Alle Artikel von Literaturkritik.de

Abgründe ohne echte Tiefe

Jürgen Schlusnus erzählt in “Der Rückwärtsläufer und andere ausweglose Fälle” zwölf Geschichten von Todesahnungen, misslingenden und gelungenen AnnäherungenRezension von Hermann Rotermund zuJürgen Schlusnus: Der Rückwärtsläufer und andere aussichtslose Fälle. zwölf ErzählungenVerlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2026

Auferstanden

Denise Mina lässt Philip Marlowe wieder auferstehen: „Die große Hitze“ wagt sich an eine feministische Wende des hardboiled-GenresRezension von Walter Delabar zuDenise Mina: Die große Hitze. Ein Philip-Marlowe-RomanArgument Verlag, Hamburg 2026

Die Zeit läuft ab

Mit „Der Tag des Skorpions“ schickt der südafrikanische Autor Deon Meyer seinen Ermittler Bennie Griessel zum zehnten Mal in ein explosives AbenteuerRezension von Dietmar Jacobsen zuDeon Meyer: Der Tag des Skorpions. Ein Bennie-Griessel-ThrillerRütten & Loening Verlag, Berlin 2026

Die Schändung der Welt

Daniela Danz widmet sich in dem Gedichtband „Portolan“ dem, was wir nicht sehen wollen und deshalb ausblenden, und findet dafür eine poetische Sprache, die zum Hinschauen zwingtRezension von Nora Eckert zuDaniela Danz: Portolan. GedichteWallstein Verlag, Göttingen 2025

Rückblicke auf die Gegenwart

Norbert Berger ordnet in „Morgen war gestern“ elf dystopische Romane des Jahres 2025 direkt nach ihrem Erscheinen knapp und überblickshaft in den Genrezusammenhang der letzten zehn Jahre einRezension von Thomas Merklinger zuNorbert Berger: Morgen war gestern – Dystopien …

Mehrsprachigkeit als Medium

Anna Rosa Galileys Studie „Der israelische Dichter Elazar Benyoëtz zwischen Deutsch und Hebräisch“ analysiert und würdigt den Dichter auf erfreuliche WeiseRezension von Martin A. Hainz zuAnna Rosa Galiley: Der israelische Dichter Elazar Benyoëtz zwischen Deutsch und Hebräisch. Zweisprachigkeit …