«Die kürzeste Geschichte Europas»: Ein Auffrischungskurs in Sachen Abendland
Der australische Historiker John Hirst hat eine ebenso kompakte wie anschauliche Geschichte Europas geschrieben.
Der australische Historiker John Hirst hat eine ebenso kompakte wie anschauliche Geschichte Europas geschrieben.
Der Autor ist Professor für Chemie in Pavia und schreibt mit seinen bissigen Romanen die Jungschriftsteller an die Wand. In «Una commedia italiana» – so der Originaltitel – vergeht einem das Lachen.
Sigismund Krzyzanowski (1887–1950) gilt in Russland als herausragender Vertreter der literarischen Moderne – wie Bulgakow, Pilnjak und Leonow. Nun ist er endlich auch auf Deutsch zu entdecken.
Seit Jahrzehnten hat Adam Zagajewski kein politisches Gedicht mehr verfasst. Nun hat er ein satirisches Stück vorgelegt, das einen scharfen Ton gegen die neue Regierung anschlägt.
Schon lange vor ihrer Veröffentlichung wurde über die wissenschaftliche Edition von Adolf Hitlers Machwerk «Mein Kampf» kontrovers diskutiert. Nun liegt sie vor: fast 2000 Seiten mit 3700 Fussnoten.
David Grossman hat sich als Meister der leisen, einfühlsamen Töne etabliert. Sein jüngstes Werk greift in eine ganz andere Tastatur. Seine Fans in Israel sind befremdet, seine Kritiker davon angetan….
Der 45-jährige, in Aserbaidschan geborene und in Israel lebende Alexander Ilitschewski ist eines der überragenden Talente der russischen Gegenwartsliteratur. Gleich zwei dicke Romane zeugen davon.
Der mit 39 verstorbene Tscheche Jaroslav Hašek verbrachte ein unstetes, oft in Bier getränktes Leben. Neben dem Hauptwerk «Schwejk» verfasste er nicht weniger als 1500 Feuilletons und Geschichten.
Der frühere NZZ-Feuilleton-Chef Martin Meyer erhält den mit 20’000 Euro dotierten Ludwig-Börne-Preis 2016, der am 5. Juni in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt übergeben werden wird.
Der Journalist und Autor Bruno Ziauddin hat einen medienkritischen Roman um Polemik, Hetze und Islamismus geschrieben. Anspielungen auf ein Zürcher Wochenblatt sind nicht zufällig.
Eine Erwiderung auf Georg Kohlers Besprechung von Axel Honneths Buch «Die Idee des Sozialismus. Versuch einer Aktualisierung» zeigt, dass Honneth von einer fragwürdigen Begriffskonstruktion ausgeht.
Herodot und Thukydides stehen am Anfang der griechischen Geschichtsschreibung. Sie setzten bis heute verpflichtende Standards für die Geschichtsschreibung. Ein Doppelporträt rückt sie ins Licht….
In seinen neuen Gedichten spürt Jürgen Brôcan den Dingen des Alltags ebenso nach wie einem vergessenen Komponisten oder den Bildern berühmter Maler.
Die «Zeitschrift für Ideengeschichte», die in ihr zehntes Jahr geht, sucht Wege aus der «falschen Alternative von Feuilleton oder Fachorgan».
Wer die brutalen Veränderungen der Moskauer Gesellschaft zwischen 1914 und 1920 darstellen will, muss literarisch gestählt sein. Michail Ossorgin hat darüber im Exil einen grandiosen Roman verfasst.
In der Geschichte des 22-jährigen Isländers Jung, der in München «seekrank» wurde, erzählt der Isländer Hallgrimur Helgason literarisch verbrämt seine eigene Biografie. Eine wilde Sache.
Fast 40 Jahre brauchte es, bis Eugene McCabes früher Kurzroman «Victims» ins Deutsche gebracht wurde. Dabei weist das nordirische Geiseldrama bereits das grosse literarische Können des Autors aus.
Der Schweizer Buchhandel hat im vergangenen Jahr wegen der starken Frankenaufwertung über 5 Prozent Umsatz eingebüsst. 2016 dürfte sich die Lage stabilisieren.
Die deutsche Schriftstellerin Ruth Rehmann ist Ende Januar im Alter von 93 Jahren gestorben.
Für den mit insgesamt 60 000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis sind je fünf Titel in den Sparten Belletristik, Sachbuch und Übersetzung nominiert. Die Shortlist birgt manche Überraschung.
Friedrich Glauser gehörte zum engsten Kreis der Dadaisten, ohne einer zu sein. Das Museum Strauhof in Zürich zeichnet Fluchtlinien seines Lebens zwischen Drogen, Schreiben und Psychiatrie.
Frühe Gebrauchsgrafik und Ölmalerei der späteren Jahre von Adolph Menzel stehen im Mittelpunkt der faszinierend geschriebenen Studie von Werner Busch.
In seinen neuen Erzählungen geht Hartmut Lange dem Moment nach, da sich im Leben seiner Figuren eine kleine, aber unerklärliche Verschiebung vollzieht.
Als sich 1989 die europäische Welt revolutionierte, war der junge Slowene Aleš Debeljak an intellektueller Front vorne mit dabei. In seinem Denken verbanden sich Utopie und Skepsis.
Der Fuchs hat seinen Tod überlistet: Festgeklebt sitzt er auf dem Apfelbaum, Jahr für Jahr, während der Fuchs altert – bis er schliesslich einsieht, dass das Leben den Tod braucht.