„Die Kriegsverbrecherlobby“: Wie die Deutschen Mördern halfen
Die Alten wollten einen Schlussstrich ziehen: Das Buch „Die Kriegsverbrecherlobby“ durchleuchtet, wie sich seit 1945 auch Demokraten für Nazi-Täter engagierten.
Die Alten wollten einen Schlussstrich ziehen: Das Buch „Die Kriegsverbrecherlobby“ durchleuchtet, wie sich seit 1945 auch Demokraten für Nazi-Täter engagierten.
Eine junge Frau soll den angeschlagenen Ruf der Schwedischen Akademie retten. Die 27-jährige Kritikerin Rebecka Kärde wird Mitglied der neuen Literaturnobelpreisjury.
Jeder zweite deutsche Haushalt hat im vergangenen Jahr Bücher gekauft. Das sind elf Prozent weniger als im Jahr 2007. E-Book-Käufe nehmen weiter zu….
Die ZEIT-Serie über die großen Fragen der Philosophie heute. Hier finden Sie alle Beiträge
Wenn der Autor zugleich Aktivist ist, gibt es ein Problem: Richard Powers scheitert in seinem engagierten Waldroman „Die Wurzeln des Lebens“ an seinen guten Absichten.
Die nachgelassenen Tagebücher des großen Lion Feuchtwanger sind die peinlichsten der deutschen Literaturgeschichte: ein endloser Reigen männlicher Potenzprotzereien.
Vom Großen Kurfürsten bis zu Hitler: Der Historiker Christopher Clark hat das seit Langem aufregendste Buch über die deutsche Geschichte geschrieben.
Mit bedrückender Lakonik erzählt Natascha Wodin von der scheinheilen Kittelschürzen-Welt der Nachkriegsjahre. Und erinnert sich an ihren gewalttätigen Vater.
Ein Alterswerk, erfahrungssatt und voller abgeschliffener Aufbrüche. Michael Krügers neuer Roman „Vorübergehende“ beschwört den flüchtigen Sinn des Lebens.
Die Weihnachtsgeschichte aus Sicht der Schafe: Ulrich Hubs neues Buch erzählt von einer urkomischen Wanderung in der Heiligen Nacht. Für Kinder wie Eltern amüsant.
Die französische Literatur brilliert in der Verarbeitung des Faktischen: Monsieur Romand brachte 1993 seine gesamte Familie um. Emmanuel Carrère erzählt seine Geschichte.
Was hilft gegen die immer gleichen Debatten? Ein neuer Essayband empfiehlt dazu Theorien, Floskeln, das Vokabelheft von Markus Lanz und die Prosa peinlicher Handbücher.
Denn sie wissen nicht, wer sie sind: Die Essayistin Nathalie Quintane schreibt aufbrausend und mitfühlend über Aufstiegswillen und Selbstverleugnung der Mittelschicht.
Ein unerschrockener Wegbereiter der Moderne: Ulinka Rublack erzählt filmreif, warum der Astronom Johannes Kepler vor 400 Jahren seine Mutter vor Gericht verteidigte.
Weihnachten, ein Fest der Ironie: Maruan Paschen hat einen verwinkelten, zärtlichen Debütroman über eine sehr sonderbare Familie geschrieben.
Zwischen Gelassenheit und Auflösung: Christina Hesselholdts gelungenes Generationenporträt der dänischen Fortysomethings trifft den gegenwärtigen Zeitgeist.
Anstand ist eine Leerformel, Lässigkeit das Letzte, was wir brauchen. In „Die Kunst des lässigen Anstands“ fertigt Alexander von Schönburg den egomanen Zeitgeist ab.
An einem Gedicht in Martin Walsers neuem Buch hat sich eine Debatte entzündet, ob in den Versen Revisionismus steckt. Die Kritiker haben allerdings falsch gelesen.
Ein neuer Literaturstar aus Italien: Edoardo Albinati erkundet in einem Monumentalroman die Geschichte der männlichen Gewalt.
Warum endet die Liebe, wo haben rechte und wo linke Populisten Erfolg, was geschieht in unseren Körpern, wenn wir sterben? Elf Bücher erweitern den Horizont.
Abgewrackte Träume: Lange ist nicht so ergreifend aus der amerikanischen Unterschicht erzählt worden wie in den Romanen von Jennifer Clement und Gabriel Tallent.
Vor 100 Jahren erschien Heinrich Manns fulminanter Roman über den opportunistischen Aufsteiger Diederich Heßling. Dessen Wiedergänger sind heute ganz obenauf.
Wolfgang Herrndorf nahm sich 2013 das Leben, drei Jahre hatte er gegen einen Tumor gekämpft. Der Nachlassband „Stimmen“ zeigt ihn als jungen Mann, sensibel und lakonisch.
Seitdem die Provinz sich leert und ganze Landstriche veröden, wächst die Suche nach dem Verlorenen – auch in der Literatur. Eine Verteidigung der neuen Dorf-Romane
Bücher mit düsteren Aussichten: Kai Strittmatter beobachtet, wie China eine digitale Diktatur aufbaut, Shoshana Zuboff untersucht den westlichen Überwachungskapitalismus.