Alle Artikel von lyrikzeitung

Nichts ist unmöglich

(Zwölf Nächte) Griechisch adynatón heißt das Unmögliche. Adynata (lateinisch impossibilia) sind ein antikes Stilmittel, das schon bei Homer vorkommt und auch bei einem der frühesten Lyriker der griechischen Literatur, Archilochos….

Ich dichte im Schlaf

Die Fatrasie des 13. Jahrhunderts (siehe hier), ein absurder karnevalistischer Scherz, „aggressive Anti-Lyrik“ (Jean-Pierre Bordier), passt perfekt in die Rauhnächte zwischen Weihnacht und Epiphanias,  in die Zwölf Nächte vom 24. Dezember bis zum Dreikönigsabend (6….

Sage, wo ist er?

Aus den Ghaselen des Mewlana Dschelaleddin Rumi. (Übersetzt von Friedrich Rückert) Die Ghasele oder das Ghasel ist eine kunstvolle Gedichtform, bei der die ersten beiden Zeilen reimen und dieser eine Reim dann über das ganze Gedicht in jeder zweiten Zeile …