VORWORTE: Alice in Hiroshima
Nicht jede junge Frau, die in ein Loch stürzt, kommt im Wunderland an. Oder vielleicht doch? In Hiroko Oyamadas so behexendem wie leise bedrohlichem Roman „Das Loch“ gilt das zumindest für die Leserinnen….
Nicht jede junge Frau, die in ein Loch stürzt, kommt im Wunderland an. Oder vielleicht doch? In Hiroko Oyamadas so behexendem wie leise bedrohlichem Roman „Das Loch“ gilt das zumindest für die Leserinnen….
Die SZ bekommt von Wolfgang Kraushaar das perfekte Rüstzeug für eine Diskussion über den Nahostkonflikt. Die FAZ schöpft Hoffnung mit Moussa Abadis Roman „Die Königin und der Kalligraph“ über Damaskus im frühen 20. Jahrhundert….
Sasa Stanisic schenkt uns in einem virtuos komponierten Spiel zehn Minuten einer möglichen Zukunft, Yan Lianke erkundet in einer schonungslosen Parabel die chinesische Wirklichkeit, Alhierd Bacharevic wirft mit Punk und Poesie einen dystopischen Blick auf Europa, und Ron Leshem klärt …
Der Dlf hebt mit Hilary Leichters Roman „Luftschlösser“ die Gesetze von Zeit und Raum auf. Die FR freut sich über die geschliffenen Sätze in Valerie Fritschs Roman „Zitronen“. Die NZZ erkennt in dieser Erzählung über das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom eine faszinierende Idee, …
Die FAS schöpft mit Steffen Mau Hoffnung auf ein Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland. Die FAZ unternimmt mit Philip Manow eine Bestandsaufnahme der liberalen Demokratie. Von Andreas Bernard lässt sie sich beim Flippern trösten….
Die FAZ flaniert mit Renate Müller-Buck und Nietzsche durch Venedig und lässt sich von Aaron Gebler die Bedeutung von Losverfahren im antiken Athen erklären. Die taz feiert eine Party mit den Protagonistinnen und Protagonisten der Hamburger Schule. Der …
Die FAZ zieht den Hut vor Alhierd Bacharevičs großem politischen Roman „Europas Hunde“. Dass Sprache weit über Worte hinausgeht, lernt der Dlf mit Caro Van Thuynes Roman „Birkenschwester“. Der liest auch in Alexander Kambers „Nachtblaue Blumen“ vom Leid einer Tänzerin …
Dlf Kultur feiert den Erzählband „Europas Hunde“ des belarussischen Autors Alhierd Bacharevic als Sieg der Fantasie über die düstere europäische Realität. Außerdem freut er sich über zwei prächtige Bände des „Kafkalogen“ Hartmut Binder. Die FAZ wohnt mit Maria Jose Ferradas …
Die FAZ trifft in Anka Muhlsteins Biografie einen geselligen Camille Pissarro, der als Mittler innerhalb der Impressionisten-Gruppe wirkte. Außerdem schwelgt sie in Lawrence Ferlinghettis Reisejournalen. Die NZZ springt im neuen Roman von Sasa Stanisic fröhlich zwischen den Realitätsebenen….
Die Kritiker sind noch erschöpft vom Kafka-Marathon der letzten Tage – was sie gelesen haben, hat ihnen allerdings sehr gut gefallen. Die FAZ stellt neue Krimis vor: In John Brownlows rasantem Actionthriller „Seventeen“ geht es um einen Auftragsmörder, der …
Die FAZ begibt sich mit Kurzgeschichten von Stephen King in ein Horrorkabinett und schippert mit Andreas Stichmann den Rhein entlang. Die FAS staunt, wie aktuell Rivka Galchen von der Hexenverfolgung zu erzählen vermag. Die FR liest gleichermaßen glühende und robuste …
Die FAZ unternimmt mit Oliver Schlaudt eine müllphilosophische Reise durch Deutschland. Die FR lässt sich von Sasa Stanisics flunkernden Figuren zum Nachdenken über ein anderes Leben inspirieren. Die SZ empfiehlt Kinder-Sachbücher, aber nicht Richard David Precht….
Die meisten Zeitungen feiern heute Fronleichnam. da muss man dankbar sein für eine handvoll Radiokritiken. Und die stellen durchaus interessante Bücher vor: „Zeit der Finsternis“, Shashi Tharoors Abrechnung mit dem britischen Empire in Indien zum Beispiel….
Die FAZ reibt sich die Hände über Sasa Stanisic‘ neuen Erzählungsband mit dem schwer zu merkenden Titel: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“. Anthony Passerons Roman „Die Schlafenden“ …
Die taz schwelgt in den Lustszenen in Goliarda Sapienzas neu übersetztem Frauenroman aus dem Jahr 1979. Die FR verschlingt die Essays von Diedrich Diederichsen, die sich der Komplexität der Gegenwart stellen. Die Welt fühlt sich wohl in Elmore Leonards …
SZ und Dlf erfahren von Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, woran die amerikanische Demokratie krankt. Die FAZ hat großen Spaß mit Danilo Pockrandts fantastischem Tierbestimmungsbuch „Das Lepomu und andere Wunderwesen“. In Tobias Elsässers Jugend-Thriller „Mute“ verfolgt sie gespannt das …
Mit anregenden Büchern driften die Rezensenten ins Wochenende: Die SZ nimmt dabei Katja Eichingers „Das große Blau“ mit, einen literarischen Streifzug an die Côte d’Azur. Die FAZ lernt inzwischen von Walter Schübler, wie man zwischen den Kriegen aß – …
SZ, NZZ und Welt gratulieren Rainald Goetz mit Kritiken zu dessen Bänden „wrong“ und „Lapidarium“ zum Siebzigsten: Eine „harmlose Waldfee der deutschen Literatur“ wird Goetz nimmer mehr, erkennt die NZZ. Die FAZ lässt sich von Ruth Hoffmann erklären, …
Die FAZ liest bei Ann-Helén Laestadius von den Traumata der Samen. Die FR sucht in wuchtigen Gedichten von Carl-Christian Elze nach einem Funken Hoffnung in diesem „dreckloch von welt“. Auch der Dlf spürt in Max Czolleks …
Oft wird Ling Ma auf ihren Migrationshintergrund angesprochen, und diese „Bürde der Repräsentation“ trägt die chinesisch-amerikanische Autorin eher unwillig. Nach ihrem Debütroman, der schon 2018 ein sinistres Pandemie-Szenario entwarf, legt Ma nun eine Erzählsammlung vor. Auch die Frage der Herkunft …
Die FAZ feiert mit Veronika Peters Roman „Nackt war ich am schönsten“ die Rückkehr der „Dada-Baroness“ Elsa von Freytag-Loringhoven. Mit Zdena Salivarová verbringt sie einen Sommer im Prag der Fünfziger Jahre. Die SZ sieht in Enis Macis und Mazlum Nergiz‘ …
Die NZZ begegnet in T.C. Boyles meisterhaften Kurzgeschichten Klapperschlangen und selbstfahrenden Autos….
Uri Jitzchak Katz‘ Roman „Aus dem Nichts kommt die Flut“ kann es mit „Ulysses“ und anderen modernistischen Großtaten aufnehmen, staunt die SZ. Im Band „Der nächste Redner ist eine Dame“, mit Beiträgen von Juli Zeh und Terézia Mora, verfolgt …
Die Welt rät dringend zur Lektüre von Ron Leshems „Feuer“, das nicht nur eine Chronik des 7. Oktobers, sondern auch Aufklärung über russische und iranische Masterminds hinter den Anschlägen bietet. Die NZZ blickt in Kurzgeschichten von Jumpa Lahiri auf …
Dlf Kultur lässt sich von Rene Schickele eine Geschichte aus Paris erzählen. Die Zeit empfiehlt Rivka Galchens historischen Roman „Jeder weiß, dass deine Mutter eine Hexe ist“ über Katharina Kepler. Die SZ fragt sich mit W….