BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Sanftmut der Trolle
Die FAZ freut sich, dass Dr. Seuss‘ Schlummerbuch jetzt endlich auch auf Deutsch zu lesen ist. Mit großer Freude, aber auch mit Bedauern liest sie den letzten Band der Kommissar-Gordon-Reihe….
Die FAZ freut sich, dass Dr. Seuss‘ Schlummerbuch jetzt endlich auch auf Deutsch zu lesen ist. Mit großer Freude, aber auch mit Bedauern liest sie den letzten Band der Kommissar-Gordon-Reihe….
„Rich lives matter“ könnte das Motto der Photo Paris gewesen sein: Teure Deko für Villenbesitzer, wohin das Auge sah. Aber es gab natürlich auch Ausnahmen: Sally Mann und Deana Lawson bei – ausgerechnet – Gagosian, Mame-Diarra Niang und …
Die FAZ taucht fasziniert ein in Joshua Groß’ betörende Dystopie „Prana Extrem“. Die FAS demonstriert mit Elfriede Jelinek gegen das Münchner Finanzamt. Die NZZ staunt, wie subtil Shirley Jackson bereits vor knapp siebzig Jahren ihre Mutterschaft sezierte….
Dlf Kultur durchlebt mit Ben Moores „Sternenstaub“ 42 verpasste Chancen für einen Nobelpreis. Die FAZ feiert Zaza Burchuladzes Roman „Zoorama“ als rettendes Museum für experimentelle Prosa. Die Zeit begibt sich mit Norbert Gstreins „Vier Tage, drei Nächte“ in ein sehr …
Die FAZ lässt sich von Vinciane Despret erzählen, „Wie der Vogel wohnt“. Mit Bewunderung liest sie außerdem die Erinnerungen der vor wenigen Tagen gestorbenen Bühnenbildnerin Gunilla Palmstierna-Weiss. Die FR feiert Mohamed Mbougar Sarrs „Die geheimste Erinnerung der Menschen“….
Die FAZ erkundet mit Stine Pilgaards Roman „Meine Mutter sagt“ die Generation der Millenials, die aus Bequemlichkeit und Überzeugung nichts zustande bringe. Mit Sarah Kirsch blickt sie vom Deich auf das Berlin der Wendezeit. Die SZ durchlebt mit Matthias …
Die FR lernt von der philippinischen Nobelpreisträgerin Maria Ressa, wie man sich einem Diktator entgegenstellt: Entscheidend ist das Entlarven von Desinformationen. So sieht das auch die NZZ mit Blick auf Jessikka Aros Buch „Putins Armee der trolle“. Die SZ …
Marie Vieux-Chauvet, die Ikone der haitianischen Literaur, erzählt in „Töchter Haitis“ von einer Selbstbefreiung. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die in einer Gesellschaft aus Arroganz und Neid ihr despotisches Erbe abschüttelt.
Heute ist ein großer Tag für die österreichische und Schweizer Literatur. Gebannt besprechen FR, Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und SZ den ziegelsteindicken Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch und saugen eine Menge Neuigkeiten auf, etwa über Bachmanns Tablettensucht. …
Die SZ empfiehlt zu Marcel Prousts hundertstem Todestag Andreas Isenschmidts virtuosen Essay „Der Elefant im Raum“, der ihr eine ganz neue Lesart der „Recherche“ offenbart. Der Dlf rät, sich dem Pynchon-Kosmos mit dessen früher Erzählung „Sterblichkeit und Erbarmen …
George Sands Seele hatte kein Geschlecht. Ob Frau oder Mann, das war ihr eins. Und das schon im 19….
Dlf Kultur lässt sich von Patrick Radden Keefe über das „Imperium der Schmerzen“ der Sackler-Familie aufklären. Die FAZ empfiehlt die Gedichte Marieke Lucas Rijnevelds. Die SZ schärft ihr Denkvermögen mit Leo Strauss….
Ordnung ist anti-urban, ruft die SZ ausgelassen und saust mit Ben Wilson durch die Weltgeschichte der „Metropolen“. Die FAZ erinnert sich mit Chiara Valentini gern an Enrico Berlinguer, den großen italienischen Melancholiker der Revolte. Fair und informativ findet heute …
Voila, alles ist gelesen. Das Jahr 2022 ist quasi durch. Und wir empfehlen Ihnen die gar nicht so wenigen Bücher, die es lohnt unter den Weihnachtsbaum zu legen….
Der DlfKultur lernt von Philipp Staab, dass die Avantgarde nicht mehr auf Fortschritt und Nonkonformismus setzt, sondern auf Anpassung. Literarisch und gesellschaftlich wertvoll findet die FR die von Ingrun Spazier herausgegebenen „Briefe aus der DDR“. Die taz blickt mit …
Literatur schlingt manchmal wunderliche – oder wunderbare – Knoten. Ein Roman, der von einem Roman handelt, der alle voraufgegangenen Bücher aus dem Gedächtnis tilgen und alle künftigen verunmöglichen soll, angelt Frankreichs begehrtesten Literaturpreis, den Prix Goncourt. Was hat es auf …
Mit angehaltenem Atem folgt der Dlf dem Bericht „Nullpunkt“ des ukrainischen Autors Artem Tschech, der 2015 für den Krieg in den Donbass einberufen wurde. Gebannt liest die FAZ Ray Lorigas düstere Kriegsparabel „Kapitulation“. Als herrlich lakonische Gesellschaftssatire preist sie …
Die FAZ liest den Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch atemlos wie einen Roman. Mit Ian Kershaw reist sie in zwölf Kurzporträts durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts….
Die bewegte FAZ liest „Die Stille verschieben“ als Etel Adnans Abschiedsgesang. Außerdem erfreut sich sich an der schwingenden Leichtigkeit von Ulrike Almut Sandigs Gedichtband „Leuchtende Schafe“. So sensationell findet die Zeit den Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Max Frisch, …
Die FAZ freut sich über Georges Canguilhems Band „Über Maurice Halbwachs“, mit dem der in Buchenwald ermordete französische Soziologe und Philosoph endlich bekannter gemacht wird. Die SZ empfiehlt tief beeindruckt die Texte des ägyptischen Bloggers Alaa Abdel Fattah aus …
Die SZ jauchzt vor Begeisterung, wenn Stefano Massini die Pleite der Lehman Brothers als große Commedia dell’arte und in Versen erzählt. Die taz verfolgt beeindruckt, wie Amartya Sen seine Biografie „Zuhause in der Welt“ zu einem großen intellektuellen Panorama aufspannt. …
Der Dlf bewundert, wie Cormac McCarthy in seinen raffiniert verbundenen Romanen „Der Passagier“ und „Stella Maris“ die ganz großen Themen verhandelt. Der DlfKultur lernt von Annett Meiritz und Juliane Schäuble, den Machtanspruch konservativer Frauen in den USA zu fürchten. Die …
Die FAS lernt von dem britischen Umweltaktivisten George Monbiot, dass auch Bioprodukte viel zu umweltschädlich sind: Er setzt auf Proteinpulver, wohl bekomm’s. Die FR empfiehlt Gwendolyn Sasses historisch ausgreifendes Buch über den „Krieg gegen die Ukraine“, …
Die FAZ freut sich mit Gabriele Stötzer, dass der Atem der Erfurter Kunstszene länger ist als der der Stasi. Die FR streift mit Michael Kumpfmüllers modernem Jesus vergnügt durch das Berlin der Gegenwart. Mussolinis ganzes „Schmierentheater“ erkennt die SZ …
Die FAZ stößt mit Dmitry Glukhoskys Grotesken das Tor zur russischen Hölle auf. Von Mooses Mentula lernt sie, wie man mit einem Schildkrötenpanzer und einem Beutel voller Bücher sein Leben neu ordnet. Mit angehaltenem Atem liest die SZ die Autobiografie …