„Schattenexistenz – Jüdische U-Boote in Wien“: Rettung im Untergrund
Sie überlebten den NS-Terror in Verstecken, die zur Falle werden konnten. Das Buch „Schattenexistenz“ erzählt die Schicksale der jüdischen „U-Boote von Wien“.
Sie überlebten den NS-Terror in Verstecken, die zur Falle werden konnten. Das Buch „Schattenexistenz“ erzählt die Schicksale der jüdischen „U-Boote von Wien“.
Die US-Bestsellerautorin Rachel Kushner porträtiert in ihrem neuen Roman ein Amerika der Außenseiter rund um einen Frauenknast, in dem die sittliche Pyramide kopfsteht.
In Berlin sollen Spätkaufstellen an Sonn- und Feiertagen nicht mehr öffnen dürfen. Der Münchner denkt sofort: Ja, leck mich am Arsch! Und spricht der Metropole Mut zu….
In Vea Kaisers neuer Roman „Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger“ jagen sich die sorgsam ausgepinselten Einfälle. Noch mehr Essen hätte aber gut getan.
Der Schweizer Schriftsteller wird mit dem wichtigsten literarischen Preis Deutschlands ausgezeichnet. Damit steht er in der Tradition von Max Frisch und Günter Grass.
In Berlin sollen Spätis an Sonn- und Feiertagen künftig geschlossen bleiben. Dabei beginnt dann doch erst das Stadtleben, dessen Herzstück diese kleine Läden sind.
Immer zur Ferienzeit stellt sich die Frage nach den Büchern, die unbedingt in den Koffer gehören. ZEIT-Autoren empfehlen Lektüre, die sich bei jedem Wetter lohnt.
Im Juli 1994 endete der Völkermord in Ruanda. Wie schaffen es Opfer und Täter, heute miteinander zu leben? Eine Reise durch ein Land, das unheimlich gut funktioniert
In ihrem Erzählband „Lyophilia“ schafft Ann Cotten Zukunftsvisionen, die erst gut befeuchtet werden müssen, um Geruch und Geschmack zu entfalten. Das gelingt nicht immer.
George Packer hat einen epochalen Tatsachenroman über den Niedergang der USA verfasst – entlang des Lebens des Diplomaten Richard Holbrooke. Ein Gespräch über Amerika
Alle Welt guckt hin, wenn starke Frauen mal wackeln. Siri Hustvedt hat darüber ein Buch geschrieben, das auch die deutsche Bundeskanzlerin interessieren dürfte.
Um das berühmte Pippi-Langstrumpf-Lied ist ein Rechtsstreit entbrannt. Was hätte Astrid Lindgren dazu gesagt? Fragen an ihre frühere Verlegerin Silke Weitendorf
Die Alten sind kräftig, die Jungen krank, die Stimmung müde und munter: Yoko Tawada schreibt in dem Roman „Sendbo-o-te“ über ein Japan nach der ökologischen Katastrophe.
Michel Foucault hat mit dem Werk „Sexualität und Wahrheit“ den Blick auf Macht und Lust revolutioniert. Nun ist ein neuer Band erschienen – eine Sensation? Zwei Antworten
Verlorene, Vertriebene, Gestrandete und Gescheiterte, wohin man schaut. Der Autor Willy Vlautin schreibt in seinem neuen Roman vom Versuch, ein guter Mensch zu sein.
Einst saßen die Leute nett im Biergarten und redeten über Politik. Heute sind sie ständig in Brandenburg und jagen Maulwürfe vor ihren Datschen. Da muss man wohl mal hin….
Es gab Möwen, die in Sandalen scheißen, einen Tom, der Kummer hat, und am Schluss eine würdige Siegerin. Die Tage der deutschsprachigen Literatur sind nun zu Ende.
Die Salzburger Autorin hat den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. In ihrem Text „Der Schrank“ setzt sich Birgit Birnbacher mit dem Phänomen der neuen Arbeit auseinander.
Das Wettlesen von Klagenfurt könnte man auch als erste Castingshow des deutschsprachigen Fernsehens bezeichnen. Unsere Autorin war 2011 dabei. Sie weiß, worum es geht….
Wenn die Literatur zum Teufel geht, dann gibt es keine passendere Hölle als Klagenfurt. Nun beginnt wieder das Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis.
Wer ist schuld am Aufstieg der Rechten? Sind Klimakatastrophen menschengemacht? Und was bringt die Schule unseren Kindern eigentlich bei?…
Else Buschheuer schreibt sachlich und unsentimental über ihren Impuls, Menschen in Not zu helfen. Ihr Buch gehört zum Besten, was jüngst über Barmherzigkeit zu lesen war.
Wie der Westen sich Moskau wieder zum Gegner machte: Aktuelle Bücher werfen ein Licht darauf, wie die Nato-Osterweiterung diplomatisch vorbereitet wurde.
Oliver Diederichsen weiß, wie man Türen und Tresore öffnet. Jetzt hat er ein faszinierendes und bedrückendes Buch darüber geschrieben, wie viel die Stasi darüber wusste.
Wie gehen wir mit Erfahrungen der Fremdheit um, wie reagieren Fremde auf uns? Der Ethnologe Hans-Jürgen Heinrichs hat dazu einen schönen Essay geschrieben.