Barbara Bleischs gar beschaulicher Spaziergang durch die mittleren Jahre
Die Schweizer Philosophin denkt über die Lebensmitte nach. Doch ihrem Buch fehlen Tiefe und Entschiedenheit.
Die Schweizer Philosophin denkt über die Lebensmitte nach. Doch ihrem Buch fehlen Tiefe und Entschiedenheit.
Die Schriftstellerin Lana Lux skizziert in ihrem neuen Roman die Anatomie einer Beziehung, die auf gegenseitiger Abhängigkeit beruht.
Vor hundert Jahren wurde der Schriftsteller James Baldwin in New York geboren. Er hat die Sicht auf das schwarze Amerika revolutioniert.
Sdrawka Ewtimowas Kurzgeschichten in «Maulwurfsblut» führen tief in die Tristesse eines Landes.
Johanna Hedmans Debütroman «Das Trio» schoss in ihrer Heimat auf die Bestsellerliste. Nun erschien die dreifaltige Liebesgeschichte aus Stockholm auf Deutsch. Eine Ernüchterung….
Es ist das Buch der Stunde, nachdem die Wähler eine politische Pattsituation geschaffen haben.
In ihrem Roman «Hundeherz» kümmert sich die japanische Schriftstellerin Hiromi Ito wenig um Tabus. Sie reisst die Grenzen zwischen schön und hässlich, gut und böse reisst ein.
Der Witz der literarischen Autofiktion besteht darin, dass man nicht mehr zwischen dem Ich des Autors und seiner Ich-Figur unterscheiden kann. Um Interesse zu wecken, wird selbst das Privateste ausgebreitet – mit destruktiven Folgen, wie der Fall von Vigdis Hjorth zeigt.
Scharfsinnig beleuchtet die Autorin Rita Bullwinkel die Sehnsüchte, Traumata und den Ehrgeiz von amerikanischen Teenagerinnen. Ihr American Dream endet in Ernüchterung.
Der ehemalige Maoist ist nun als millionenschwerer Aktivist unterwegs. In seinem neuen Buch beschwört er die Kraft des Geldes.
Christensen gehört zu den bedeutenden Autoren der nordischen Literatur. Eine Krebserkrankung öffnete ihm den Zugang zu Intimstem: zum Sterben des Vaters, zur Vergangenheit der Familie in Hongkong auch.
Man ist 50 und fragt sich: War das schon alles? Die Zürcher Philosophin Barbara Bleisch entwirft eine Philosophie der «besten Jahre».
Die Bücher von Fang Fang werden in China unterdrückt, besonders ihr berühmtes Covid-Tagebuch. Nun erscheint ihr erster Roman «Glänzende Aussicht» auf Deutsch. Ein feinfühliger und politisch beissender Realismus….
Russische Machos, Rauchpausen auf dem Balkon, und ein Mord, der zu einer Dating-App führt: die Lesetipps der NZZ-Feuilletonredaktion.
Die ultimative Auszeichnung des deutschen Geisteslebens geht an den Südtiroler Schriftsteller. Die Jury hat verstanden, dass er Sprache als Performance begreift.
Elif Shafak erzählt in ihrem neuen Roman opulente Geschichten, die sich durch Jahrhunderte und Kulturen schlängeln. Das Thema der Migration verbindet die Erzählstränge.
Der kroatische Schriftsteller erzählt mit verstörender Heftigkeit von einem jungen Mann, dessen Aufbegehren die Moderne in vielem vorwegnimmt.
Sie verbrachte die vergangenen sechs Monate als Writer-in-Residence in Zürich. Es war keine leichte Zeit, worüber ihr Schreiben eine andere Farbe annahm.
Martina Hefter erzählt in ihrem Roman über das Verlangen nach Glück und die vertrackten Wege, dieses Verlangen zu stillen.
Der neue Roman der 1984 am Bodensee geborenen deutschen Schriftstellerin ist die Einladung zu einem wilden Ritt durch Wirklichkeit und Imagination. Man schaut nachher anders in die Welt.
In ihrem Roman «Samota» entwirft die weissrussische Autorin trostlose Simulationen von Heimat.
Auch von Hannah Arendt gibt es noch unentdeckte Schriften. Zwei Essays zu Palästina und zur Flüchtlingsfrage sind soeben publiziert worden. Sie sind beklemmend aktuell….
Die Schriftstellerin Zora del Buono recherchiert zum frühen Unfalltod ihres Vaters. «Seinetwegen» ist das packende Journal einer Spurensuche und Zeitgeschichte in einem
Timon Karl Kaleyta lässt den Sanatoriumsroman wiederauferstehen und schickt seinen Helden in die Untiefen zwischen Mindfulness und Verschwörungstheorie.
In ihrem Buch «Auf allen vieren» geht es um Lust, Sex und Urin. Vor allem aber um die Menopause – von da an, schreibt die amerikanische Autorin, gehöre der Körper der Frau zum ersten Mal ihr selbst.