Einige Gedanken zur Form anlässlich der Fünfzeiler von Fabian Schwitter (3)
Von Bertram Reinecke, Leipzig (Mit Bertram Reineckes Essay startet die Ausgabe 4 des L&Poe-Journals. Erwarten Sie mehr in den nächsten Tagen….
Von Bertram Reinecke, Leipzig (Mit Bertram Reineckes Essay startet die Ausgabe 4 des L&Poe-Journals. Erwarten Sie mehr in den nächsten Tagen….
Bernhard Minetti, Ulrich Wildgruber, Peter Fitz – es gibt jene Bernhard-Rezitatoren und -Schauspieler, die kann man kaum übertreffen. Insofern schlenderte ich gestern mit einer gewissen Skepsis ins Berliner Ensemble – nach langer Zeit einmal wieder Theater -, um Nicholas Ofczarek …
Während sich die Weltereignisse nach wie vor überschlagen, hat sich im Kleinen eine Art Frühjahrsmüdigkeit breit gemacht. Ich bin immer noch mit den selben Büchern wie zuletzt beschäftigt und ein nettes Foto zum Herzeigen habe ich auch nicht….
Die Kritiker stürzen sich auf Martin Mosebachs neuen Roman „Die Richtige“, der das Verhältnis zwischen Künstler und Modell in den Blick nimmt: „Böse aber realistisch“, urteilt die FR, ein geradezu meisterhaftes Porträt des Kunstbetriebs bejubelt die NZZ. Die FAZ …
Manchmal passiert es einfach. Man beginnt ein Buch voller Vorfreude, will in den Text eintauchen – und merkt nach ein paar Seiten, dass da etwas nicht stimmt….
„Der Mann, der vom Himmel fiel“ von Walter Tevis soll ein Science-Fiction-Klassiker sein. Ich habe das Buch aus dem kostenlosen Angebot von Audible, und was soll ich sagen, es überzeugt nicht wirklich. Es handelt sich um eine dieser zahlreichen Parabeln, …
„Wackelkontakt“ Wolf Haas‘ meisterhafte Mise en abyme „Ist ja irre, die halbe Kunstgeschichte als Puzzle. Wer stellt so was her? Das ist ja echt ein bisschen – ich pack das irgendwie nicht….
Bernhard Maier begibt sich in einem übersichtlich gehaltenen Band auf die Spuren von „Geschichte, Kultur und Sprache“ der KeltenRezension von Jörg Füllgrabe zuBernhard Maier: Die Kelten. Geschichte, Kultur und SpracheNarr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2024
David Röhe und Sina Röpke legen einen stark literaturwissenschaftlich geprägten Band zum Haffmans Verlag vorRezension von Günther Fetzer zuDavid Röhe; Sina Röpke (Hg.): Der Zürcher Haffmans Verlag als verlegerisches GroßprojektJ. B….
Technischer Fortschritt und gesellschaftliche Emanzipation – das sind die Themen von Uwe Timms neu aufgelegtem Roman aus dem Jahr 1984. Im Interview erzählt er von seinem Literaturverständnis und warum er sich so gut mit seinem Verlag versteht.Timm, Uwe…
Als Kind trieb Lioba Albus die Nonnen in der Schule zur Weißglut, später zog sie drei Töchter alleine groß und machte nebenbei Karriere als Kabarettistin. Nach vier Jahrzehnten auf der Bühne zieht es sie in den Ruhestand – um Romane …
Suizid und Shitstorm: In Der Einfluss der Fasane zeigt Antje Rávik Strubel eine erfahrene Journalistin, die durch ein tragisches Ereignis aus der Bahn geworfen wird und mit sich und ihrem Leben hadert. Hella Karl hat alles unter Kontrolle….
Bestellen Sie bei eichendorff21!Welche Bücher deutscher Sprache waren in den letzten 25 Jahren also nun die prägendsten? Gestern ging unsere große Kritikerumfrage dazu zu Ende, Anja Seeliger hat die Beiträge (hier alle zum Stöbern und Nachlesen) ausgewertet….
Ich habe Florentine Anders` Roman „Die Allee“ als Hörbuch gehört, während ich zeitgleich Christoph Heins neuen Roman „Das Narrenschiff“ las. Und die beiden ergänzen sich ganz hervorragend. In beiden geht es um die Entwicklung und Entstehung der DDR nach …
Amalie Ehrengarte Sophie Wilhelmine (Emmy) von Dincklage-Campe (* 13. März 1825* auf Gut Campe, Gemeinde Kluse (Emsland); † 28. Juni 1891 in Berlin), evangelisch-lutherisch, war eine deutsche Romanschriftstellerin….
Das Verhältnis von Künstler und Modell gibt endlos Stoff für Skandalgeschichten. Selten wurde es mit ebenso viel kühler Vernunft und erzählerischer Virtuosität seziert wie im Roman «Die Richtige» von Martin Mosebach.
Die Niederländerin Jente Posthuma erzählt in ihrem Roman «Woran ich lieber nicht denke» vom Unsagbaren nach einem Suizid. Sie macht es auf überraschende und darum umso beklemmendere Weise.
Der Literaturnobelpreisträger Knut Hamsun (1859–1952) war ein glühender Anhänger Hitlers. Nach dem Weltkrieg galt er als toxisch, doch kam es in den neunziger Jahren zu einer Hamsun-Renaissance. Die Samit allerdings haben seine üblen Schmähungen nicht vergessen….