Alle Geräte werden kleiner – nur der Fernseher wächst weiter
Die Zeiten ändern sich, und die Dinge ändern sich mit ihnen: Bruno Preisendörfer schreibt über Gegenstände, die einmal Zukunft waren und inzwischen Museumsstücke sind.
Die Zeiten ändern sich, und die Dinge ändern sich mit ihnen: Bruno Preisendörfer schreibt über Gegenstände, die einmal Zukunft waren und inzwischen Museumsstücke sind.
Jean-Paul Sartre und Albert Camus standen mit ihrer fundamentalen Weltfremdheit um 1940 keineswegs allein: Die beiden in Paris lebenden exilrussischen Schriftsteller Gaito Gasdanow und Georgi Iwanow erweisen sich als eminente Existenzialisten der ersten Stunde.
In ihrem Buch über Faust und Helena spürt Claudia Schmölders der deutschen Griechenlandbegeisterung nach und zieht streitbare Kontinuitätslinien.
Die Journalistin Anuschka Roshani schreibt ein Buch der Erinnerungen an ihre exzentrischen Eltern und entfaltet darin auch ein kleines Sittengemälde der Bundesrepublik in den sechziger und siebziger Jahren.
Der amerikanische Horrorautor erfährt mit einer kommentierten Werkausgabe und einer zweibändigen Biografie eine kleine Renaissance auf Deutsch. Sein Umgang mit dem «Anderen» ist so widerwärtig wie faszinierend.
Die russisch-deutsche Schriftstellerin Olga Martynova hat die Repression in der Sowjetunion ebenso erlebt wie die Fliehkräfte der Freiheit nach der Wende. Heute lebt sie in Frankfurt am Main und erkundet die Welt und die Geschichte mit den Mitteln der Sprache. …
Klaus Wellershoff plädiert in einem neuen Buch für mehr Bescheidenheit in der Ökonomie. Er zeigt sich überzeugt: Ökonomen wissen zwar wenig, das Wenige ist aber sehr mächtig.
Nicht erst heute ein grosses Thema: Eine Kulturgeschichte geht dem Mauerbau in Geschichte und Gegenwart nach.
Die Zunft zur Schiffleuten schreibt ihre Geschichte und liefert damit auch eine Sozialgeschichte der Zürcher Zünfte.
Eine verschattete Kindheit – poetisch beleuchtet: Steven Herricks Versroman «Ich weiss, heute Nacht werde ich träumen».
Dirk Pope schreibt ein Reiseabenteuer mit Gruselfaktor.
Ein grossartiges Bilderbuch zeigt das Abenteuer der Kindheit als ein Abenteuer der Sprache. Die Eroberung der Welt geschieht im Spiel mit den Worten.
Nachbarschaftsgeschichten werfen im Kleinen die grossen Fragen des Zusammenlebens auf.
Ist die Geschichte der Menschheit nichts anderes als eine Geschichte von Sklavereien? Das behauptet Michael Zeuske. Ganz falsch ist das nicht….
Bisher rühmte man Walt Whitman als Begründer der modernen amerikanischen Lyrik. Nun ist er neu zu entdecken – als Gesundheitsapostel und Vorturner der Nation.
Ein Pakt ächtete 1928 erstmals den Krieg als Mittel nationaler Politik. Zwei Harvard-Professoren deuten ihn als Schwelle zwischen alter und neuer Weltordnung.
Eine «Dekolonisierung des Denkens» forderte der kenyanische Autor Ngugi wa Thiong’o 1986 – gut dreissig Jahre später liegt dieser Grundlagentext nun endlich auf Deutsch vor. Aber ist er noch aktuell?
Die US-amerikanische Schriftstellerin Jacqueline Woodson wird mit dem Astrid-Lindgren-Preis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Das teilte die Jury am Dienstag in Stockholm mit.
Die letzten Lebensjahrzehnte lässt der Schriftsteller Hansjörg Schneider in seiner Autobiografie aus. Dafür widmet er sich umso intensiver den frühen Jahren, erzählt vom autoritären Vater und vom Frohsinn der Mutter – und erinnert an seine Förderer in der Kunst und im …
In seinen jüngsten Romanen hat der Schriftsteller Martin Walser ein Gruselkabinett der Gekränkten und Zukurzgekommenen geschaffen. Nun schickt er abermals einen Antihelden auf die Piste, der nach Erlösung giert.
Als Fahnenträger von Demokratisierung und Gemeinsinn sind die Internet-Pioniere einst angetreten; heute stehen ihre übermächtigen Konzerne im Zwielicht. Aber dies ist nur eine der Geschichten, die Joshua Cohens neuer Roman erzählt.
Svenja Leiber hat einen faszinierenden Roman geschrieben über die Frage, ob und wann wir jemals sind, was wir sind.
Allzu oft ist es Leid, das die Zunge löst und ein Briefwerk entstehen lässt. Bei Vladimir Nabokovs Zusendungen an seine Frau Véra jedoch handelt es sich um glückliche Briefe – sie sind ein hinreissendes Dokument voll Energie, Poesie und Phantasie.
Die Rebellionen von 1968 und 1980 inspirierten zahlreiche Journalisten dazu, neue Medienorgane zu gründen. Auch in der Schweiz. Das zeichnet der Journalist Stefan Howald in einem faktenreichen Buch nach….