„Adrien Proust und sein Sohn Marcel“: Passionierte Hypochonder
Der Literaturkritiker Lothar Müller beschreibt die Beziehung des Schriftstellers Marcel Proust zu seinem Vater. Es ist ein originelles Doppelporträt.
Der Literaturkritiker Lothar Müller beschreibt die Beziehung des Schriftstellers Marcel Proust zu seinem Vater. Es ist ein originelles Doppelporträt.
Was bedeutet die Erfahrung lebensentscheidender Lektüre? Bücher können unser Glück sein oder ins Unglück führen. Oder uns einfach auf neue Ideen bringen….
Die Romane von Sergej Lebedew sind Reiseführer zu verbotenen Orten. In „Das perfekte Gift“ erzählt er von einem Russland, das dem heutigen sehr ähnlich sieht.
Der Internationale Literaturpreis 2021 geht an Fatima Daas und ihre Übersetzerin Sina de Malafosse für den Roman „Die jüngste Tochter“. Die Laudatio
Die US-amerikanische Autorin Anne Boyer gewann mit ihrem intimen Essay über Brustkrebs den Pulitzer-Preis. Nun ist ihr Buch auf Deutsch erschienen.
Das Debüt des US-amerikanischen Autors Brandon Taylor erzählt angenehm uneindeutig die queere Geschichte eines schwarzen Biochemie-Doktoranden.
Das Elend unter der Gürtellinie: der glänzende Hass-Roman „Tod auf Raten“ des französischen Skandalautors Louis-Ferdinand Céline in einer Neuübersetzung
Zweimal Raubkunst, die Frauen der Revolution in Belarus und der Vater von Marcel Proust: Um diese und viele weitere Themen geht es in unseren Sachbüchern des Monats.
Der Schotte Alan McGee gründete einst eine legendäre Plattenfirma. Er wollte Musik rau, laut und schmutzig. Sein Leben auch….
„Tasso im Irrenhaus“: Ingo Schulzes Kunsterzählungen sind überaus feinsinnig. Und doch haben sie ein allzu simples politisches Motiv.
45 Jahre Klagenfurter Bachmannpreis, oder: Kann es eine Gegenwartsliteratur ohne Gegenwart geben? Eine Nachlese
Katharina Döbler hat einen Familienroman über den religiösen Kolonialismus im einstigen Kaiser-Wilhelms-Land geschrieben. Der Diskussion liefert er Anschauungsmaterial.
In ihrer Romantrilogie beschreibt die 62-Jährige den Kampf um weibliche Selbstbestimmung in Simbabwe. Die Jury lobt ihr „einzigartiges Erzählen mit universellem Blick“.
Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb müht sich die Jury, Literatur zu finden. Doch wo es den Texten an Interessantheit fehlt, gerät das zum hermeneutischen Zirkeltraining.
Die amerikanische Autorin Melissa Broder schreibt in ihrem Roman „Muttermilch“ über eine spezielle jüdische Selbstfindung. Darin steckt die Ironie eines Heinrich Heine.
Drei Tage, 14 Texte, 14 Jurydiskussionen: Nun sind die 45. Tage der deutschsprachigen Literatur zu Ende gegangen. Den Hauptpreis gewann die Autorin Nava Ebrahimi….
Der Schriftsteller Rafik Schami wird am 23. Juni 75 Jahre alt. So steht es zumindest in seinem Pass….
Die 25-jährige Französin Fatima Daas hat einen erstaunlichen Debütroman geschrieben. Sie unterläuft virtuos alle Erwartungen an die Literatur migrantischer Autorinnen.
Christian Schnalkes Thriller „Die Fälscherin von Venedig“ ist satte Genreliteratur mit allem, was dazugehört: Liebe, Verbrechen und jede Menge Geheimnisse
Der Journalist Kaube erhält den Preis für seine Biografie „Hegels Welt“. Er schildere darin den Philosophen so elegant wie ironisch, urteilte die Jury.
Weiblichkeit im Mittelklassejapan: In den kuriosen, oft witzigen und unheimlichen Geschichten der Schriftstellerin Yukiko Motoya tun sich Bodenlosigkeiten auf.
Vor 60 Jahren, in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961, erreichte der Südtirol-Terrorismus seinen Höhepunkt….
Der US-Autor Jason Reynolds versammelt in „Asphalthelden“ zehn Short Storys, die vom Heimweg nach der Schule erzählen. Jede ist einzigartig – so wie jedes Kinderleben.
Ulrike Edschmid erzählt aus den Zeiten des linken Aktivismus und der Frankfurter Häuserkämpfe ohne Rührseligkeit und Nostalgie. Ein brillanter Roman
Niemand hat so über Alleingelassene, Unglücksraben und Kindsköpfe geschrieben: Endlich kann man die vergessene Schweizer Autorin Adelheid Duvanel wiederentdecken.