Im Reich des Scheins
Mit seinem filminspirierten Roman „Lichtspiel“ folgt Daniel Kehlmann der Biographie G. W. Pabsts ins ‚Dritte Reich‘Rezension von Thomas Merklinger zuDaniel Kehlmann: LichtspielRowohlt Verlag, Hamburg 2023
Mit seinem filminspirierten Roman „Lichtspiel“ folgt Daniel Kehlmann der Biographie G. W. Pabsts ins ‚Dritte Reich‘Rezension von Thomas Merklinger zuDaniel Kehlmann: LichtspielRowohlt Verlag, Hamburg 2023
Die Biografie Josephine Bakers bietet mehr, eine Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn zeigt Bilder davonRezension von Walter Delabar zuMona Horncastle; Katharina Chrubasik (Hg.): Josephine Baker. Freiheit, Gleichheit, MenschlichkeitDistanz Verlag, Berlin 2023
James Hilton erzählt in „Leb wohl, Mister Chips“ von einem erfüllenden und erfüllten BerufslebenRezension von Heribert Hoven zuJames Hilton: Leb wohl, Mister ChipsKampa Verlag, Zürich 2023
Mirko Bonné erzählt in „Alle ungezählten Sterne“ von einem totgeweihten Pensionär, in dessen Restleben mit Wucht eine eigenwillige Autonome tritt und alles aufmischtRezension von Karsten Herrmann zuMirko Bonné: Alle ungezählten SterneSchöffling Verlag, Frankfurt a. M. 2023
In ihrem Erstling „Der berühmte Tiefpunkt“ thematisiert Amaryllis de Gryse kruden Karnismus, tröstendes Essen und eklatanten PflegenotstandRezension von Anne Amend-Söchting zuAmarylis De Gryse: Der berühmte TiefpunktArche Verlag, Hamburg 2023
In Charles Lewinskys neuem Roman „Rauch und Schall“ erleidet der Geheimrat eine SchreibblockadeRezension von Manfred Orlick zuCharles Lewinsky: Rauch und SchallDiogenes Verlag, Zürich 2023
Der zweite Band der Kritischen Werkausgabe ist im Verlag Reinecke & Voß erschienenRezension von Ulrich Klappstein zuSibylla Schwarz: Werke, Briefe, Dokumente. Kritische Ausgabe Band 2 (1621-1638)Verlag Reinecke & Voß, Leipzig 2022
Oleg Serebrian erzählt in „Tango in Czernowitz“ vom Untergang des multikulturellen BuchenlandsRezension von Ingrid Baltag zuOleg Serebrian: Tango in Czernowitz. RomanMorio Verlag, Heidelberg 2022
Emmanuel Carrère („V13“) und Kathrin Röggla („Laufendes Verfahren“) nähern sich literarisch zwei TerrorprozessenVon Beat Mazenauer
Susan Kreller lotet in „Salzruh“ alle Facetten menschlicher Handlungsunfähigkeit angesichts absurder Begleitumstände aus und schafft ein grandioses Kammerspiel des BedrohlichenRezension von Marcus Neuert zuSusan Kreller: SalzruhSchöffling Verlag, Frankfurt a. M. 2023
Harald Welzers Antwort auf den Begriff der Zeitenwende in seinem Buch „Zeiten Ende“Rezension von Stephan Wolting zuHarald Welzer: ZEITEN ENDE. Politik ohne Leitbild, Gesellschaft in GefahrS. Fischer Verlag, Frankfurt a….
Matthias Glaubrecht stellt in seiner neuen Biografie den Naturkundler und Welterforscher Adelbert von Chamisso vorRezension von Manfred Orlick zuMatthias Glaubrecht: Dichter, Naturkundler und Welterforscher. Adelbert von Chamisso und die Suche nach der NordostpassageGaliani Verlag, Berlin 2023
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuRobert Gilbert: Poesiealbum 381. Auswahl Wilfried Ihrig….
Hamid Tafazolis und Rolf Stolzʼ kleine Erinnerung an SAID „Sprachland Liebesland“Rezension von Klaus Hübner zuHamid Tafazoli; Rolf Stolz: Sprachland Liebesland. SAID. Leben und Werk im GesprächKonkursbuchverlag, Tübingen 2023
Deniz Utlu beschwört in „Vaters Meer“ die Geschichte seines Vaters und seiner JugendRezension von Bernhard Walcher zuDeniz Utlu: Vaters Meer. RomanSuhrkamp Verlag, Berlin 2023
Der Schweizer Autor Michael Stauffer erfindet die „Glückspilzbank“, an der sich Vermögen auflösenRezension von Rainer Rönsch zuMichael Stauffer: GlückspilzbankAtlantis Verlag, Stolberg 2023
Der rumänische Dichter Petre Solomon über seine Begegnungen mit Paul Celan in Bukarest und Paris und zu Einflüssen auf dessen Werk Rezension von Anke Pfeifer zuPetre Solomon: Paul Celan – Die rumänische Dimension. Erinnerungen – Einflüsse – PrägungenEdition …
Nur ein kleines bisschen Beatnik, aber nie popliterarischer Biedermeier in Manfred Gessats „Tolle Leute“Rezension von Kristin Wesemann zuManfred Gessat: Tolle Leute. Eine literarische Reise durch Wolfgang Herrndorfs „tschick“Lindemanns GmbH, Bretten 2023
Fikri Anıl Altıntaş erzählt in „Im Morgen wächst ein Birnbaum“, was es heißt, die Herkunft hintanzustellen Rezension von Frank Riedel zuFikri Anıl Altıntaş: Im Morgen wächst ein Birnbaumbtb Verlag, München 2023
Shady Lewis‘ verarbeitet im Roman „Auf dem Nullmeridian“ eigene Erfahrungen als aus Kairo emigrierter koptischer Christ in London zu einer bitterbösen GesellschaftskritikRezension von Monika Grosche zuShady Lewis: Auf dem NullmeridianHoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2023
Dirk Niefangers Korrekturen am überkommenen Lessingbild in „Lessing divers“Rezension von Ulrich Klappstein zuDirk Niefanger: Lessing divers. Soziale Milieus, Genderformationen, Ethnien und ReligionenWallstein Verlag, Göttingen 2023
Der bereits vor 30 Jahren geschriebene Generationenroman „Mai“ der indischen Autorin Geetanjali Shree zeigt den schwierigen Umgang mit dem kolonialen ErbeRezension von Miriam Seidler zuGeetanjali Shree: Mai. RomanUnionsverlag, Zürich 2023
Marion Kemmerzell entführt in „Gestern, im Jahr 634“ auf authentische Weise in die VergangenheitRezension von Johanna Maria Falchi zuMarion Kemmerzell: Gestern, im Jahr 634. Adalgisel GrimoAlfred Kröner Verlag, Stuttgart 2023
Andreas W. Mytze (1944-2021): Antiquar, Exilforscher, Klein-Verleger, Publizist, Theaterkritiker und Betreiber der Zeitschrift „europäische ideen“Rezension von Volker Strebel zuNiko Rollmann (Hg.): In memoriam Andreas W….
Die Schweizer Autorin Isolde Schaad enthüllt in „Das Schweigen der Agenda“ meisterlich, was ein Tagebuch verbirgtRezension von Rainer Rönsch zuIsolde Schaad: Das Schweigen der Agenda. Geschichten vom Innehalten und Aufhören – im Auge des großen DudenLimmat Verlag, Zürich 2023