Vom exotischen Wunsch- zum dystopischen Schreckbild
Jutta Person relativiert in „Palmen“ den sich um diese rankenden Mythos Rezension von Thomas Schwarz zuJutta Person: Palmen. Ein PortraitMatthes & Seitz Verlag, Berlin 2026
Jutta Person relativiert in „Palmen“ den sich um diese rankenden Mythos Rezension von Thomas Schwarz zuJutta Person: Palmen. Ein PortraitMatthes & Seitz Verlag, Berlin 2026
Bernhard Huß begibt sich in „Die unglaubliche Leichtigkeit eines schweren Autors, oder: Calvino liest Boccaccio“ auf die Spur nach den verborgenen Vernetzungen der LiteraturRezension von Thorsten Paprotny zuBernhard Huß: Die unglaubliche Leichtigkeit eines schweren Autors, oder: Calvino liest …
In „Cinema Love“ erzählt Jiaming Tang von einem verlorenen Kino, das einst ein Zufluchtsort war – und von den gebrochenen Menschen, die dessen Verlust bis ins New York von heute prägt Rezension von Oliver Pfohlmann zuJiaming Tang: Cinema Love. …
Mit einer Neuauflage des literarischen Debüts des Schweizer Autors Peter Bichsel erinnert der Suhrkamp Verlag gebührend an seinen am 15. März 2025 verstorbenen Autor Rezension von Dietmar Jacobsen zuPeter Bichsel: Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen. Geschichten….
In seinem 2024 erschienenen Buch „Law statt Order. Der Kampf um den Rechtsstaat“ bescheinigt Maximilian Pichl den demokratischen westlichen Gesellschaften eine Krise der RechtsstaatlichkeitRezension von Gertrud Nunner-Winkler und Wolfgang van den Daele zuMaximilian Pichl: Law statt Order. Der …
In ihrem Roman „Mona Lisa auf der Couch“ beleuchtet Karin Nohr symbolreich die persönliche Krise eines deutsch-französischen PsychotherapeutenRezension von Anne Amend-Söchting zuKarin Nohr: Mona Lisa auf der Couch. RomanEINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig, Nerchau 2025
Sibylle Berg legt mit „La Bella Vita“ einen utopischen Roman vor, dessen Erzählung sich im Oszillationsraum zwischen gestern und morgen bewegtRezension von Werner Jung zuSibylle Berg: PNR. La Bella VitaKiepenheuer & Witsch, Köln 2025
Im „Lesebuch Frauenlob“ binden Uta Störmer-Caysa und Claudia Lauer verschiedene Beiträge rund um den mittelalterlichen Dichter zu einem bunten Strauß zusammenRezension von Jörg Füllgrabe zuUta Störmer-Caysa; Claudia Lauer (Hg.): Lesebuch Frauenlob. Texte, Übersetzungen, KommentareUniversitätsverlag Winter, Heidelberg …
Aufgehängte Türen als Portale zu anderen Leben: Tan Twan Engs Roman „Das Haus der Türen“ ist eine Geschichte über verbotene Liebe und Doppelmoral in der einstigen britischen Kolonie British-MalayaRezension von Oliver Pfohlmann zuTan Twan Eng: Das Haus der …
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuSimone Frieling: Annäherungen an Ingeborg Bachmannebersbach & simon, Berlin 2026
Marc Degens’ Lesebuch bietet einen weiteren Zugang zum poetologischen Selbstverständnis des Autors Rezension von Werner Jung zuMarc Degens: Lesebuch Marc Degens. Zusammengestellt vom AutorAisthesis Verlag, Bielefeld 2026
Michael Wildenhains Roman „Das Ende vom Lied“ erzählt eine Coming of Age-Geschichte in Berlin um 1970Rezension von Walter Delabar zuMichael Wildenhain: Das Ende vom LiedKlett-Cotta Verlag, Stuttgart 2026
Dorothy Thompson über deutsche Verhältnisse Anfang der 1930er Jahre Rezension von Günter Helmes zuDorothy Thompson: Das Ende der Demokratie. Reportagen aus Deutschland 1931-1932Das vergessene Buch – DVB Verlag, Wien 2025
Hinweise von Redaktion literaturkritik.de
Annette Bjergfeldt legt mit „Mr. Saitos reisendes Kino“ einen sehr poetischen Coming-of-Age-Roman vorRezension von Michael Fassel zuAnnette Bjergfeldt: Mr. Saitos reisendes Kino….
Von Werner Jung
Von Redaktion Gegenwartskulturen
Frank Trommlers Professoren-Roman „Dorothea oder das Nachleben der alten Welt“ besticht durch kreative IntellektualitätRezension von Walter Grünzweig zuFrank Trommler: Dorothee. oder das Nachleben der alten WeltVerlag Heimatland Sachsen, Chemnitz 2025
Philip Reich und Michael Waltenberger zeigen, wie „Steigerungen und Randgänge“ das Mittelalter als Denkmaschine sichtbar machenRezension von Silvio Barta zuPhilip Reich; Michael Waltenberger: Steigerungen und Randgänge. Mittelalterliches Aventiurenerzählen und seine TranszendenzenBrill | Fink, Paderborn 2025
Mit „Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis“ legt Irene Solà ein opulentes und mythopoetisches Erzählmosaik vor, das seinen Leser:innen einiges abverlangtRezension von Nina Cullmann zuIrene Solà: Ich gab dir Augen, und du blicktest in …
Junko Takases Büroroman „Richtig gutes Essen“ beschreibt eine oral fixierte japanische GesellschaftRezension von Lisette Gebhardt zuJunko Takase: Richtig gutes Essen. RomanDuMont Buchverlag, Köln 2026
Der Enkel eines SS-Offiziers erforscht die Rolle seines Großvaters im Holocaust – und entdeckt bislang unbekannte Verbrechen seines Vorfahren. Lorenz Hemickers mutiges Buch „Mein Großvater, der Täter“Rezension von Oliver Pfohlmann zuLorenz Hemicker: Mein Großvater, der Täter. Eine Spurensuche…
Mit „Meisenfrei. 99 Gedichte“ beweist Matthias Politycki, dass dem lyrischen Sprechen Intelligenz, Humor und Formbewusstsein auch in rotierenden End- und Wendezeiten nicht abhandenkommen müssenRezension von Marcus Neuert zuMatthias Politycki: Meisenfrei. 99 GedichteHoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2025
Harald Haarmann beschäftigt sich in einem Parforceritt mit dem „Zeitalter der Pferde“Rezension von Jörg Füllgrabe zuHarald Haarmann: Das Zeitalter der Pferde. Geschichte einer Zähmung von den Anfängen bis zu den ReitervölkernVerlag C.H….
Mit „Balagan“ beendet Mirna Funk ihre zwischen Berlin und Tel Aviv angesiedelte Romantrilogie, verliert dabei jedoch leider ihre gewohnte erzählerische SchärfeRezension von Mila Mantaj zuMirna Funk: Balagan. Romandtv Verlag, München 2026