Mit einem guten Buch sind Ferien weniger langweilig: Das sind die zehn schönsten Bücher für den Sommer
Russische Machos, Rauchpausen auf dem Balkon, und ein Mord, der zu einer Dating-App führt: die Lesetipps der NZZ-Feuilletonredaktion.
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Die ultimative Auszeichnung des deutschen Geisteslebens geht an den Südtiroler Schriftsteller. Die Jury hat verstanden, dass er Sprache als Performance begreift.
Elif Shafak erzählt in ihrem neuen Roman opulente Geschichten, die sich durch Jahrhunderte und Kulturen schlängeln. Das Thema der Migration verbindet die Erzählstränge.
Sie verbrachte die vergangenen sechs Monate als Writer-in-Residence in Zürich. Es war keine leichte Zeit, worüber ihr Schreiben eine andere Farbe annahm.
Der kroatische Schriftsteller erzählt mit verstörender Heftigkeit von einem jungen Mann, dessen Aufbegehren die Moderne in vielem vorwegnimmt.
Martina Hefter erzählt in ihrem Roman über das Verlangen nach Glück und die vertrackten Wege, dieses Verlangen zu stillen.
Der neue Roman der 1984 am Bodensee geborenen deutschen Schriftstellerin ist die Einladung zu einem wilden Ritt durch Wirklichkeit und Imagination. Man schaut nachher anders in die Welt.
In ihrem Roman «Samota» entwirft die weissrussische Autorin trostlose Simulationen von Heimat.
Auch von Hannah Arendt gibt es noch unentdeckte Schriften. Zwei Essays zu Palästina und zur Flüchtlingsfrage sind soeben publiziert worden. Sie sind beklemmend aktuell….
Die Schriftstellerin Zora del Buono recherchiert zum frühen Unfalltod ihres Vaters. «Seinetwegen» ist das packende Journal einer Spurensuche und Zeitgeschichte in einem
Timon Karl Kaleyta lässt den Sanatoriumsroman wiederauferstehen und schickt seinen Helden in die Untiefen zwischen Mindfulness und Verschwörungstheorie.
In ihrem Buch «Auf allen vieren» geht es um Lust, Sex und Urin. Vor allem aber um die Menopause – von da an, schreibt die amerikanische Autorin, gehöre der Körper der Frau zum ersten Mal ihr selbst.
Die in Mailand lebende und auf Italienisch schreibende Autorin erhält dieses Jahr den Gottfried-Keller-Preis. Zugleich erscheinen bei Suhrkamp Neuausgaben ihrer wichtigsten Bücher.
Martin Heidegger habe einen geistigen Nationalsozialismus propagiert, und Hannah Arendt habe die Intellektuellen entlastet, die sich in den Dienst der Nazis stellten: Der französische Philosoph Emmanuel Faye rechnet ab mit zwei Ikonen des modernen Denkens.
Goethe verdankte ihm viel, Lessing fand ihn erhaben, aber dröge: Vor 300 Jahren wurde Friedrich Gottfried Klopstock geboren.
Obwohl ihm der Literaturnobelpreis versagt blieb, war der Albaner eine lebende Legende. Mit seinem magischen Realismus vermochte er wie niemand sonst die entsetzlichen Abgründe albanischer Geschichte auszuloten. Nun ist er im Alter von 88 Jahren gestorben….
Die polnische Autorin Joanna Bator schöpft für ihre Romane aus der eigenen Geschichte – und erklärt damit ein düsteres Stück deutsch-polnischer Vergangenheit.
Weil sich mehr und mehr Menschen verletzlich fühlen, schaffen wir ständig neue Gesetze, glaubt die Rechtswissenschafterin Frauke Rostalski. Aber wollen wir das wirklich?
Wie die Büste der altägyptischen Königin weltweit zur identitätspolitischen Projektionsfläche geworden ist.
«Auf allen Vieren», der neue Roman von Miranda July, ist ein Trip: wild, sinnlich, aufwühlend und unerwartet versöhnlich
Benedict Wells hat ein Buch über sein Leben als Schriftsteller geschrieben: «Die Geschichten in uns». In diesem Vorabdruck erzählt er von seiner Kindheit und ersten Leseerfahrungen.
Das Heimweh treibt die Schweizer Autorin Michelle Steinbeck immer wieder nach Italien. Was sie dort findet, sind seltsame Geschichten und ein Frauenmord. Was Schreiben mit Geisterbeschwörung und Gesellschaftskritik zu tun hat….
Der amerikanische Schriftsteller ist ein Verwandlungskünstler. Mit jedem Roman taucht er in eine neue Welt ein. Besuch beim deutsch und englisch schreibenden John Wray in Brooklyn….
Ein deutsches Autorenduo hat den Skandal um den Rammstein-Sänger Till Lindemann in einem Buch neu aufgerollt. In «Row Zero» geht es aber auch darum, die zunehmende Kritik am Sexismus in der Musikszene zu dokumentieren.
Bis heute geistert in Russland das Bild des erfolgreichen, aber gefühllosen Deutschen herum. In Deutschland gab es lange eine Russlandschwärmerei. Iwan Gontscharow und Thomas Mann haben mit den Stereotypen gespielt….