ransmayr ist einer der besten deutschsprachigen Erzähler überhaupt. In seinem neuen Roman Erzählt ein Wasseringenieur von seinen Abenteuern an den großen Strömen der Welt und dem Trauma seiner Familie. »Eine kurze Geschichte von Töten« lautet der Untertitel des neuen …
Siebzig Jahre nach George Orwells Tod ist das Urheberrecht für sein Werk erloschen. Davon wollen zahlreiche Verlage profitieren. Leser:innen stellt das vor eine wahre Flut an Neuerscheinungen, aus denen einige herausragen….
Als Schriftstellerin und Herausgeberin erkundet Judith Schalansky Natur, Kultur und Geschichte. Sie schreibt gegen die Vergesslichkeit und Ignoranz unserer Zeit an. Die englische Übersetzung ihres Buches »Verzeichnis einiger Verluste« ist nun für den Booker International Book Prize 2021 nominiert….
Judith N. Shklar war neben Hannah Arendt eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts….
Siebzig Jahre nach George Orwells Tod erscheinen mehr als ein Dutzend Neuübersetzungen seiner Romane. Manfred Allié hat das Debüt des britischen Dystopisten, den Kolonialroman »Tage in Burma« übersetzt. Hier gibt er Auskunft, warum es sich lohnt, nicht nur zu den …
Der ehemalige Dumont-Verleger Lutz-W. Wolff ist neben Simone Fischer (für Anakonda) der einzige Übersetzer, der beide Orwell-Klassiker neu übersetzt hat. Wie Orwell war er für die BBC im Einsatz und bezeichnet »1984« daher als »Buch seines Lebens«….
Simone Fischer ist eine der wenigen Übersetzerinnen, die mit Orwells Werk betraut wurden. Im Gespräch spricht sie über ihre Arbeit an den beiden zentralen Romanen des britischen Autors, aktuelle Bezüge und darüber, wie man als Übersetzerin mit der Frauenfeindlichkeit des …
Holger Hanowell hat für die Reclam Universalbibliothek George Orwells »1984« neu ins Deutsche übersetzt. Sein Text wird nun Grundlage für zahlreiche Schüler werden, die sich im Unterricht mit Orwells Klassiker beschäftigen werden. Parallel erscheint auch eine Neuübersetzung von Orwells »Farm …
Der Übersetzer Eike Schönfeld hat bereits Klassikerautoren wie Vladimir Nabokov, J.D. Salinger, Oscar Wilde und Sylvia Plath ins Deutsche übertragen….
Gisbert Haefs verantwortet als Übersetzer und Herausgeber für die neuen Werkausgaben unter anderem von Rudyard Kipling und Jorge Luis Borges. In seiner Übertragung von George Orwells Klassiker »1984« hat er die etablierten Parteislogans in den Blick genommen, um einen eigenen …
Ulrich Blumenbach hat neben David Foster Wallace so manches vermeintlich »unübersetzbare Werk« ins Deutsche gebracht. Nun hat er mit George Orwells »Farm der Tiere« einen Schulklassiker neu übersetzt. Sein Text glänzt vor allem dann, wenn Orwells Vorlage ins Poetische und …
Karsten Singelmann hat für Rowohlt George Orwells Klassiker »1984« neu übersetzt. Seine Übertragung erscheint im Jugendbuch, weshalb etwa der berühmteste Satz des Romans »Big Brother Is Watching You« auch genauso geblieben ist. Wichtig ist dem Hannoveraner, dass man Orwell nicht …
Luca Guadagninos Miniserie »We Are Who We Are« erzählt davon, wie zwei Teenager auf einer US-Militärbasis das Leben entdecken. Wer noch nicht genug Lockdown hat, findet unter anderem in der Neuverfilmung von Stephen Kings »The Stand« Abwechslung.
Frank Heibert ist einer der renommiertesten Übersetzer Deutschlands. Souverän und wortgewaltig seine Übertragungen von Don DeLillo, George Saunders und Richard Ford, Raymond Queneau, Boris Vian oder Yasmina Reza. Nun hat er George Orwells »1984« neu übersetzt und dabei eine radikale …
Kein Film bildet den Wahnsinn und die Sinnlosigkeit des Krieges so plastisch ab wie Francis Ford Coppolas »Apocalypse Now«. Eine DVD-Box versammelt alle vorliegenden Fassungen sowie Hintergrundmaterial zur Genese der verschiedenen Versionen des Antikriegsdramas. Parallel dazu erscheint ein neuer Schnitt …
»The Opéra« ist DIE internationale Publikation für zeitgenössische Akt-Fotografie. Die aktuelle, neunte Ausgabe vereint ein neues Design und bewährte Vielseitigkeit.
Die Debatte um die Übersetzung von Amanda Gormans Gedicht »The Hill We Climb« ist unter die Räder die Identitätspolitik gekommen. Das Grundverständnis von dem, was Literatur überhaupt soll, ist dabei aus dem Blick geraten. »Es ist eine kleine Ironie, dass …
Um kaum ein religiöses Artefakt ranken sich so viele Sagen wie um die Bundeslade der Israeliten. Die israelische Comiczeichnerin Rutu Modan lässt in ihrem neuesten Werk eine illustre Gesellschaft im israelisch-palästinensischen Grenzgebiet danach suchen.
Mithu Sanyal kennt sich mit aufgeladenen Themen aus. Nun erscheint »Identitti«, ein Heimatroman aus BIPoC-Perspektive. Ein Interview über Gender, Race und aufgeladene Debatten….
Neben Radu Judes grandioser Satire auf den Zeitgeist wurden auch Maren Eggert für die beste darstellerische Leistung in einer Hauptrolle sowie Maria Speths vierstündige Dokumentation »Herr Bachmann und seine Klasse« ausgezeichnet.
Dominik Graf hat Erich Kästners Moralistenroman »Fabian« verfilmt. In seinem dreistündigen Kaleidoskop zeigt er, wie es mit der Menschlichkeit Anfang der 30er zugrunde ging.
Das iranische Kino hinterlässt erneut einen starken Eindruck bei der diesjährigen Berlinale. Sowohl in dem packenden Drama »A Ballad Of A White Cow« als auch in der surrealen Dystopie »Terminal District« standen die Filmemacher nicht nur hinter der Kamera, sondern …
In »Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?« erzählt der georgische Regisseur Alexandre Koberidze mit großer Lust und eindrucksvollen Bildern von einer fast unmöglichen Liebe. Lisa und Giorgi laufen sich fast über den Haufen….