Jane Birkin im Plattenbau. Sara Gmuers Suche nach dem echten Glück
Die Heldin im Roman «Achtzehnter Stock» möchte zum Film, endet aber in einer Platte. Nun unternimmt sie alles, um wieder wegzukommen.
Die Heldin im Roman «Achtzehnter Stock» möchte zum Film, endet aber in einer Platte. Nun unternimmt sie alles, um wieder wegzukommen.
Die 56 000 Seelen zählende Bevölkerung von Grönland hat ein Selbstmordproblem. Die Suizidrate war 2019 achtmal so hoch wie jene in Dänemark. Um die Regierung wachzurütteln, verfasste Niviaq Korneliussen auf Dänisch den Roman «Das Tal der Blumen»….
Wo die Maoisten Pathos forderten, kennt der mutige chinesische Schriftsteller Wang Xiaobo in seinem deftig-burlesken Roman über die Kulturrevolution nur Sarkasmus und Spott. Nach über dreissig Jahren liegt das Buch jetzt endlich auf Deutsch vor.
Der Zürcher Literaturkritiker hat ein Lesebuch mit Highlights seiner eigenen Recherchen zusammengestellt. Entstanden ist eine Zauberkiste vergessener Texte.
Künstliche Intelligenz nimmt uns Arbeit ab. Aber sie antwortet auch auf Fragen und geht auf unsere Wünsche ein. Der Philosoph Christian Uhle fragt, was das für die Zukunft bedeutet….
Der Kaiser Roms war der mächtigste Mensch der antiken Welt. Aber was heisst das konkret? Die britische Althistorikerin Mary Beard zeigt, was Macht im Alltag bedeutete….
Richard Sennetts Essay «Der darstellende Mensch» vergleicht Formen der Selbstdarstellung – vom Alltag über die Politik bis ins Theater. Der Text öffnet den Blick für Phänomene der Gegenwart.
Die Eltern schickten ihn zum Sozialtherapeuten, später revolutionierte er die Gesellschaft: In der Autobiografie «Source Code» blickt Bill Gates zurück auf seine Anfänge.
Mit «Le Deuxième Sexe» prägt die französische Existenzialistin das Miteinander der Geschlechter bis heute. Doch in erster Linie war sie weder Feministin noch Freiheitskämpferin: Sie war eine Wandelbare.
Entdecken Sie fünf neue Romane, die der Feuilleton-Redaktion Lesefreude bereitet haben. Werke, die zum Lesen, Nachdenken und Diskutieren anregen.
In seiner Erzählung «Nicht mein Leben» spielt der Schriftsteller mit seinem biografischen Stoff. Es ist eine halb ironische, halb ernste Selbstbetrachtung.
Gesund essen, korrekt reden, richtig denken: Moral werde zum Statussymbol, sagt der deutsche Philosoph Philipp Hübl. Und zur Waffe in politischen Debatten. Besser werde die Welt dadurch nicht….
Jonas Lüscher zeichnet in seinem neuen Roman ein Panorama des technologischen Wahnsinns. Als autobiografischer Kern figuriert ein Bett auf der Intensivstation, wo Lüscher eine Corona-Infektion überlebt hat.
Die Künstlerin erzählt von ihrem sozialen Aufstieg und verrät, was für sie das gute Leben ist.
Die Vergangenheit wirkte im toten Winkel der Welt wohl schon schrullig, als sie noch nicht vergangen war. In der Gegenwart gibt sie schönsten Stoff für die Literatur.
Das Buch «Bumerangfamilie» sprüht vor Funken, ist aber zu filmisch gemacht.
2023 kam Jewgeni Prigoschin bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Der Söldnerführer von Putins Gnaden hatte sich gegen seinen Chef erhoben. Doch die Wagner-Gruppe ist noch immer aktiv….
Die hohen Himmel und endlosen Weiten Russlands laden ein zu Imagination. Doch die Mythologie des russischen Raumes ist nicht zu denken ohne den Realismus seiner Eisenbahn. In ihrem Bild vereinen sich imperiale Macht, Naturbezwingung, Fortschrittsoptimismus und Volksgemeinschaft, aber auch politische …
Hugo von Hofmannsthal reist, um sein inneres Gleichgewicht zu finden, während seine Frau Gerty im Maschinenraum der Beziehung sitzt. Die Schriftstücke des Ehepaares sind Kronjuwelen der Intimität.
Vor 100 Jahren gründete der Kunsttheoretiker Karel Teige in Prag eine neue Bewegung. Der Tscheche ist eine kaum bekannte Schlüsselfigur: widersprüchlich, brillant und politisch verfemt.
In ihrem autobiografischen Roman «Wild nach einem wilden Traum» erinnert sich Julia Schoch an eine Affäre, die sie zur Schriftstellerin gemacht hat. Was sind die Folgen, wenn man so persönlich schreibt?
Die Portugiesen träumten einst vom Weltreich, doch im 19. Jahrhundert zerbrach die Herrschaft. Vor diesem Hintergrund entfaltet José Maria Eça de Queirós sein Gesellschaftspanorama….
«Gut gegen Nordwind» hat ihn berühmt gemacht. Eben erschien Glattauers neuer Roman «In einem Zug». Ein Buch über einen Liebesromanautor, der mit dem Sich-Verlieben abgeschlossen hat….
In Bezug auf die epochale Tragik Osteuropas hat der Essayist Martin Pollack der Leserschaft Augen und Herzen geöffnet – mit seinem unbestechlich-genauen, elegisch-melancholischen Blick auf das Schicksal des von der Landkarte getilgten multikulturellen Raumes.
24. August 1929: Bewaffnete Muslime fallen in Hebron ein. Mehr als sechzig Männer, Frauen und Kinder werden getötet….