VORWORTE: Ein Hexentanz der Vorurteile
Identität. Intersektionalität. Wokeness….
Identität. Intersektionalität. Wokeness….
Die FAZ bewundert mit För Künkel und Mirjam Hildbrand die vergessene Zirkuskunst in Berlin um 1900. Im Garten von Georgi Gospodinovs Vater denkt sie über existentielle Grenzerfahrungen und das Schweigen in Bulgarien nach. Die SZ braust mit Jasna Fritzi Bauers …
Die NZZ erschließt sich neue Welten in virtuos übersetzten Gedichten und Essays von Oleg Jurjew. Die FAZ blättert mit Georg Wiesing-Brandes in Walter Benjamins illustrem Adressbuch und denkt mit Omer Bartov über Genozide nach. Die SZ amüsiert sich …
Die Zeit bewundert die Zartheit von Georgi Gospodinovs Roman über seinen bis zum Tod gärtnernden Vater. Als skurril-kluge Heimathommage empfiehlt der Dlf Andreas Maiers zehnten Teil seiner Wetterau-Chronik, die FAZ ist nicht ganz so glücklich. In der NZZ bestaunt der …
Die FR fühlt sich von Barbi Marcovics Salzburger Poetikvorlesung bestens unterhalten. Ocean Vuong offenbart dem Dlf mit seinem Roman über den vietnamesischen Studienabbrecher Hai die „dunkel schimmernden“ Schattenseiten des modernen Amerikas. Die FAZ erfährt aus Noemi Harnickells vergnüglich-gruseligem Pflanzenbuch, wie …
Die NZZ birgt einen Schatz mit den Aufzeichungen von Friedl Benedikt, die Elias Canettis Geliebte, aber vor allem eine begnadete Schriftstellerin war. Die taz empfiehlt Paul Wassermanns sinnliche Prosaminiaturen über das Lieben und Trauern der „Moskovian Kinder“. Die FAZ …
Die SZ lässt sich von von Norbert F. Pötzl die Geschichte des kommunistischen Kapitalisten Alexander Schalck-Golodkowski erzählen, der als Leiter der „KoKo“ versuchte, die DDR mit Geld aus verbrecherischen Geschäften am Leben zu erhalten. Die NZZ fragt mit Martin Puchner…
Fast noch schöner als der Frühling blüht unser Bücherbrief des Monats Mai: Der Pole Tomasz Rozycki schickt uns auf einen magischen Botengang durch einen schlesischen Hausflur, die Spanierin Sara Mesa porträtiert eine Familie, die unter dem Kontrollwahn des Vaters leidet, …
Die taz entwirft mit Tomasz Rozyckis literarischem Essayband „Feuerprobe“ eine „trügerische Kartographie Europas“. Außerdem amüsiert sie sich prächtig mit Katja Kullmanns Roman „Stars“, in dem eine Astrophilosophin Reichen ihr Geld abknöpft. Die FAZ vertieft sich in jüdische Lieder aus dem …
Eines der interessantesten populärwissenschaftlichen Sachbücher der letzten Zeit bespricht die FR: Staunend lässt sie sich in Ferris Jabrs „Das Erwachen der Erde“ erzählen, wie belebte und unbelebte Natur einander bedingen. In mehreren heute besprochenen Büchern spielt Künstliche Intelligenz eine …
Die FAZ versinkt mit Viktor Remizovs „Permafrost“ in einem Monumentalwerk über die sibirische Eisenbahnlinie, die Stalin von Gulaginsassen bauen ließ. Der Dlf liest Bela Winkens Brief an ihre in Auschwitz ermordete Mutter. Die Zeit freut sich über eine Neuausgabe …
Die FAZ lässt sich von Charles Nodiers romantischem Räuber Jean Sbogar den Kopf verdrehen. Außerdem besucht sie mit Chantal Ackermann „Eine Familie in Brüssel“, in deren emotionaler Kälte nur die Wärme kleiner Dinge bleibt. Dlf ist beeindruckt von Lizzie Dorons …
Die SZ feiert mit Amira Ben Saoud, Karla Caspari und Louise Meier den Eskapismus im Angesicht des Weltuntergangs. Die FAZ lässt sich von Virginia Mendoza erklären, dass die Geschichte der menschlichen Zivilisation mit der Suche nach Wasser begann. Aus …
Die SZ vergegenwärtigt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges mit Büchern von Wolfgang Benz, Volker Heise und Louis Lewitan. Die NZZ trifft bei Ralf Konersmann berühmte „Außenseiter“ von Diogenes bis David Bowie. Die FAZ ist begeistert vom Roman …
Die FR führt ihre sehr verdienstvolle ukrainische Bibliothek fort: Mit Oswald Burghardts „Dichtung der Verdammten“ lernt sie die „Neoklassiker“ kennen. Der Deutschlandfunk staunt über die messerscharfe Präsizion, mit der der norwegische Dichter Tor Ulven den „Abfall der Alltagsgeschichte“ erkundete. Dlf …
Mal kauert sie erschrocken vor einer bröckeligen Mauer, mal ist sie hilflos in die Ecke eines verwahrlosten Zimmers gedrängt. Mal presst sie ihren Körper wie einen Ausstellungsgegenstand in eine schief dastehende, schwankende Vitrine. In Kurz- und Langzeitbelichtungen evoziert sie verschiedene …
Die Zeit betritt mit dem polnischen Klassiker „Die Puppe“ von Boleslaw Prus einen unbekannten Kontinent auf der literarischen Landkarte und entdeckt Tolstoi’sche Wucht. Ein Monument der Melancholie entdeckt die FAZ in den fragmentarischen „Grabbeigaben“ des Norwegers Tor Ulven. Der Dlf …
In der NZZ nimmt der Historiker Ernst Piper kleinere Korrekturen in Wolfgang Benz‘ Buch über das Exil zwischen 1933 und 1945 vor, kann es dann aber überzeugt empfehlen. Auch wenn Graham Swift über Menschen im Krieg erzählt, erweist er …
Sehr eindruckt berichtet die NZZ über eine Reportage Taina Tervonens, die erzählt, wie bis heute Leichen des Kriegs in Bosnien-Herzegowina exhumiert und zugeordnet werden. Die SZ befasst sich mit den Abgründen der frühen Bundesrepublik und ihres Recycling alter Nazis. …
FR und FAZ werfen mit dem Historiker Wolfgang Niess einen neuen Blick auf die Rolle Hindenburgs im Schicksalsjahr 1925. Die taz wechselt die Perspektive mit Maria Ospina Pizano, die ihr aus Sicht eines Stachelschweinweibchens und eines Scharlachkardinals erzählt. Außerdem …
Die FAZ lernt mit Oren Kessler in „Palästina 1936“ die Vorgeschichte des Nahost-Konflikts kennen. Mit Arnfrid Schenk und Stefan Schnell schaut sie einen Atlas vom Aussterben bedrohter Sprachen. Die FR wird mitgerissen vom rauen Erzählton der Gayl Jones, die …
Als den großen Roman zum Krieg gegen die Ukraine würdigt die Zeit Szczepan Twardochs „Die Nulllinie“, der vom Leben an der Front erzählt. Die FAZ blickt mit dem palästinensischen Schriftsteller Atef Abu Saif in die Gesellschaft Gazas. Mit Ásta Sigurdardóttirs …
Die FAZ taucht mit der Mediävistin Racha Kirakosian in die Geschichte der Ekstase. Mit dem Argentinier Patricio Pron denkt sie über Dimensionen des Verschwindens nach. Die FR entkräftet mit Stephan Lehnstaedts Buch über jüdischen Widerstand den „Mythos der Passivität“….
Die taz liest bewegt Victoria Amelinas Dokumentation russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine. Von Hartmut Lehmann erfährt sie, was wir aus Apokalypsen lernen können. Die FR lauscht den Nachtigallen und Schwalben, die in Gedichten von Esther Kinsky von Gewalt an Frauen …
Dlf Kultur bewundert die Kraft, mit der Hervé Le Tellier in seinem neuen Roman von dem weitgehend unbekannten Résistance-Kämpfer André Chaix erzählt. Den wohl besten Roman des Frühjahrs liest der Dlf hingegen mit Tarjei Vesaas’ Kammerspiel „Frühlingsnacht“. Von Svealena …