Gustave Flaubert war ein Kind seiner Zeit, aber keiner hat das bourgeoise 19. Jahrhundert gnadenloser seziert
Der grosse französische Romancier brachte den Realismus zur Vollendung. Hinter der Oberfläche machte er den Abgrund sichtbar.
Der grosse französische Romancier brachte den Realismus zur Vollendung. Hinter der Oberfläche machte er den Abgrund sichtbar.
Wie entsteht Erkenntnis? Wohin führt jugendliche Neugier? Vom Umbruch der Zeiten und von der Revolution des Wissens handelt Olli Jalonens bestechender historischer Roman «Die Himmelskugel»….
Nicht weniger als eine Mythologie für das 21. Jahrhundert will die deutsch-amerikanische Autorin mit ihrem Erstling schaffen. Die Latte hängt hoch: Wie geht sie das Experiment an?…
Ein Rückblick auf die Geschichte des Frauenstimmrechts im Landesmuseum, eine Händel-Oper an digitalen Festspielen und Corona-Passionsspiele am Schauspielhaus: Es gibt wieder einiges zu entdecken.
In einer weit ausgreifenden Geschichte erkundet der Medienwissenschafter Hektor Haarkötter die urmenschliche Praxis des Notierens und zeigt, wie sich Schreiben und Denken in ihr verschränken.
Die letzte verbliebene Volkspartei in Deutschland fügte sich, so zeigt Robin Alexander in seinem Buch «Machtverfall», am Ende stets in einen Pakt: Für den Besitz der Regierungsmacht akzeptierte die Union Merkels Regierungspraxis, Positionen der politischen Linken zu übernehmen und eigene …
Um die Erderwärmung zu begrenzen, müssten noch viele technische Lösungen entwickelt und vermarktet werden, schreibt der Software-Mogul in seinem Buch zum Klimawandel.
Peter Hamm zählte zu den glänzendsten Essayisten Deutschlands. In seinen Texten ergriff er beherzt Partei.
Der Vielvölkerstaat Bosnien mit seinem tragischen Schicksal war immer wieder ein bedeutender Echoraum europäischer Literatur. Die junge Lana Bastašić reiht sich mit einem aussergewöhnliches Debüt zwanglos unter die Grossen ein.
Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur verliert ihre vielleicht bedeutendste weibliche Stimme.
Corona hat die EU in eine neue Krise gestürzt. Doch der Historiker Luuk van Middelaar glaubt, dass die Europäer daraus wichtige Lektionen für die nächsten Jahrzehnte lernen können.
Was aus dem Dunkel der Nacht alles entstehen kann, warum sich Beethoven über sein Gedenkjahr gefreut hätte und wie Hände Geschichte schreiben: die Kultur-Events der Woche.
Eine Biografie geht dem Leben des Zauberstars nach. Seine Karriere war speziell – und steht doch für den Weg, den nach 1945 viele Mitläufer des NS-Regimes gingen.
Der Psychoanalytiker Peter Widmer sinniert über die Aggressionen, die in allen Menschen stecken. Mitunter liefert er eine neue Deutung des Mörders von Rupperswil: Das Normale ist das eigentlich Verrückte.
Über Literatur, Politik und Metaphysik: Adam Zagajewskis hohe Schule des Essays zeigt den Ernst und die Heiterkeit der Kunst.
In einem Spital behandelt zu werden, war lange Zeit ziemlich gefährlich. Ronald D. Gerste erzählt in seinem jüngsten Buch, wie Antisepsis und Anästhesie die Bedingungen für Ärzte und Patienten veränderten….
Der neue Roman des französischen Schriftstellers ist ein grosses Epos über das Sterben und Töten. Und eine Liebeserklärung an die Menschen.
Es rollt eine Säuberungswelle. Was an der Vergangenheit stört, soll verschwinden oder umgedeutet werden. Der Historiker Dan Diner zeigt jedoch, warum Geschichte kein Gerichtshof ist….
Das Kunstmuseum Winterthur zeigt, was Picasso und Ensor verbindet, Martina Clavadetscher liest aus ihrem neuen Roman, und Zürcher Kulturschaffende fragen, wie man sich mit der eigenen Endlichkeit vertraut machen könnte.
Von der Karibik bis nach Kairo: Die Zürcher Kaufleute Kitt waren ab dem 16. Jahrhundert an etlichen Orten aktiv. Die Publizistin Ina Boesch geht den Spuren ihrer Vorfahren nach und schreibt eine Familiengeschichte der besonderen Art….
Das Triviale hat kein Ende, und es belauert uns, wohin wir uns wenden. Es ist darum Zeit, dass sich jemand dessen Ikonen mit Witz und Eleganz annimmt.
Wie aus dem Kreis der Familie ein Teufelskreis werden kann, erzählt die Schweizer Schriftstellerin Silvia Tschui in ihrem neuen Roman.
Neue Erzählungen sowie ein endlich neu und ganz übersetzter Roman des japanischen Bestsellerautors Haruki Murakami gewähren Blicke durch ein magisch-realistisches Kaleidoskop. Es entsteht ein bilderreicher Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.
So, wie sich die Öffentlichkeit heute präsentiert, ist sie nicht in der Lage, komplexe Probleme zu lösen. Bernd Stegemann beschreibt die Mängel unserer Kommunikationskultur in einem anregenden Buch.
Die Basler Schriftstellerin hat ein grosses stilles Erzählwerk geschaffen. Heimisch werden aber konnte sie nicht in ihrem Leben.