Sophia Merwald: Sperrgut
Outcasts only: Sophia Merwald gelingt mit Sperrgut ein nicht nur sprachlich famoses Debüt über Außenseiter und die Gewalt der Normalisierung. Das Lusthansa erscheint wie ein vergessener Ort….
Outcasts only: Sophia Merwald gelingt mit Sperrgut ein nicht nur sprachlich famoses Debüt über Außenseiter und die Gewalt der Normalisierung. Das Lusthansa erscheint wie ein vergessener Ort….
Wer bestimmt, wann ein Leben angemessen gelebt wird? Sayaka Muratas Roman Die Ladenhüterin blickt auf eine Supermarktverkäuferin, die bei allem gesellschaftlichen Druck von außen fast vergisst, was sie am glücklichsten macht….
Ein Debüt, das es in sich hat: Mit Gelbe Monster hat Clara Leinemann einen Roman geschrieben, der das Thema toxische Beziehung mal von einer anderen Seite beleuchtet. Charlie muss in die Antiaggressionsgruppe für Frauen, denn in ihrer letzten Beziehung wurde …
Der Juni zeigt schon mal, welche Hitze die Zukunft für uns so bereithält. Literarisch macht sich dagegen der Herbst schon immer mehr bemerkbar. Was sonst noch so los war im Juni, lest ihr hier….
Kunst und Klasse: In Zähe Hunde von Falun Ellie Koos steht ein Klassenaufstieg im Vordergrund, den die Protagonistin kaum verkraften kann. Kraftvoll und widerspenstig….
Nicholas Potter beleuchtet in Die neue autoritäre Linke die Hinwendung zum Autoritären bei einem kleinen, aber extrem lauten und gewaltbereiten Teil der Linken. Der 7….
å oder au: In åben die erda erkundet Liv Thastum das Grenzland zwischen Deutsch und Dänisch und die Bedeutung der Sprache für die Identität. »es beginnt mit einem riss, einer spaltung im stein….
Der Sommer ist im Mai endlich angekommen, genauso wie die ersten Leseexemplare des kommenden Herbst – ist das Jahr etwa schon fast vorbei? Was sonst noch so los war im Mai, lest ihr hier….
Flucht und Identität: In Rausch schreibt Nuran David Calis eine Geschichte postmigrantischer Identität, die ein Theaterprojekt mit ergreifenden Fluchtgeschichten zusammenbringt. Im Angesicht des Rechtsrucks, der an allen Ecken und Enden Deutschlands zu spüren ist, entscheidet sich Ufuk, einen Unterschied zu …
Stadt und Geschichte: In Sanditz schreibt Lukas Rietzschel die Geschichte der DDR im Kleinstadtpanorama neu und führt sie in die bewegte Gegenwart und ihre neuen Krisen. Sanditz ist eine Kleinstadt in der Lausitz, irgendwo im Nirgendwo der ostdeutschen Provinz….
Der April macht seinem Ruf wettertechnisch alle Ehre, zum Ende hin startet er so richtig ins sonnige Frühjahr. Gleichzeitig beginnt das literarische Frühjahr, während aber auch schon die Herbstvorschauen reinflattern. Viel los!…
Die Welt ohne uns: In Der Gräber von Hendrik Otremba stirbt die Menschheit im 22. Jahrhundert aus und verlässt die Erde. Nur der Protagonist entscheidet sich zu bleiben….
68 mal anders: In Mit beiden Händen den Himmel stützen erzählt Lilli Tollkien von der Kindheit eines Mädchens in einer Westberliner Sponti-Männer-WG, die nur selten lustig und frei ist. Bei Lales Geburt stehen die Vorzeichen schlecht….
Sonne ohne Ende prägt den März, dazu gibts schon ein wenig Aprilwetter als kleine Vorschau. Mit der Buchmesse in Leipzig steht auch schon das erste große Literaturevent auf dem Programm. Was sonst noch so los war im März, lest ihr …
Tick, Tick, Tick: In Anti Müller von Yade Yasemin Önder geht es ganz tief in die Gedankenwelt einer Frau, deren biologische Uhr gnadenlos tickt, während das Patriarchat um sie herum nur weiter auftrumpft. Nach einer langen Beziehung ist sie nun …
Globale Bestellung: Tomer Gardi schreibt mit Liefern einen großen Roman über die kleinsten und verletzlichsten Teile unserer Gesellschaft und dem Liefern als Ort der ungeschützten Ausbeutung. Ein Unfall auf einer Kreuzung in Delhi….
Trauer-Tandem: In ihrem Debüt Gelb, auch ein schöner Gedanke erzählt Nefeli Kavouras von einer Mutter-Tochter-Beziehung, die am nahenden Tod des Vaters zu zerbrechen droht. Georg ist in seinem Zimmer….
Das Frühjahr nimmt im Februar fahrt auf, literarisch wie meteorologisch. Finally, noch mehr Winter war auch kaum noch auszuhalten. Was sonst so los war im Februar, lest ihr hier….
Viktorianische Zeitreise: Die viktorianische Chaiselongue von Marghanita Laski ist eine Wiederentdeckung, die mit großen Vorschusslorbeeren antritt. Kafka meets Poor Things?…
Patriarchat transnational: Wir Töchter von Oliwia Hälterlein verfolgt drei Generationen Frauen zwischen Polen und Deutschland, mit der patriarchalen Unterdrückung als kleinstem gemeinsamen Nenner. Drei Frauen einer Familie, drei Generationen, drei vollkommen andere Lebenswelten – ein Gefühl: Wir Töchter von Oliwia …
Heimat und Exil: Oroppa von Safae el Khannoussi ist ein wild wuchernder Roman über die Möglichkeit einer neuen Heimat in der Fremde, hier von nordafrikanischen Menschen in den Niederlanden. Salomé Abergel ist weg….
Brennen für das Leben: In Brennen von Daniel Donskoy geht es um den unbedingten Willen zum Leben und die große Frage, wie dieses Leben aussehen soll. Eine Schauspielschule in London, eine in New York, ein Anwesen in der italienischen Provinz, …
Queere Selbst(er)findung: In R-O-N=O beschreibt I.V. Nuss eine Transition als Neuerfindung des Selbst zwischen Euphorie und Schmerz….
Das Jahr beginnt mit Eis und Schnee, also schlittern wir fröhlich rein. Mit Schlitten und Schneeanzug, aber auch mit neuen Büchern auf der Couch und reichlich Erkältungen im Gepäck. Was sonst noch so los war im Januar, lest ihr hier….
Destruktive Gedanken: In Zerstörungslust analysieren Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey die Nachmoderne und mit ihr die Elemente des demokratischen Faschismus. Buch der Stunde!…