Die Kunst lehrt, was leben heisst: Manfred Lütz sucht nach dem Sinn des Daseins und findet ihn in Rom
Hat das Leben einen Sinn? Man scheut sich fast, die Frage zu stellen. Der Psychiater und Theologe Manfred Lütz tut es trotzdem….
Hat das Leben einen Sinn? Man scheut sich fast, die Frage zu stellen. Der Psychiater und Theologe Manfred Lütz tut es trotzdem….
Der französische Schriftsteller zeigt in seinem Roman «Treibgut» das Paris der 1930er Jahre von seiner abgründigen Seite.
Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich sieben Nächte lang, sprechen über DDR-Klischees, ziehen nach 35 Jahren Wiedervereinigung Bilanz und schreiben ein Buch, das versöhnt.
Sergei Lebedews Gespenstergeschichten sind von beklemmender Aktualität. Aus den Archiven des Schreckens schöpft der russische Schriftsteller den Stoff für seine Literatur.
Elizabeth Strout hat mit dem Roman «Am Meer» eine Corona-Idylle gezeichnet, in der die Dämonen der Vergangenheit umso vehementer zurückkehren.
Dieses Buch sei jenen empfohlen, die derzeit den Begriff «Genozid» leicht auf der Zunge tragen. Die Autorin Ronya Othmann beschreibt in «Vierundsiebzig», was die Auslöschung eines Volkes wirklich heisst. Indem sie mit Überlebenden spricht….
Die Germanisten sind sich uneins, Lukas Bärfuss funkt dazwischen – und ein «Gralshüter» verschliesst Texte im Tresor. Bericht aus einem Gotthelf-Land in Aufregung.
Der spanische Regisseur veröffentlicht einen Erzählband. Seine Art zu schreiben ist das Gegenteil seiner flirrenden, lustvoll inszenierten Filme: hölzern, prätentiös und langweilig.
Heimliche Dramen, verborgene Katastrophen: Im Romandebüt der niederländischen Autorin Fien Veldman wächst der schlechtbezahlten Startup-Angestellten nicht die Arbeit über den Kopf, sondern die Einsamkeit.
Seit 28 Jahren verteidigt die Rechtsanwältin Christina Clemm vor Gericht Opfer von häuslicher Gewalt. In ihrem Buch «Gegen Frauenhass» erklärt sie, woher diese Gewalt kommt.
Ist Theodor W. Adorno der Philosoph der kompromisslosen Negativität? Nein, sagt Peter E….
Frühling in Leipzig bedeutet: Buchmesse. In diesem Jahr versuchten Pro-Palästina-Aktivisten immer wieder, das Publikum zu instrumentalisieren. Auch Kanzler Scholz und Bundespräsident Steinmeier hatten Mühe, dagegen anzukommen….
Winterferien werden für Karo und Risto zur Entscheidungsschlacht. Terhi Kokkonen inszeniert kompromisslos das Kammerspiel einer gescheiterten Ehe.
«Das Blütenstaubzimmer» von Zoë Jenny wurde eine halbe Million Mal verkauft. Das Buch habe sie befreit, seine Begleiterscheinungen dagegen hätten sie fast gebrochen. Geschichten aus dem Wienerwald….
Er war überzeugt, dass Friede nur möglich sei, wenn Nazideutschland ganz besiegt sei: Die Journalistin Franziska Augstein hat Winston Churchill eine hervorragende Biografie gewidmet.
Papst Franziskus veröffentlicht seine Autobiografie. Ein Vermächtnis? Kaum
In «Der Ernst des Lebens» beobachtet der Held die Menschen bei ihrem Streben nach Glück – und bedauert sie. Dafür brilliert er durch Schilderungen deutscher Mittelständler und des linken Milieus.
Juni 1940: Die deutsche Wehrmacht hat Frankreich besiegt. In Marseille stellt sich Varian Fry der deutschen Gefahr entgegen. Er hilft jüdischen Intellektuellen, aus Europa auszureisen….
Doppelmoral, Scheinheiligkeit, Heuchelei: Paul Lendvai benennt die Schwächen, welche die westlichen Länder jahrzehntelang von einer realistischen Russland-Politik abhielten.
Percival Everett erzählt Mark Twains berühmte Abenteuergeschichte «Huckleberry Finn» neu – aus der Sicht des Sklaven Jim. Entstanden ist ein grossartiger und subversiver Roman.
Wie sehr Franz Kafka ein Fremdkörper in seiner Familie war, zeigt sich nirgends deutlicher als in den Fotografien. Meist fehlt er, wenn Eltern und Kinder sich vor dem Fotografen aufstellen.
Der aus Kolumbien stammende Erfinder des magischen Realismus hat einen unvollendeten Roman hinterlassen, von dem man gerüchteweise wusste. Nun haben die Söhne die Veröffentlichung dieser Preziose eines Alterswerks veranlasst.
Was man kann und was man soll: Daniel Kehlmann und Omri Boehm haben zwei Tage lang über Immanuel Kant diskutiert. Ein Dialog über die Konsequenz des Denkens und die Schwierigkeit des Handelns.
Albrecht Selges neuer Roman ist über manche Strecken eine wunderbare Komödie. Dann wieder macht der Autor heiligen Ernst. Vor allem aber ist «Silence» ein Fest der Stille….
Didier Eribon ist ein Liebling der französischen Intellektuellen. In seinen Büchern versucht er zu erklären, wie aus linken Arbeitern stramme Le-Pen-Wähler geworden sind. In seinem neuen Buch, «Eine Arbeiterin», nimmt er die eigene Mutter als Beispiel – und scheitert….