Schweizer Buchmarkt 2015: Starker Umsatzrückgang
Der Schweizer Buchhandel hat im vergangenen Jahr wegen der starken Frankenaufwertung über 5 Prozent Umsatz eingebüsst. 2016 dürfte sich die Lage stabilisieren.
Der Schweizer Buchhandel hat im vergangenen Jahr wegen der starken Frankenaufwertung über 5 Prozent Umsatz eingebüsst. 2016 dürfte sich die Lage stabilisieren.
Die deutsche Schriftstellerin Ruth Rehmann ist Ende Januar im Alter von 93 Jahren gestorben.
Für den mit insgesamt 60 000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis sind je fünf Titel in den Sparten Belletristik, Sachbuch und Übersetzung nominiert. Die Shortlist birgt manche Überraschung.
Friedrich Glauser gehörte zum engsten Kreis der Dadaisten, ohne einer zu sein. Das Museum Strauhof in Zürich zeichnet Fluchtlinien seines Lebens zwischen Drogen, Schreiben und Psychiatrie.
Frühe Gebrauchsgrafik und Ölmalerei der späteren Jahre von Adolph Menzel stehen im Mittelpunkt der faszinierend geschriebenen Studie von Werner Busch.
In seinen neuen Erzählungen geht Hartmut Lange dem Moment nach, da sich im Leben seiner Figuren eine kleine, aber unerklärliche Verschiebung vollzieht.
Als sich 1989 die europäische Welt revolutionierte, war der junge Slowene Aleš Debeljak an intellektueller Front vorne mit dabei. In seinem Denken verbanden sich Utopie und Skepsis.
Der Fuchs hat seinen Tod überlistet: Festgeklebt sitzt er auf dem Apfelbaum, Jahr für Jahr, während der Fuchs altert – bis er schliesslich einsieht, dass das Leben den Tod braucht.
Hans-Ulrich Wehler war schul- und stilbildend in der deutschen Historiografie der jüngeren Zeit. Sein Schüler Paul Nolte hat den Begründer der «Bielefelder Schule» nun biografisch gewürdigt.
Istanbul ist die heimliche Heldin von Orhan Pamuks Schaffen. Sein neuer Roman entfaltet ein mehrere Dekaden überspannendes Stadtpanorama und beleuchtet erstmals die Welt der Unterprivilegierten.
Der zur «Frankfurter Schule» zählende Philosoph Axel Honneth hat den Versuch gewagt, die «Idee des Sozialismus» – das Konzept einer sozialen Freiheit – wiederzubeleben.
Heftige Polemiken, anregende Ausstellungen und frisierte Statistiken: Das 43. Internationale Comicfestival in Angoulême wurde seinem Ruf als Mekka der Comics gerecht.
In seinem Debütroman entwickelt Juan S. Guse eine kunstvoll zwischen Realismus und Zukunftsentwurf changierende Szenerie.
«Heisei» heisst in Japan die Zeit der grossen Erschöpfung nach dem Platzen der Wirtschaftsblase seit Ende der achtziger Jahre. Sie hat eine eigentümlich extreme Literatur hervorgebracht.
Sinaida Hippius war eine der begabtesten und faszinierendsten Dichterinnen des russischen Symbolismus. Als die Revolution über Petersburg hereinbrach, war das für sie ein Weltuntergang.
Siebzigjährig ist die Protagonistin von Ana Langs Roman. Doch noch immer lodert in der einstigen Schauspielerin das Verlangen nach Leben und Liebe.
László Garaczi ist bekannt für schräge Romane und Erzählungen. Dem ungarischen Wortkünstler ist mit «MetaXa» – einmal mehr – ein literarisches Glanzstück gelungen.
F. Scott Fitzgeralds Bericht von einer Autofahrt nach Alabama gehört nicht zu den Glanzstücken im OEuvre des «Gatsby»-Autors. Er vermittelt aber doch zeitgeschichtliche und biografische Eindrücke….
Dem Lega-Bürgermeister der drittgrössten Stadt des Veneto passt die beliebte «Fiera delle Parole» nicht. Jetzt hat er den Vorzeige-Intellektuellen Vittorio Sgarbi als Programmgestalter angestellt.
Der australische Historiker Nicholas Stargardt hat ein bemerkenswertes Buch über die Mentalität der Deutschen geschrieben, die auch dann nicht aufgaben, als der Zweite Weltkrieg bereits verloren war.
Trüffelsuche braucht keine unschuldige Aktivität zu sein. Im packenden Roman des Spaniers Javier Sebastián gräbt man nicht nur nach den wertvollen Knollen, sondern auch nach verscharrter Historie.
Auf zwölf Bände war Peter Kurzecks Erinnerungsepos «Das alte Jahrhundert» angelegt. Bei seinem Tod 2013 waren erst fünf Bände erschienen. Aus dem Nachlass kommt nun ein weiterer Band heraus….
Der Ethnologe Hans Peter Duerr sammelt in seinem neuesten Buch Beschreibungen von Nahtoderfahrungen, spendet aber keinen Trost.
Es gibt wenige deutsch-jüdische Schriftsteller, die in Südamerika gewirkt haben. Neben Stefan Zweig, den er noch kannte, war einer von ihnen der 1923 in Fürth geborene Robert Schopflocher.
Daniel de Roulet bei den Hottinger Literaturgesprächen.