Hendrik Otremba: Der Gräber
Die Welt ohne uns: In Der Gräber von Hendrik Otremba stirbt die Menschheit im 22. Jahrhundert aus und verlässt die Erde. Nur der Protagonist entscheidet sich zu bleiben….
Die Welt ohne uns: In Der Gräber von Hendrik Otremba stirbt die Menschheit im 22. Jahrhundert aus und verlässt die Erde. Nur der Protagonist entscheidet sich zu bleiben….
68 mal anders: In Mit beiden Händen den Himmel stützen erzählt Lilli Tollkien von der Kindheit eines Mädchens in einer Westberliner Sponti-Männer-WG, die nur selten lustig und frei ist. Bei Lales Geburt stehen die Vorzeichen schlecht….
Sonne ohne Ende prägt den März, dazu gibts schon ein wenig Aprilwetter als kleine Vorschau. Mit der Buchmesse in Leipzig steht auch schon das erste große Literaturevent auf dem Programm. Was sonst noch so los war im März, lest ihr …
Tick, Tick, Tick: In Anti Müller von Yade Yasemin Önder geht es ganz tief in die Gedankenwelt einer Frau, deren biologische Uhr gnadenlos tickt, während das Patriarchat um sie herum nur weiter auftrumpft. Nach einer langen Beziehung ist sie nun …
Globale Bestellung: Tomer Gardi schreibt mit Liefern einen großen Roman über die kleinsten und verletzlichsten Teile unserer Gesellschaft und dem Liefern als Ort der ungeschützten Ausbeutung. Ein Unfall auf einer Kreuzung in Delhi….
Trauer-Tandem: In ihrem Debüt Gelb, auch ein schöner Gedanke erzählt Nefeli Kavouras von einer Mutter-Tochter-Beziehung, die am nahenden Tod des Vaters zu zerbrechen droht. Georg ist in seinem Zimmer….
Das Frühjahr nimmt im Februar fahrt auf, literarisch wie meteorologisch. Finally, noch mehr Winter war auch kaum noch auszuhalten. Was sonst so los war im Februar, lest ihr hier….
Viktorianische Zeitreise: Die viktorianische Chaiselongue von Marghanita Laski ist eine Wiederentdeckung, die mit großen Vorschusslorbeeren antritt. Kafka meets Poor Things?…
Patriarchat transnational: Wir Töchter von Oliwia Hälterlein verfolgt drei Generationen Frauen zwischen Polen und Deutschland, mit der patriarchalen Unterdrückung als kleinstem gemeinsamen Nenner. Drei Frauen einer Familie, drei Generationen, drei vollkommen andere Lebenswelten – ein Gefühl: Wir Töchter von Oliwia …
Heimat und Exil: Oroppa von Safae el Khannoussi ist ein wild wuchernder Roman über die Möglichkeit einer neuen Heimat in der Fremde, hier von nordafrikanischen Menschen in den Niederlanden. Salomé Abergel ist weg….
Brennen für das Leben: In Brennen von Daniel Donskoy geht es um den unbedingten Willen zum Leben und die große Frage, wie dieses Leben aussehen soll. Eine Schauspielschule in London, eine in New York, ein Anwesen in der italienischen Provinz, …
Queere Selbst(er)findung: In R-O-N=O beschreibt I.V. Nuss eine Transition als Neuerfindung des Selbst zwischen Euphorie und Schmerz….
Das Jahr beginnt mit Eis und Schnee, also schlittern wir fröhlich rein. Mit Schlitten und Schneeanzug, aber auch mit neuen Büchern auf der Couch und reichlich Erkältungen im Gepäck. Was sonst noch so los war im Januar, lest ihr hier….
Destruktive Gedanken: In Zerstörungslust analysieren Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey die Nachmoderne und mit ihr die Elemente des demokratischen Faschismus. Buch der Stunde!…
Familiengeschichte: In Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten von Anna Maschik wird es dunkel um eine Familie, in der jeder für sich zu bleiben scheint. Karg geht es zu in Wenn du es heimlich machen …
Nach der Mutter folgt der Bruder: Édouard Louis legt mit Der Absturz in seiner großen Familienerzählung nach. Diesmal steht der früh verstorbene Bruder im Mittelpunkt, über den es am Ende aber doch eher wenig zu sagen gibt….
Imagination der Vergangenheit: Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel von Yulia Marfutova schreibt eine Familiengeschichte aus den Bruchstücken der Erinnerung und zeigt, wie kreativ man einen Roman erzählen kann. Familiengeschichten sind ja immer so eine Sache….
Buchpreis und Horror: Der 2025er Gewinnertitel des Deutsches Buchpreises, Die Holländerinnen von Dorothee Elmiger, ist ein schmaler Band, der es aber mit vielen großen Themen in sich hat. Es ist schon eigenartig, dass sich viele Preise am Ende eines Jahres …
Und wieder ist ein Jahr vergangen, das sich kaum auf irgendeinen Nenner bringen lässt. Wir sagen »Tschüssi 2025!« mit unseren Highlights und ein paar anderen Einblicken in die kleine Pösi-Welt….
Verblendungen hier wie dort: In Die Alarmierten. Was Verschwörungstheorien anrichten beschäftigt sich Michael Butter mit den Folgen, die die große Präsenz von Verschwörungstheorien in den Medien haben – und ruft dabei vor allem zur Differenzierung auf….
Grau, grau, grau – endlich November in Berlin! Das Licht ist weg und wir machen das Beste draus. Mit einigen Büchern und Aktivitäten lässt sich auch der Spätherbst wie immer gut rumkriegen….
Zwischen Frankreich und Island: Berit Glanz geht in ihrem neuen Roman Unter weitem Himmel weit in die Vergangenheit, um der Gegenwart mehr Tiefe zu geben. Ruhig und atmosphärisch….
Dunkel und queer: Die Prozesse von Marius Goldhorn sind eine dunkle Dystopie, die die heutigen politischen Entwicklungen weiterdrehen und mit queerer Selbstfindung mischen. Es kracht in der EU-Hauptstadt Brüssel: Eine Gruppe Aufständischer, die zuvor in Antwerpen eingekreist worden waren, stürmen …
Bindung und Brüche: In Medulla lässt Verena Güntner drei sehr unterschiedliche Beziehungen an einer Schwangerschaft zerbrechen. Für mich bleibt am Ende aber die Frage, was mir das alles sagen will….
Oktober ist Herbst und Buchmesse. Den Herbst kriegen wir alle, die Buchmesse wie schon in den letzten Jahren nur Juliane. Der Bücherherbst bleibt aber trotzdem allgegenwärtig, dazu kommt noch ein besonderes Event….