BÜCHERSCHAU DES TAGES: Religion und Geheimdienste
Die FR fragt sich beim Lesen von Dan Morains Kamala-Harris-Biografie, ob sich die Politikerin wird gegen die Welt stellen können, die sie groß gemacht hat. Außerdem lernt sie von T.C….
Die FR fragt sich beim Lesen von Dan Morains Kamala-Harris-Biografie, ob sich die Politikerin wird gegen die Welt stellen können, die sie groß gemacht hat. Außerdem lernt sie von T.C….
Der Scharlatan verträgt keine Kritik und macht den Leuten trotzdem Hoffnung. Und es gibt ihn schon seit Hunderten von Jahren, lernt die FAZ aus Grete De Francescos wieder entdeckter Studie „Die Macht des Charlatans. Die NZZ begibt sich mit …
Die FR glaubt an die menschenverbessernde Kraft von Tarjei Vesaas Roman „Die Vögel“ und fordert: Alle sollen es lesen! Die SZ staunt über den „Drive“ von Voltaires unterhaltsamer Bibelkritik. Allen an Religion interessierten Lesern empfiehlt die FAZ Hans Joas’ …
Weniger als Roman denn als Sammlung von Prosagedichten liest die FAZ James Noëls „Was für ein Wunder“ über das Erdbeben in Haiti. Lob auch für Alexander Osangs „Fast hell“, eine Art Doppelporträt des Autors und seiner aus dem Osten in …
Die NZZ taucht tief ein in das Werk der großen russischen Dichterin Marina Zwetajewa. Die FAZ liest fasziniert Klaus Manns – am Ende abgelehntes – Drehbuch zu einer Episode von Roberto Rosselinis Film „Paisà“. Die FR erschrickt vor den Veränderungen …
Die FAZ stählt ihre Muskel mit und Henk Schiffmachers kiloschwerem Prachtband „Tattoo“. In ihren Augen etabliert Kaska Bryla zudem mit ihrem Roman „Roter Affe“ das Genre des manischen Realismus. Der DlfKultur bewundert, wie feinsinnig und brutal zugleich die dänische Autorin …
Der DlfKultur lernt von Adam Kucharski das „Gesetz der Ansteckung“ kennen, das mit seinen Superspreadern nicht nur bei Epidemien, sondern auch in Medien und Finanzwelt greift. Mit Begeisterung hat er auch Thomas Reverdys Roman „Ein englischer Winter“ gelesen, der von …
Die SZ feiert die dänische Autorin Tove Ditlevsen, die mit bewundernswerter Präzision von ihrer Kindheit in Kopenhagen erzählt. Die NZZ sieht mit Roberto Bolanos Erzählungen „Cowboygräber“ den Triumph der Poesie aufziehen. Die taz setzt mit Michael J….
Die NZZ ergattert einen der 1000 signierten Julian-Schnabel-Prachtbände und dreht sich mit Peter Fabjan zaghaft zum Halbbruder Thomas Bernhard hin. Die FAZ reist mit Beat Bächi zu den Götterfleisch-Pilzen nach Mexiko. Die taz denkt mit Bregje Hofstede …
Die Zeit lernt vom Mathematiker Philip Ording „99 Variationen eines Beweises“, sogar ein Origami-Beweis ist darunter. Charmant, findet sie. Die FR lauscht dem kosmologischen Sound in den Gedichten der bulgarisch-deutschen Lyrikerin Dana Ranga….
Die FAZ sticht mit Joseph Conrads „Narcissus“ in See und erlebt ganz großes „Männergefühlskino“. Mit den beiden Wiener Architekturforschern Gerhard Steixner und Maria Welzig fordert sie: Grüne Terrassen für alle! Die SZ begibt sich mit Josef Winkler auf …
Die taz freut sich über die Wiederentdeckung der neusachlichen Fotografin Aenne Biermann. Der Dlf lässt sich von Jutta Allmendinger erklären, wie Frauen nicht die Verliererinnen der Pandemie-Politik werden. Die FR streift mit Robert Moore über matschige Appalachen-Pfade und andere Wege …
Die Frage, wie man oder frau „selbanders“ sein kann und welche Freiheit die Sprache hervortreiben kann, durchströmt ihr gesamtes Schaffen: zum Tode von Barbara Köhler, der großen Dichterin und Künstlerin. Ein Nachruf
Laurent Binet stellt mit Witz, Verve und Ironie die Weltgeschichte auf den Kopf, indem er die Inkas Europa erobern lässt. Elif Shafak schickt eine dicke Frau und einen kleinen Mann satt, farbig und voller Metaphern auf den Basar …
Im Roman „Das Sägewerk“ eines anonymen Franzosen liest sie von der Schwere der Arbeit und der Lust daran. Mit Interesse liest sich auch Eckard Michels‘ Geschichte der „Fremdenlegion“. Der Dlf segelt mit Joseph Conrads und dem „Niemand von der …
Die FAZ bewundert das ungewöhnliche Gespann Neffe und Tante, von dem Eva Roman in ihrem Coming-of-Age-Roman „Pax“ erzählt. Die FR begibt sich mit Adrian McKintys Detective Inspector Sean Duffy ins Belfast von 1992. Die SZ entdeckt die Gedichte Semra …
Frank Gaudlitz gelingen seine herausragende neueren Fotoarbeiten nicht zuletzt deshalb, weil er den Sprung aus der klassischen Straßen-, Dokumentar- und Porträtfotografie hinein in die Bildende Kunst und Malerei wagt. In diesen Fotos erkennt man weniger die lebendige Erinnerung an August …
Die FAZ lauscht mit Alex Ross dem Wagner im Jazz. Der Dlf lernt bei Jedediah Purdy „Politik im Anthropozän“ verstehen und Wege aus der Spaltung der amerikanischen Gesellschaft kennen. Die SZ ermittelt mit Nanni Balestrini im Todesfall des Verlegers Giangiacomo …
Die SZ amüsiert sich mit Deborah Levys munter durch die Zeit springendem Roman „Der Mann, der alles sah“, in dem Abbey Road, die Stasi, der Brexit ihre Rolle spielen. Die Welt lernt ein nahezu unbekanntes Berlin kennen mit …
Die NZZ blickt mit Alfons Kaiser hinter die Zopffassade von Karl Lagerfeld. In der FAZ bewundert Herfried Münkler Aleida Assmans Mut, sich des Themas nationaler Identität anzunehmen, ohne sich in der Vergangenheit zu verheddern. Der Dlf blickt zurück auf 50 …
Die taz verleiht dem Musikkritiker und Ruhrpottchronisten Wolfgang Welt den Peter-Weiss-Preis des Herzens. Die FAZ bewundert mit Lea Singer und Alexa Hennig von Lange emanzipierte Herrscherinnen. Der DlfKultur lässt sich von Stefano Massinis „Buch der fehlenden Wörter“ zum lexikalischen Suchen …
Der DlfKultur begibt sich mit der niederländischen Widerstandskämpferin Henriette Roosenburg auf eine gespenstische Odyssee durch Sachsen im Frühjahr 1945. Äußerst tragfähig findet SZ, was Cas Mudde in seinem Studie „Rechtsaußen“ über politischen Extremismus zusammenträgt. Mit Begeisterung liest der Dlf …
Die FAZ erntet mit der Lyrikerin Kathrin Schmidt schon „Sommerschaum“ und demontiert mit Marcel Beyer und diebischer Freude die Kunstszene. Die FR erfährt bei Lois Hechenblaikner in Ischgl, was passiert, wenn man Tourismus mit dem Penis denkt. Die taz …
Die FR leidet mit Ruth, die in Emma Flints „In der Hitze eines Sommers“ in New York 1975 beschuldigt wird, ihre Kinder ermordet zu haben. Dlf Kultur lässt sich mit Mary Beth Kanes Roman „Wenn du mich heute wieder fragen …
Dominique Manotti hält mit ihrem Noir „Marseille.73“ jenen Moment in der französischen Geschichte fest, als sich Ressentiment, Macht und Verbrechen zu einer rechtsextremen Bewegung formierten. Marcello Fois erzählt in seinem Roman „Abschiede“ vom Verschwinden eines Sohnes und dem Sterben …