Für 73 Millionen Euro: Das Literaturarchiv Marbach wird saniert
Katharina Thoms
Katharina Thoms
Paula Fürstenberg erzählt in ihrem Roman „Weltalltage“ von einer Freundschaft zwischen einem Mann und einer Frau, von Endometriose und Depression. Im Gespräch erklärt sie, wie sie versucht hat, eine neue Sprache zu finden, um über Körper zu sprechen.Fürstenberg, Paula…
Als Leiter des Münchner Tumorzentrums konnte der Onkologe Volkmar Nüssler jahrelang Erfahrung in der Krebsbehandlung sammeln. Viele Patienten wollten selbst gegen die Krankheit aktiv werden – und bekamen Kochrezepte, denn gutes Essen mindert Risiken.Schreyl, Marco…
Wie sich betrunkene Menschen verhalten, folgt keinem Automatismus. Das schreiben Ethnologen im Buch „Betrunkenes Betragen“, wiederentdeckt von Schriftsteller Jakob Hein. Ob jemand gewalttätiger oder gar friedlicher werde, sei kulturell geprägt….
Unter dem Namen Gruppe 47 trafen sich nach dem Zweiten Weltkrieg junge Schriftsteller, um ihre Texte zu diskutieren. Trotz bekannter Autorinnen, wie Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger, blieb die Gruppe vor allem männlich geprägt. Seifert, Nicole…
Pixi ist die erfolgreichste Buchreihe aller Zeiten. 14 Millionen Exemplare werden pro Jahr verkauft. Das Hamburger Altona-Museum zeigt bis August 2024 die Vielfalt der Literatur im Mini-Format und erklärt, warum Pixi nicht nur Kinder anspricht….
Hier finden Sie einen Überblick über die Rezensionen des Monats
Im neuen Roman des Erdmöbel-Sängers Markus Berges geht es um die „Hülle“. So wird eine Psychiatrie im Buch umgangssprachlich genannt. Protagonist Kuli, ein unbedarfter 19-Jähriger, macht dort sein FSJ – und lernt, was Macht und Liebe bedeuten….
Bekannt ist Annett Gröschner vor allem für ihre Romane und Berlin-Texte. Für das Buch „3 ostdeutsche Frauen“ hat sie sieben Nächte lang geredet und getrunken. Nebenbei leitet sie Kunstprojekte mit Kindern und macht bei der Gruppe „She She Pop“ mit….
Die neue Online-Literaturzeitschrift „Berlin Review“ versammelt zum Auftakt Perspektiven auf den Nahen Osten. Dazu kommen literarische Essays zur Zeit, wie Mitherausgeber Tobias Haberkorn sagt. Zweimal im Jahr ist auch eine gedruckte Ausgabe geplant….
Dayan Kodua kam mit zehn Jahren aus Ghana nach Kiel, in eine ganz andere Welt. Nach Jahren als Model, Tänzerin und Sängerin wurde sie Schauspielerin. Inzwischen gründete sie einen Verlag, schreibt Kinderbücher und klärt in Schulen über Rassismus auf….
Hohelieder singen Schriftstellerinnen und Schriftsteller dem Automobil, dem Benzin und dem Geschwindigkeitsrausch. Seltener geht es ihnen zu schnell. Und enden darf die Autoliebe wie jede Liebe natürlich nie….
Romane von Haruki Murakami, Nathan Hill, Bodo Kirchhoff und Erzählungen der 1966 verstorbenen US-amerikanischen Autorin Diane Oliver stehen im Zentrum dieser Ausgabe. Zu Gast bei Thea Dorn sind Eva Menasse, Svenja Flaßpöhler und Adam Soboczynski.Dorn, Thea;Menasse, Eva;Flaßpöhler, Svenja;Soboczynski, Adam…
Bekannt wurde Marieluise Fleißer mit 25 Jahren durch ihr Drama „Fegefeuer in Ingolstadt“. Eine Inszenierung wurde als so skandalös kritisiert, dass sie lange in ihrer Heimatstadt verachtet wurde. Dennoch verbrachte sie fast ihr ganzes Leben dort….
In Michael Köhlmeiers Roman erzählt eine 100-jährige Russin aus ihrem ereignisreichen Leben. Dabei vermischt der Autor gekonnt historische Fakten mit frei Erfundenem. Der Text über eine Episode aus der jungen Sowjetunion ist erstaunlich aktuell….
In seinem neuen Roman „Das kleine Haus am Sonnenhang“ vermischt der Schweizer Autor Alex Capus Biografisches mit Fiktionalem. Seine Söhne haben ihn dazu inspiriert, über seine Jugend zu schreiben, sagt er und erklärt, wie die Geschichten ihn finden.Capus, Alex…
Hartmann, Ilona
In Dilek Güngörs neuem Roman „A wie Ada“ begleitet man die Protagonistin Ada in kleinen Episoden durch ihr Leben. Inspiriert sind diese Geschichten wieder vom eigenen Leben der Autorin. Sie versuche, ihr Schreiben durch ihr Gefühl zu lenken….
Lebensbücher zeichnen unsere Highlights für den Monat Februar aus. Darunter sind die Romane „Weiße Flecken“ von Lene Albrecht über die gewalttätige deutsche Kolonialgeschichte und „Lichtungen“ von Iris Wolff, der im kommunistischen Rumänien spielt.Zeh, Miriam…
„Abschied von den Boomern“: Soziologe Heinz Bude widmet der Generation, zu der er selbst gehört, ein Buch. Sie ist eine Generation ohne unmittelbare Kriegserfahrung und geprägt von Tschernobyl, Aids und einem gewissen Leistungsfanatismus.Bude, Heinz…
1929 gab der Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ einer verlorenen Generation eine Stimme, die im Ersten Weltkrieg geopfert worden war. Das Interesse am Stoff von Erich Maria Remarque ist neu entfacht. Was können wir heute daraus lernen?…
In seiner tausendjährigen Geschichte war Jiddisch vor allem eine Alltagssprache. Seine Literaturfähigkeit wurde immer wieder angezweifelt. Spätestens der Literaturnobelpreisträger Issac Bashevis Singer bewies das Gegenteil….
Während sich die einen mit dem neuen Fitnessstudio-Abo rumschlagen, überlegen wir im Kulturpodcast, ob es auch „Lesevorsätze“ fürs neue Jahr geben kann. Spoiler: Alle wollen mehr lesen, keiner will es aufgeben. Nur wie genau wird 2024 gelesen?…
Lücken im Lebenslauf sind ein gesellschaftliches No-Go. Dass man sich aber manchmal Zeit nehmen muss, um Entscheidungen zu treffen, weiß Autorin Lucia Zamolo aus eigener Erfahrung. Sie beschreibt und illustriert, was permanenter Stress mit uns macht….
Der Roman „Die Optimistinnen“ über Streiks von 1973 handelt von Frauen der ersten Gastarbeitergeneration. Ihr Anteil an der Geschichte Deutschlands werde zu klein geredet, sagt Autorin Gün Tank. Ein neues Geschichtsverständnis müsse her….