Eine turbulente Adventsgeschichte von Kai Pannen: Wer nicht aufgibt, gewinnt!
Die Stubenfliege Bisy ist im Spinnennetz gelandet – nun muss sie sich allerhand Tricks einfallen lassen, um nicht als Weihnachtsbraten von Karl-Heinz Kreuzspinne zu enden!
Die Stubenfliege Bisy ist im Spinnennetz gelandet – nun muss sie sich allerhand Tricks einfallen lassen, um nicht als Weihnachtsbraten von Karl-Heinz Kreuzspinne zu enden!
Im Spiegel von hundert Objekten schilderte Neil MacGregor vor wenigen Jahren die Geschichte der Welt, nun hat sich der britische Historiker mit ähnlicher Methode der deutschen Geschichte angenommen.
Willow ist Waise, und nun verliert sie auch noch ihre Pflegeeltern. Doch dann findet sich unerwartet eine Gemeinschaft, die allen Widrigkeiten trotzt.
René Descartes (1596–1650), einer der «Väter» der modernen Philosophie, hat auch mit Elisabeth von der Pfalz korrespondiert – ihr vergnüglich zu lesender Briefwechsel ist nun vollständig übersetzt.
Harsch und ohne die Heldenromantik von «Die Brücke am Kwai» erzählt Flanagans preisgekrönter Roman, wie Kriegsgefangene der Japaner eine Eisenbahnstrecke durch den thailändischen Dschungel anlegten.
Seit Ende der siebziger Jahre lebt Paul Nizon in Paris. In seinen vielbändigen Journalen hat er seine eigene Lebensgeschichte in die Topografie der Stadt eingeschrieben. Ein Besuch bei dem Virtuosen der poetischen Selbsterforschung….
Mit seinem feinen Sensorium für soziale Wirklichkeiten gehörte Egon Erwin Kisch zu den Begründern des investigativen Journalismus. Seine Prager Reportagen zeigen ihn auf der Höhe seines Könnens.
Als sich Jan Graf Potocki am 2. Dezember 1815 das Leben nahm, wussten nur wenige, dass der Forschungsreisende, Ethnograf und Diplomat ein einzigartiges Stück Weltliteratur hinterlassen hatte: «Die Handschrift von Saragossa».
Sidonie Nádherný war als böhmische Adlige die Freundin Rilkes und Geliebte von Karl Kraus. Vergebens kämpfte sie um ihr Schlossgut Vrchotovy Janovice, an dem sich Nazis und Kommunisten vergingen.
Laura Lindstedt erhält für ihren Roman «Oneiron. Eine Fantasie über die Sekunden nach dem Tod» den Finlandia-Preis, Finnlands wichtigste literarische Auszeichnung.
Der Prager Exil-Schriftsteller H. G. Adler wird im Marbacher Literaturarchiv auch als Fotograf gewürdigt – mit einer kleinen und feinen Ausstellung, die Péter Nádas betreut hat….
Der Suhrkamp-Lektor und Herausgeber Raimund Fellinger hat im oberösterreichischen Innviertel einen kleinen Verlag ins Leben gerufen, der sich ganz dem Kosmos Thomas Bernhards widmen soll.
Am Anfang von Karl-Heinz Otts neuem Roman liegt ein Toter im Wohnzimmer. Für die besorgte Familie beginnt das lange Warten auf das Testament.
Lotta Lundbergs Roman «Zur Stunde Null» verarbeitet auf eindrückliche Weise das Schicksal der Publizistin Cordelia Edvardson und ihrer Mutter, der katholischen Schriftstellerin Elisabeth Langgässer.
Kann Literatur die Welt besser machen, kann eine schöne Erzählung ein Leben retten? Nein, meinen Skeptiker. Der irakische Schriftsteller Najem Wali versucht den Gegenbeweis….
Dass auch das Christentum ein «Gewaltproblem» hatte, ist keine neue Erkenntnis. Der Althistoriker Manfred Clauss konzentriert sich in seiner Geschichte des frühen Christentums auf ebendiesen Aspekt.
Friedrich Kittler hat als Literaturwissenschafter und Medientheoretiker eine eigene Schule begründet. Das mag die Veröffentlichung «früher Schriften» aus dem Nachlass rechtfertigen.
Der Romancier und Dramatiker Jonas Hassen Khemiri erhält für seinen Roman «Alles, woran ich mich nicht erinnere» den Augustpreis, der als Schwedens wichtigste literarische Auszeichnung gilt.
Seinen jüngsten Roman widmet der Ukrainer Serhij Zhadan seiner Heimatstadt Charkiw. Aus Geschichten und Visionen entsteht eindringlich Neues – halb Ikonenmalerei, halb Computersimulation.
Jahrzehnte von Repression, Krieg und inneren Konflikten haben die einstige Aura Bagdads verblassen lassen. Der irakische Autor Najem Wali verschränkt die Geschichte der Stadt mit seiner eigenen.
In einem Sammelband mit Reden und anderen Texten reflektiert Nora Gomringer auch ihr poetisches Verhältnis zu ihrem Vater Eugen – und kommt zu überraschenden Einsichten.
Auf unterschiedliche Weise, aber stets differenziert und anregend befassen sich drei Bücher mit Israel. Zwei versammeln literarische Texte oder Essays, das dritte schlägt den historischen Bogen.
«Grenzen» heisst das hochaktuelle Thema des neuen «Jüdischen Almanachs». Es wird im kulturspezifischen Horizont und gelegentlich aus einer durchaus überraschenden Perspektive verhandelt.
Plagiateforscher von VroniPlag sind beim Zürcher Rechtsanwalt und Literaturwissenschafter Thomas Sprecher fündig geworden. Zu spät zwar. Doch für die Germanistik ist es ihr erster öffentlicher Fall….