Tagebuchnotizen Freitag, 28. August ’26
Spätsommer = Zwetschgenkuchenzeit. Besonders gut schmeckt natürlich immer das erste Stück, am liebsten mit Sahne und ohne Wespen….
Spätsommer = Zwetschgenkuchenzeit. Besonders gut schmeckt natürlich immer das erste Stück, am liebsten mit Sahne und ohne Wespen….
Auf in eine neue Woche! Was lest/hört/schaut/unternehmt Ihr in den letzten Augusttagen?…
Eben noch größte Hitze und – zack! – sofort Herbst. Es regnet, die Farben vor dem Fenster erinnern eher an die zweite September- als die zweite Augusthälfte und im Lauf des Tages werde ich noch einen Apfelkuchen backen….
Einmal mehr war die enorme Hitze ein konstanter Begleiter durch die Woche, wobei eher die beinahe apokalyptischen Bilder von austrocknenden Flüssen und brennenden Wäldern sowie die hilflosen Reaktionen der politisch Verantwortlichen schwerer auszuhalten waren als die hohen Temperaturen. Um da …
Ein kurzer Blick auf meine Tagebuchaufzeichnungen der letzten Woche zeigt (wenig überraschend): Die Hitze war einmal mehr in diesem Sommer das alles bestimmende Thema. Mehr als 30 Grad im Schlafzimmer, das Büro ein Dampfbad, draußen kaum ein Fleckchen Schatten. Einzig …
Ein Lesemonat mit Licht und Schatten, mit Älterem und Neuem, mit „wollte ich schon lange lesen“ und „wollte ich unbedingt noch einmal lesen“. Henning Mankell: „Mittsommermord“ // Auch 20+ Jahre nach dem ersten Lesen ein fesselnder Krimi….
Ausgelesen habe ich inzwischen „Trophäe“ von Gaea Schoeters. Das war ein recht zwiespältiges Lesevergnügen, wobei man von „Vergnügen“ bei diesem Buch ohnehin nicht sprechen kann. Eher „Zumutung“ – also eine zwiespältige Lesezumutung….
Zwei kurze Empfehlungen, bevor es ins sonnige letzte Wochenende im Juli (schon wieder!) geht: Die New York Times (Artikel €) hat eine Gruppe Seniorinnen besucht, die Teiche und kleine Seen auf Cape Cod in Massachusetts (hier bitte kurz an …
Bei neun Grad am Morgen war es zum ersten Mal seit längerer Zeit zu frisch für ein Frühstück im Freien – damit fehlte die kurze Sommerferienillusion im Alltag. Überhaupt fühlt es sich inzwischen verdächtig spätsommerlich an; auch beim pünktlichen Vorbeiflug …
Ausgelesen habe ich „Meeresdunkel“, einen Thriller von Till Raether, den ich leider nicht empfehlen kann. Eine abstruse, unglaubwürdige Geschichte mit für einen Roman dieses Genres erstaunlich wenig Spannung….
Es ist immer noch sehr heiß, weshalb ich mich einmal mehr auf einen „Espresso“ zum Hören bzw. Lesen: Die „Lesart“ von Deutschlandfunk Kultur hat Amélie Nothomb in Paris besucht, die sich selbst als „die letzte zu hundert Prozent …
Die Hitze ist zurück, weshalb die Zeit in geschlossenen Räumen dosiert werden möchte. Deshalb nur ein kurzer Gedanke: Am Beispiel der Georg-Büchner-Preisträgerin Christine Wunnicke sieht man ganz gut, welche Folgen es hat, wenn kleine, unabhängige Verlage verschwinden….
Die größte Hitze ist vorbei und selbst im Schlafzimmer herrschen inzwischen wieder erträgliche Temperaturen. Dafür sieht es auf der abendlichen Spazierrunde schon jetzt, Anfang Juli, stellenweise aus wie im Spätsommer….
Grüße am Ende einer Hitzewoche und vor dem (womöglich) aufziehenden Gewitter! Dank Urlaub und viel Zeit am und im Wasser ließ es sich wunderbar aushalten, aber insgesamt wurde die Grenze des Erträglichen doch mindestens erreicht….
Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025Nominiert für den Schweizer Buchpreis 2025 Die drei Generationen umspannende Geschichte einer ungarischen Aristokratenfamilie in den wechselvollen Jahrzehnten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu den Nachwehen des Ungarischen Volksaufstands im Herbst 1956, sprachlich glänzend und …
Dass die Buchbranche im Wandel ist, ist nichts Neues. Trotzdem haben mich dieser Tage zwei Passagen aus Zeitungsartikeln aufhorchen lassen….
Heute ausnahmsweise ein kleiner Blick in mein analoges Tagebuch: Zu sehen: Ein Handyfoto von einem ins Notizbuch geklebten, mit einer „echten“ Kamera aufgenommenen Foto aus dem Garten. Wenn das keine GROSSE KUNST ist……
Die dank Fronleichnam sehr entspannte erste Woche des meteorologischen Sommers neigt sich dem Ende entgegen. Da es allerdings längst nicht so hochsommerlich war wie im letzten Mai-Drittel und immer wieder zum Teil kräftig regnete, blieb an zwei Abenden Zeit für …
Hier geht es vorwiegend ums Lesen und um Bücher, weshalb ich anlässlich ihres 100. Geburtstags an diesem 1. Juni vor allem darauf hinweisen möchte, dass Marilyn Monroe eine große Leserin war, die Whitman, Dostojewski, Joyce und Camus zu schätzen wusste….
Knapp 33 Grad Außentemperatur zeigt das Thermometer an, während ich diese Zeilen im noch halbwegs angenehm kühlen Haus schreibe. Grundsätzlich macht mir trockene Hitze nicht allzu viel aus, aber an den doch recht plötzlich gekommenen Hochsommer muss ich mich erst …
Mit Daniel Kehlmanns „Lichtspiel“ und „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar standen in diesem Jahr zwei aus dem Deutschen übersetzte Romane auf der Shortlist des International Booker Prize (gewonnen hat „Taiwan Travelogue“ von Yang Shuang-zi). …
Die bedeutendsten Romane der Gegenwart neigen zu endlosen Sätzen, weiß die SZ (€) und führt als prominenteste Beispiele die Nobelpreisträger Jon Fosse und László Krasznahorkai an. Auf die Spitze treibt es nun Daniel Kraus, dessen jüngst mit dem Pulitzer-Preis …
Die etwas verwahrlost wirkende alte Frau, die vor gar nicht allzu langer Zeit noch durch den Kiez in Schöneberg streifte – die war Besitzerin eines großen Mietshauses und obendrein Millionärin. Es war dieses Gerücht, das Shelly Kupferberg auf die Idee …
Die gute Nachricht: Österreichs Büchereien erfreuten sich im Jahr 2025 mit 29 Millionen „Entlehnungen“ und elf Millionen Besuchen großer und sogar steigender Beliebtheit, berichtet der Standard. Bücher, die ich vermutlich eher aus der Bibliothek „entlehnen“ als kaufen werde, sind „Die …
Ewald Arenz: „Ehrlich & Söhne“ // Ein turbulenter, drei Generationen umspannender Roman um eine Bestatterfamilie, der gleichermaßen an John Irvings „Das Hotel New Hampshire“ wie an Arenz‘ gut zehn Jahre später erschienenen Besteller „Der große Sommer“ erinnert. Manchmal etwas überdreht …