Tagebuchnotizen, 17. Juni ’26
Dass die Buchbranche im Wandel ist, ist nichts Neues. Trotzdem haben mich dieser Tage zwei Passagen aus Zeitungsartikeln aufhorchen lassen….
Dass die Buchbranche im Wandel ist, ist nichts Neues. Trotzdem haben mich dieser Tage zwei Passagen aus Zeitungsartikeln aufhorchen lassen….
Heute ausnahmsweise ein kleiner Blick in mein analoges Tagebuch: Zu sehen: Ein Handyfoto von einem ins Notizbuch geklebten, mit einer „echten“ Kamera aufgenommenen Foto aus dem Garten. Wenn das keine GROSSE KUNST ist……
Die dank Fronleichnam sehr entspannte erste Woche des meteorologischen Sommers neigt sich dem Ende entgegen. Da es allerdings längst nicht so hochsommerlich war wie im letzten Mai-Drittel und immer wieder zum Teil kräftig regnete, blieb an zwei Abenden Zeit für …
Hier geht es vorwiegend ums Lesen und um Bücher, weshalb ich anlässlich ihres 100. Geburtstags an diesem 1. Juni vor allem darauf hinweisen möchte, dass Marilyn Monroe eine große Leserin war, die Whitman, Dostojewski, Joyce und Camus zu schätzen wusste….
Knapp 33 Grad Außentemperatur zeigt das Thermometer an, während ich diese Zeilen im noch halbwegs angenehm kühlen Haus schreibe. Grundsätzlich macht mir trockene Hitze nicht allzu viel aus, aber an den doch recht plötzlich gekommenen Hochsommer muss ich mich erst …
Mit Daniel Kehlmanns „Lichtspiel“ und „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar standen in diesem Jahr zwei aus dem Deutschen übersetzte Romane auf der Shortlist des International Booker Prize (gewonnen hat „Taiwan Travelogue“ von Yang Shuang-zi). …
Die bedeutendsten Romane der Gegenwart neigen zu endlosen Sätzen, weiß die SZ (€) und führt als prominenteste Beispiele die Nobelpreisträger Jon Fosse und László Krasznahorkai an. Auf die Spitze treibt es nun Daniel Kraus, dessen jüngst mit dem Pulitzer-Preis …
Die etwas verwahrlost wirkende alte Frau, die vor gar nicht allzu langer Zeit noch durch den Kiez in Schöneberg streifte – die war Besitzerin eines großen Mietshauses und obendrein Millionärin. Es war dieses Gerücht, das Shelly Kupferberg auf die Idee …
Die gute Nachricht: Österreichs Büchereien erfreuten sich im Jahr 2025 mit 29 Millionen „Entlehnungen“ und elf Millionen Besuchen großer und sogar steigender Beliebtheit, berichtet der Standard. Bücher, die ich vermutlich eher aus der Bibliothek „entlehnen“ als kaufen werde, sind „Die …
Ewald Arenz: „Ehrlich & Söhne“ // Ein turbulenter, drei Generationen umspannender Roman um eine Bestatterfamilie, der gleichermaßen an John Irvings „Das Hotel New Hampshire“ wie an Arenz‘ gut zehn Jahre später erschienenen Besteller „Der große Sommer“ erinnert. Manchmal etwas überdreht …
„Grundsätzlich aber gebe ich Ihnen recht: Nichts ist enervierender als Menschen“, schreibt Johanna Adorján diese Woche in ihrer Kolumne „Gute Frage“ im SZ-Magazin (€). Obwohl ich dieser Aussage uneingeschränkt zustimmen kann, fällt es mir an manchen Tagen aber deutlich …
Beendet habe ich „Die Harzreise“ von Steffen Kopetzky – mehr dazu später. Ein sehr sympathisches Gespräch mit dem Autor gibt es in der „Lesart“….
Anlässlich des 40. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl widmet sich Aurelie von Blazekovic in der SZ (Artikel €) Gudrun Pausewangs Jugendroman „Die Wolke“, einem dystopischen „Abschreckungsbuch der härtesten Sorte“….
Jeden Tag ein neuer Eintrag – auf Dauer ist das wohl doch etwas zu optimistisch und zeitraubend. Abgesehen davon passiert nun wahrlich nicht so viel, dass ich ständig davon erzählen muss….
Demnächst im Stadtmuseum Erlangen: Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des Walter Moers Obwohl ich kein Walter Moers-Ultra bin, möchte ich mir diese Ausstellung sehr gerne ansehen….
Keine nennenswerten Ereignisse – ein Montag halt. Mit „Die Harzreise“ von Steffen Kopetzky habe ich eine neue Lektüre begonnen und mich beim Blick auf die Verlagsseite zum Buch darüber gefreut, dass die Lesereise den Autor wieder an einige Orte führen …
Ausgelesen: Gabriele von Arnim – „Der Trost der Schönheit“ (2023) Eine gelungene Mischung aus Memoir, essayistischen Betrachtungen zum Thema „Schönheit“ und nicht zuletzt ein Trostspender für dunkle Zeiten. Das Buch entstand unter dem Eindruck der Corona-Pandemie und des gerade …
Ein unerwartet „royaler“ Samstag, obwohl sich das Kaiserwetter langsam verabschiedete und mehr und mehr dunkle Wolken aufzogen. Zuerst las ich in der SZ einen interessanten Artikel (€) von Claudia Fromme über die Bedeutung der Kleidungswahl von Queen Elizabeth II….
Zum ersten Mal in diesem Frühling: Kaffeepause im Garten des Bibliothekscafés. Am Nebentisch tauschte sich ein Grüppchen angeregt über (Negativ-) Erlebnisse beim Bahnfahren, die Vermüllung des öffentlichen Raums im Allgemeinen und vor Altkleidercontainern im Besonderen aus….
Im Kino: Wieder einer dieser Filme, die ich mir vermutlich nicht an einem Stück anschauen kann, weil mich schon der Trailer so mitnimmt.
In Deutschland lässt sich die Qualität von Literatur mit einer ganz einfachen Faustregel bestimmen: Je mehr Geld jemand mit seinen Büchern verdient, desto verdächtiger. Fitzek-Verdacht, Farbschnitt-Quatsch, öffentlichkeitswirksam ab in die Tonne damit!…
Über Ildikó von Kürthy, Elke Heidenreich und Denis Scheck wurde zuletzt (viel zu) viel diskutiert und geschrieben. Das kann man sich gerne alles noch einmal durchlesen oder man hört stattdessen, als sympathische und gelassene Alternative, das Lesart-Interview mit Christiane …
Ein regnerischer, kühler Wochenauftakt mit Arbeit und sonstigen Terminen. Da blieb nicht so viel Zeit für andere Dinge. …
Ausgelesen: Paul Auster – „Baumgartner“ (2023, deutsche Übersetzung von Werner Schmitz) Im letzten Roman des 2024 verstorbenen Paul Auster begegnen wir Seymour „Sy“ Baumgartner, einem alternden Princeton-Professor, zehn Jahre nach dem tragischen Unfalltod seiner Frau Anna Blume….
Morgens wollten zwei Zimmertüren gestrichen werden, wobei die aktuelle Folge eat.READ.sleep….