Niq Mhlongo übt Kritik an Südafrikas Elite: Der Ruf der Eule
Ein skrupelloser Geschäftemacher wird von Geistern verfolgt: Niq Mhlongos Roman «Way Back Home» bewegt sich im Graubereich zwischen dem modernen Südafrika und seinen magischen Traditionen.
Ein skrupelloser Geschäftemacher wird von Geistern verfolgt: Niq Mhlongos Roman «Way Back Home» bewegt sich im Graubereich zwischen dem modernen Südafrika und seinen magischen Traditionen.
«Tod eines glücklichen Menschen» blickt zurück in die bleierne Zeit der Brigate Rosse. Obwohl Staatsanwalt Colnaghi, Mailänder, einen Mord aufklären soll, sprengt das Buch die Grenzen des Krimis.
Ulrich Raulff, Kulturhistoriker und Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, hat ein abschiedlich gestimmtes Buch geschrieben über die Rolle des Pferdes in der Geschichte der Menschen.
Armut, der Schock früher Kriegserfahrungen, politische Pressionen: Michail Bulgakow hat sein Schaffen widrigen Umständen abgerungen, in die nun seine Tagebücher und Briefe Einblick geben.
In seinem Mutter-Buch zeichnet Stephan Wackwitz das Porträt einer Frauen-Generation, deren Aufbrüche in der Enge der fünfziger Jahre versandeten.
Das essayistische Werk von Karl-Markus Gauss ist in seiner Gesamtheit einer tastenden, wägenden, zweifelnden Suchbewegung verpflichtet. Davon zeugt auch sein neues Journal, «Der Alltag der Welt».
Noch einmal muss Kommissär Hunkeler aus dem Ruhestand zurück in den Dienst und den überforderten Mord-Ermittlern aushelfen.
Einen religiösen Faschismus in der islamischen Welt diagnostizierte Navid Kermani bei der Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Illusionslos und kämpferisch zugleich war seine bewegende Dankesrede.
Exquisit illuminiert war der Pavillon, in dem sich Indonesien an der Frankfurter Buchmesse präsentierte. Im begleitenden Veranstaltungsprogramm kamen auch die dunklen Seiten des Ehrengastlandes zur Sprache.
Der Islamwissenschafter und Schriftsteller Navid Kermani erhält für sein Werk und Engagement den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der Politikwissenschafter Claus Leggewie würdigt Kermani.
Über hundertfünfzig Texte von dreiundzwanzig Erzählstimmen fügt Zsuzsanna Gahse in ihrem neuen Prosaband zu einem bewegten poetischen Teppich zusammen.
Nicht nur als protestantischer Theologe und Kulturphilosoph hatte Ernst Troeltsch etwas zu sagen, sondern auch als politischer Kommentator der jungen Weimarer Republik.
Das deutsche Aussenministerium unterhält an der Frankfurter Buchmesse eine der interessantesten Diskussions-Plattformen. Und der Zürcher Verlag Kein & Aber hat ein Zelt aufgestellt.
Mit «Corto Maltese» erneuerte Hugo Pratt den Abenteuer-Comic und die Comic-Erzählformen. Er fand Anerkennung weit über die Comic-Welt hinaus als einer der begnadetsten Fabulierer und Zeichner.
Freude bei den Fans der «Millennium»-Trilogie von Stieg Larsson: Erst Ende August kam der von David Lagercrantz geschriebene vierte Band «Verschwörung» in die Buchläden, jetzt kündigte der Autor zwei weitere Folgebände an.
Aus Trauer über den Tod ihres Vaters begann Helen Macdonald einen Habicht zu zähmen. Ihr Bericht über diese Erfahrung geriet zum literarischen Triumph.
Meral Kureyshi erzählt in ihrem Debütroman «Elefanten im Garten» berührend und zugleich leichtfüssig von der Migrationserfahrung eines Mädchens aus Kosovo.
In dreissig Sprachen ist sein Buch «Bloodlands» übersetzt worden. Nun legt der in Yale lehrende Historiker Timothy Snyder eine weitere Studie zum Holocaust vor. Sie überzeugt nur in Teilen….
Vorarlbergs bäuerliche Holzarchitektur als Ausdruck eines eigenständigen Kulturraums stellt eine Alternative zur heute gängigen Architektur des Personen- und Objektkults dar.
Österreichs «Anschluss» an Nazideutschland setzte Friedrich Torberg unter Schock. Er schrieb darüber einen schnellen, minderwertigen und einen langsamen, hochwertigen Roman. Beide liegen wieder vor….
Für seine Nacherzählung eines versuchen Attentats auf Reggae-Sänger Bob Marley, «A Brief History Of Seven Killings», hat Marlon James als erster jamaikanischer Schriftsteller den renommierten Man Booker Prize gewonnen.
Lydia Haustein hat ein neues Buch über zeitgenössische Kunst in China geschrieben. Sie stellt damit indirekt grundsätzliche Fragen über Kunstgeschichtsschreibung heute.
Das Münchner Literaturhaus zeigt eine Ausstellung zu Leben und Werk Erich Kästners. Zu entdecken sind auch die unbekannteren Seiten von Kästners Lebenswerk.
Fischen im Trüben, Unterstellung und Erpressung, Suggestion und freche Lüge – das lernt, wer für «Domani» schreiben will. Die Zeitung hat Umberto Eco für seinen neuen Roman erfunden. Tatsächlich?…
Der Autor Frank Witzel erhält den Deutschen Buchpreis 2015 für den Roman «Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969».