Alle Artikel von Sueddeutsche.de - Literatur
Interview mit Fridolin Schley: „Ich erfinde nicht so gut“
Fridolin Schley hat einen Roman über den Prozess gegen Ernst von Weizsäcker geschrieben. Wie nähert man sich einer solchen Figur? Ein Gespräch über den Hashtag „Nazihintergrund“ und die Frage, ob Erinnerung und Tabus mit den Zeitzeugen verschwinden….
Papiermangel in der Verlagsbranche: Suhrkamp gehen die Pappen aus
Holzknappheit, Corona-Effekte, Konkurrenz aus dem Verpackungsmarkt: Deutschen Verlagen fällt es zusehends schwer, ausreichend Papier zu organisieren.
Literatur – Hamburg: „Ritter Rost“ & Co: Hamburger VorleseVergnügen für Kinder
Theater – Hamburg: Saša Stanišićs Roman „Herkunft“ als Theaterstück: Premiere
Yaa Gyasis „Ein erhabenes Königreich“: Gott wird es nicht reparieren
Die ghanaisch-amerikanische Schriftstellerin Yaa Gyasi versucht in ihrem zweiten Roman nachzuvollziehen, worin Menschen ihr Heil suchen: in der Religion, den Drogen – oder einer brutalen Sachlichkeit.
Douglas Stuart: „Shuggie Bain“: Margaret Thatcher, das Musical
Nach zwanzig Jahren als Modedesigner schreibt Douglas Stuart einen Roman über das heruntergekommene Glasgow. Und noch im tiefen Fall rettet er seine Figuren mit einer opulenten Sprache.
Literatur: „Männer wissen einfach zu wenig von Frauen“
Die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie im Interview über die Institution Ehe, die Risiken, die verheiratete Frauen eingehen, und die Frage, warum Sexismus sie noch wütender macht als Rassismus.
Hörbuchkolumne: Wo ist der Vodka?
Alles über Helgoland, Jungens-Slapstick aus Marzahn mit Shenja Lacher, der gesammelte Dostojewski und Hermynia Zur Mühlens „Unsere Töchter, die Nazinen“: die Hörbücher für den Spätsommer.
Bilder und Schatten bei Dante: Unser Lichtgewand wird bleiben
Tote werfen keine Schatten: Wie Dante in seiner „Commedia“ das Wunder vollbrachte, ein Bild für die Seelen im Jenseits zu schaffen.
Ferdinand Schmalz: „Mein Lieblingstier heißt Winter“: Modrige Mentalität
Mit der Geschichte vom Eismann Franz Schlicht und seinen morbiden Mitmenschen hat Ferdinand Schmalz 2017 den Bachmannpreis gewonnen. Jetzt hat sich das zum Roman ausgewachsen.
Literatur: Aminata Touré als Autorin: Wenn Lyrik auf Politik trifft
Literatur – Hamburg: Unbekanntes Märchen von Lenz erscheint am 1. September
Antirassismus: „Warum zur Hölle sollten Emotionen falsch sein?“
Aminata Touré ist die jüngste und erste schwarze Landtagsvizepräsidentin. Über ihren Weg dahin, aber auch über Identität und produktive Wut hat sie ein Buch geschrieben.
Über den „Neuen Materialismus“: Theorie für die Wirklichkeit
Die Denkrichtung des „Neuen Materialismus“ wird immer populärer. Klima- und Naturkatastrophen dienen ihr als Beweise dafür, dass die Realität doch nicht sozial konstruiert ist. Lässt sich die Gegenwart so tatsächlich besser verstehen?…
Maxim Billers neuer Roman: Erst ein Hitlergruß, dann wird geweint
In seinem neuen Roman porträtiert Maxim Biller einen Antisemiten, der nur manchmal einer sein möchte – und bringt auf den Punkt, woran es der Bundesrepublik fehlt.
Feste – Köln: Phil.Cologne diskutiert über Corona, Klima und Heimat
Nachruf auf Kurt Wölfel: Das Innere der Geschichte
Philologie als Gelehrsamkeit und Spaziergängerei: zum Tod des Literaturwissenschaftlers Kurt Wölfel.
Literatur – Berlin: Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis vergeben
Literatur – Frankfurt am Main: Ticketverkauf für Frankfurter Buchmesse gestartet
„Das Meer“ von Blai Bonet: Todgeweiht auf der Insel
Unter Franco verboten, nun endlich auch auf Deutsch: Blai Bonets Roman „Das Meer“ erzählt von einem Sanatorium für tuberkulosekranke Jugendliche auf Mallorca.
Literatur: Doris Knechts brillanter Roman über Cybermobbing
Die DDR und die Stasi: Einer, der mehr weiß
Ein Mann verrät einen engen Freund an die Stasi: Aus einer Geschichte in einem Roman wird auf einmal Wirklichkeit, als sich ein seltener Zeitzeuge meldet.
Neue Gedichte von Lutz Seiler: Verse aus dem Keller
In seinem neuen Gedichtband „schrift für blinde riesen“ steigt Lutz Seiler in die Archive seiner Notizbücher hinab – und begegnet sich dort selbst wie einem Fremden.
Thomas Arzts Roman „Die Gegenstimme“: Ereignisse eines schönen Tages
Jeder hat seine Gründe fürs Mitmachen: Thomas Arzt erzählt von einem österreichischen Dorf, das fast geschlossen für den Anschluss an Deutschland gestimmt hat.