Geschichtenerzähler und einer der bekanntesten deutschen Kinderbuchautoren der Nachkriegszeit
Der 100. Geburtstag von James Krüss wird mit einer Vielzahl von Neuerscheinungen gewürdigtEssay von Manfred Orlick
Der 100. Geburtstag von James Krüss wird mit einer Vielzahl von Neuerscheinungen gewürdigtEssay von Manfred Orlick
In seinem aktuellen Ratgeber „Du darfst loslassen, was dir nicht guttut“ schreibt der japanische Weltbestsellerautor Ichiro Kishimi über den „Mut, allein zu sein“Rezension von Lisette Gebhardt zuIchiro Kishimi: Du darfst loslassen, was dir nicht guttut. Vom Mut, allein …
Mit „Outback Killers“ kehrt Candice Fox nach einigen Ausflügen in die Vereinigten Staaten wieder an den Schauplatz zurück, den sie am besten kennt: AustralienRezension von Dietmar Jacobsen zuCandice Fox: Outback Killers. ThrillerSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
Margret Schepers’ lesenswerter Roman „… und wir träumten vom Matriarchat“ ist Krimi und Reminiszenz an der Frauenbewegung der 1970er in einemRezension von Rolf Löchel zuMargret Schepers: … und wir träumten vom Matriarchat. RomanKurpfälzischer Verlag, Heidelberg 2026
Carla Meyer-Schlenkrichs Geschichte der PapierzeitRezension von Ruth Isser zuCarla Meyer-Schlenkrich: Wann beginnt die Papierzeit? Zur Wissensgeschichte eines hoch- und spätmittelalterlichen BeschreibstoffsDe Gruyter, Berlin 2025
In “Geschlecht und Krankheit in der Kunst” zeigt Johanna Johnen, wie Bilder von Krankheit zwischen Moral, Begehren und Geschlecht oszillieren – und bis heute nachwirkenRezension von Silvio Barta zuJohanna Johnen: Geschlecht und Krankheit in der Kunst. Syphilis, Tuberkulose …
Laura Dürrschmidts Roman „Sommer der schlafenden Hunde“ thematisiert eine schmerzhafte HassliebeRezension von Peter Mohr zuLaura Dürrschmidt: Sommer der schlafenden Hunde. RomanAufbau Verlag, Berlin 2026
Die Beiträge des von Dieter Thomä herausgegebenen Sammelbands über „Postismen“ zeigen, wie brüchig die Konstruktionen von Danach-Epochen sind, aber bleiben oft beim Davor hängenRezension von Hermann Rotermund zuDieter Thomä (Hg.): Postismen. Vom Nutzen und Nachteil eines Denkmusters …
Thomas Göller wirft in seinem Roman „Unsterbliche Überreste“ einen ungewohnten Blick auf die Weimarer Klassik und die deutsche GeschichteRezension von Rudolf Lüthe zuThomas Göller: Unsterbliche Überreste. RomanKönigshausen & Neumann, Würzburg 2025
Eckhard Lobsien geht in seiner aufschlussreichen Arbeit „Prosa im Überfluss. Zur Epistemologie literarischer Aufmerksamkeit“ der Frage nach, wie sich aus literaturwissenschaftlicher Sicht der Eindruck überflüssiger Prosa erklären lässtRezension von Manfred Roth zuEckhard Lobsien: Prosa im Überfluss. Zur Epistemologie …
Von Jörn Münkner
Hans-Joachim Heerde sammelt in „Die Freundin meines Freundes“ endlich Polly Tiecks Feuilletons der Weimarer Republik Rezension von Walter Delabar zuHans-Joachim Heerde; Polly Tieck: Die Freundin meines Freundes. Feuilletons aus den 1920er JahrenWallstein Verlag, Göttingen 2026
Im Rückgriff auf Machiavelli beleuchtet Peter Sloterdijk in „Der Fürst und seine Erben“, wie charismatisch, ambivalent, moralisch verwildert, absurd und banal Machtausübung sein kann, wenn sie darauf verzichtet, gut sein zu wollenRezension von Günther Doliwa zuPeter Sloterdijk: Der …
In seinem Lebensbericht „Sepp“ offenbart sich Hans Ulrich Gumbrecht als unzuverlässiger ErzählerRezension von Günter Rinke zuHans Ulrich Gumbrecht: Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz | Eine intellektuelle AutobiographieSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
Gerade im Zerfall seiner Form entfaltet Navid Kermanis „Sommer 24“ seine größte erzählerische KraftRezension von Umit Yilmaz zuNavid Kermani: Sommer 24. RomanCarl Hanser Verlag, München 2026
Detlev von Liliencron und die blinden Flecken des literarischen Kanons Essay von Helmut Amann
Sergej Slutsch und Carola Tischler sammeln in einem umfangreichen Editionsprojekt Quellen zu den deutsch-sowjetischen Beziehungen in den 1930er Jahren Rezension von Franz Sz. Horváth zuSergej Slutsch; Carola Tischler (Hg.): Deutschland und die Sowjetunion 1933-1941….
Uwe Kolbe dichtet in „Das Alter der Elbe“ über Vergänglichkeit und ZeitlosigkeitRezension von Thorsten Paprotny zuUwe Kolbe: Das Alter der Elbe. GedichteS. Fischer Verlag, Frankfurt a….
Nnedi Okorafor thematisiert in ihrem vielschichtigen Roman „Tod der Autorin“ nicht nur diesenRezension von Rolf Löchel zuNnedi Okorafor: Tod der AutorinUllstein Verlag, Berlin 2026
In „Witch Hunt“, dem zweiten Band um ihre Undercover-Ermittlerin Obalski, setzt sich Susanne Kaiser literarisch gekonnt mit dem Problem des Cybermobbings auseinander und trifft damit einen Nerv unserer Zeit Rezension von Dietmar Jacobsen zuSusanne Kaiser: Witch Hunt. Ein fesselnder …
Daniel Alexander Nagelstutz will in „Die neue Eiszeit“ den Grönland-Diskurs im deutschsprachigen Raum einer imagologischen Analyse unterziehenRezension von Miriam Seidler zuDaniel Alexander Nagelstutz: Die neue Eiszeit. Eine imagologische Analyse des Grönland-Diskurses im deutschsprachigen Raum (1933-2021)Königshausen & Neumann, Würzburg 2023
Kristin Gjesdals Buch „Rebellinnen der Philosophie“ ist allenfalls bedingt zu empfehlenRezension von Rolf Löchel zuKristin Gjesdal: Rebellinnen der Philosophie. Frauen, die das Denken der Moderne geprägt habenEichborn Verlag, Köln 2025
David Wojnarowicz‘ „The Waterfront Journals“ liegen nun mit fast dreißigjähriger Verspätung endlich in deutscher Übersetzung vor – ein nach wie vor verstörender Klassiker der queeren LiteraturRezension von Nora Eckert zuDavid Wojnarowicz: Waterfront Journals. Das radikale Kultbuch erstmals auf …
Der Wallstein Verlag hat seine Edition der Werke von Georg Hermann mit dem Roman „Rosenemil“ fortgesetztRezension von Manfred Orlick zuGeorg Hermann: RosenemilWallstein Verlag, Göttingen 2026
Beatrice Melodia Festa beschreibt in “Flaneur” das New York nach dem Fall der TürmeRezension von Mechthild Hesse zuBeatrice Melodia Festa: The Flâneur and Post-9/11 Literature. Texturing 9/11 through Urban Walking in Contemporary American FictionFrank & Timme Verlag, Berlin 2025