Ein guter Christ und ein guter Banker – geht das?
Bei Kirchenvätern hat das Finanzsystem keinen guten Ruf. Machen Christen, die ein sittliches Leben führen wollen, daher besser einen Bogen um die Welt der Geldwirtschaft?
Bei Kirchenvätern hat das Finanzsystem keinen guten Ruf. Machen Christen, die ein sittliches Leben führen wollen, daher besser einen Bogen um die Welt der Geldwirtschaft?
Christina Viraghs imposanter Roman bringt auf einem Langstreckenflug eine kleine Schicksalsgemeinschaft zusammen. Man erzählt sich Geschichten und versucht das eigene Leben zu sortieren.
Ein Dorf im englischen Sheffield: wie provinziell, wie langweilig. Oder doch nicht? Der Schriftsteller Jon McGregor liefert einen literarisch rundum geglückten Gegenbeweis….
Der Schriftsteller M. Karagatsis, der in einem Atemzug mit Nikos Kazantzakis genannt zu werden gehört, ist einer der grossen Übersehenen der neueren griechischen Literatur. Die Übersetzung des Romans «Das gelbe Dossier» von 1957 bietet Gelegenheit, sein erzählerisches Raffinement zu entdecken….
Dan Lungu ist eine der originellsten Figuren der rumänischen Literaturszene. Mit seiner Kandidatur für das Amt des Präsidenten des Autorenverbandes möchte der Schriftsteller dem pitoyablen Zustand der Organisation ein Ende setzen.
Kaum erschienen, sind sie bereits vergriffen: Jean-Marie Le Pens Memoiren stossen auf reges Interesse. Im ersten Band erzählt der bald 90-Jährige, was er und Frankreich zwischen 1928 und 1972 erlebt haben. Sein Blick auf die Welt ist wenig originell – …
Lange hat es gedauert, bis der amerikanische Lyriker Ron Padgett im deutschen Sprachraum ankam. Die Begegnung mit seinen oft surrealen, von Witz und Wehmut durchschossenen Gedichten lohnt sich.
Die Hürden für eine Amtsenthebung eines Präsidenten der USA liegen sehr hoch. Das zeigt ein Blick auf historische Präzedenzfälle.
Welche Bedingungen muss ein Staat erfüllen, damit er als demokratisch gelten kann? Der Stanforder Historiker Josiah Ober entwirft eine Alternative zur liberalen Demokratie.
Sie sind Mörder und Erpresser. Sich selber nennen sie Ehrenmänner. Federico Varese erklärt, wie die Mafia funktioniert….
Der Schweizer Lyriker streift in seinem Gedichtband «Wildern» kreuz und quer durch die Natur und ihre Erscheinungen.
Auf Bibeltreue hat sich der Literaturnobelpreisträger J. M. Coetzee nicht eingeschworen in seinen Jesus-Romanen….
Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe reist durch Amerika und erfindet das Land noch einmal neu. Und sich selbst bei der Gelegenheit gleich auch noch.
Natürlich kann man kaum umhin, das Schreiben von Linda Boström Knausgård mit dem ihres Ex-Mannes Karl Ove Knausgård zu vergleichen. Ihre Kindergeschichte «Willkommen in Amerika» ist von unübertrefflicher Kürze, Dichte und Tiefe.
Eine ganze Familie gerät in Adam Hasletts Roman «Stellt Euch vor, ich bin fort» in den Sog der Depression. Das in den USA hoch gepriesene Buch setzt aber etwas zu sehr auf die Wucht des Unglücks.
Eine alleinstehende Frau und ihre Krähe bilden ein seltsames Paar in einer seltsamen Zeit: Monika Maron schreibt einen Roman mit alarmistischem Furor.
Mathilde Paravicinis Engagement für Flüchtlinge .
Der Büchnerpreisträger Jürgen Becker legt ein poetisches Journal vor.
Die alte Bundesrepublik gibt es nicht mehr. Aber was ist an ihre Stelle getreten? Was kennzeichnet das Deutschland von heute?…
Frankenstein, Aliens, Shrek: Jede Zeit hat ihre eigenen Märchengestalten und Ungeheuer. Und sie sagen mehr über uns, als wir glauben.
Würden wir das Leben noch einmal führen, wie wir es geführt haben, wenn wir gewusst hätten, was kommen wird? Peter Stamm konstruiert in seinem neuen Roman eine raffinierte Versuchsanordnung.
Keiner führt seine Figuren stilvoller in die Sackgassen der Existenz als der Schriftsteller Wilhelm Genazino. Hier zwingt er sie mit sanfter Gewalt zu Meditationen über die eigene Unfähigkeit.
In den Gedichten der Lyrikerin Elke Erb kann man der Poetin beim Verfertigen ihrer Gedanken zuschauen. Gedichte sind für sie Erkenntnisinstrumente. Sie zu lesen, ist eine Herausforderung und Gewinn zugleich….
Von Frauen, die Grenzen überschreiten, erzählen drei ganz unterschiedlich gestimmte, aber gleichermassen fesselnde Romane. Ihre Protagonistinnen stammen aus Indien, Mali und – eine echte Überraschung – von den Komoren.
Sie vegetierten in Zelten und Hütten und hofften auf eine bessere Zukunft – die Menschen, die 1709 aus der bedrängten Pfalz nach England flohen. Der Autor des «Robinson Crusoe» engagierte sich für sie.